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Lette-Lehrerin designt Ausstellung »Unzertrennlich« im Brückemuseum

Unsere Lehrerin im Ausbildungsgang Grafikdesign, Lisa Pepita Weiss, hat an der im November 2019 eröffneten Ausstellung »Unzertrennlich – Rahmen und Bilder der Brückekünstler« mitgewirkt.
Die Ausstellung ergänzt die Beschäftigung der Brücke um die künstlerische Gestaltung des Bilderrahmens, der im Sinne des Gesamtkunstwerks das Bild erweitert. »Unzertrennlich« widmet sich dieser Verbundenheit und untersucht erstmals die besondere Rolle und Bedeutung des Bilderrahmens für die Künstler der Brücke. Künstler wie Erich Heckel, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff entwarfen eigens Rahmen für ihre Gemälde.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Werner Murrer. Von Lisa Pepita Weiß kam das Ausstellungsdesign. „Ich freue mich, dass ich an dieser faszinierenden Ausstellung, die die herausragenden Arbeiten der Brückekünstler zusammenführt, mitwirken durfte.“

Zu sehen bis 15. März 2020

Mittwoch bis Montag: 11–17 Uhr
Dienstag geschlossen

Brücke Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin-Dahlem

Ausstellung: »Hinter der Kamera – Jüdische Fotografinnen«

v.l.: Julia von Randow, stellv. Schulleiterin, Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin, Michael Hentschel, Abteilungsleiter Grafikdesign, Petra Madyda, Direktorin Stiftung Lette-Verein, Dr. Simone Ladwig-Winters, WIR WAREN NACHBARN
v.l.: Julia von Randow, stellv. Schulleiterin, Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin, Michael Hentschel, Abteilungsleiter Grafikdesign, Petra Madyda, Direktorin Stiftung Lette-Verein, Dr. Simone Ladwig-Winters, WIR WAREN NACHBARN

Im Rathaus Schöneberg wurde jetzt die Sonderausstellung »Hinter der Kamera – Jüdische Fotografinnen« eröffnet. Schüler*innen des Abschussjahrgangs 2020 im Ausbildungsgang Grafikdesign hatten in einem Unterrichtsprojekt die Aufgabe, diese Sonderausstellung im Rahmen der bereits bestehenden Daueraustellung »Wir waren Nachbarn« zu gestalten. Es ging um die Darstellung von zehn Biografien von Fotografinnen, von denen einige im Lette Verein Berlin ihre Ausbildung gemacht hatten. Angeleitet wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Annette Dooman.

Die Ausstellung

Der Blick und die Perspektive der Fotografinnen waren ungewöhnlich. Die Objekte wurden auf besondere Weise arrangiert und fotografiert. Starke Kontraste und lange Schatten bestimmten die Gestaltung. Zu den Fotografinnen gehörten
„Die Riess“, Yva, Marianne Breslauer und Eva Besnyö. Das sind nur einige der Namen der Fotografinnen, die sich in den 1920er Jahren etablierten. Sie waren Teil der Moderne – und sie kamen aus jüdischen Familien.
Die verheißungsvollen Karrieren wurden durch die Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 abgebrochen. Wie die Einzelnen der Verfolgung begegneten, zeigen ihre Biografien. Mit dieser Sonderausstellung vermitteln wir einen Eindruck vom Leben und Wirken dieser prominenten Vertreterinnen der modernen Fotografie.

Öffnungszeiten:
Mo – Do  10 – 18 Uhr
Sa + So  10 – 18 Uhr

Eintritt frei
Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz 1
10825 Berlin
Tel.: 030-90277 – 4527

 

 

 

 

Unsere Grußkarte zum Jahreswechsel 19/20

Das W-Lan-Symbol auf der Vorderseite unserer diesjährigen Grußkarte zum Jahreswechsel 19/20 ist im Unterricht ‚Betriebssysteme als Animation‘ zum Thema Kommunikationstheorie und Signale entstanden. Wir haben es umgedreht und schon hatten wir die Grußkarte für das Jahr 2019. Dieses Fach ist Teil des Ausbildungsganges Medieninformatik | Interaktive Animation.

Im Jahr 2020 feiert er sein zehn-jähriges Bestehen im Lette Verein Berlin. Dieser jüngste Zweig baut auf eine mehr als 60-jährige Geschichte auf. Ab 1947 wurde der Beruf der Elektroassistentin im Lette Verein Berlin ausgebildet, später um die Datenverarbeitung erweitert und auch in der Bezeichnung verändert: Ab 1982 hießen die Absolventinnen und Absolventen Technische Assistenten für Elektronik und Datentechnik.

 

 

Ab 2010 wurde dieser Ausbildungsgang den aktuellen Entwicklungen angepasst und um die Fächer Mediengestaltung, Animationstechnik, Web- und Datenbankanwendungen, Betriebssysteme und Kommunikationstechnik erweitert. So werden im Lette Verein Berlin seit zehn Jahren bestens qualifizierte Technische Assistentinnen und Assistenten in Medieninformatik Interaktive Animation ausgebildet.

Wir wünschen schöne Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr.

Der Lette Verein Berlin

Motiv: Sandra Becker
Gestaltung: Michael Hentschel

Unsere Besten bei NEO.FASHION.2020

Foto: Laura Stromp
Foto: Laura Stromp

Erstmals in der Geschichte der Modeausbildung im Lette Verein Berlin nehmen fünf beste Schüler*innen und Absolvent*innen an der Neo.Fashion.2020 „Best graduate show“ teil. Hier präsentiert sich der Lette Verein am Montag, dem 13. 01.20 um 21 Uhr im Hotel Andel’s zusammen mit den Besten von mehreren Modehochschulen aus ganz Deutschland.
Besonderheit: Der Lette Verein wird als einzige Nicht-Hochschule an der Veranstaltung teilnehmen.
Es wird drei Shows mit je drei verschiedenen Hochschulen geben: 17/19/21 Uhr
Montag, 13.01.2020 um 21 Uhr
Hotel Andel’s
Landsberger Alle 106
10369 Berlin
Tickets

Unsere Teilnehmer*innen in alphabetischer Reihenfolge:

 

© Luis Welz @luisfilippopaul

Alexander Michael Arnold, Absolvent 2019 und Meisterklasse 19/20

Kollektion „Hunting Blossom“

„Die Winterkollektion orientiert sich an der alten Tradition des Jagens, kombiniert mit der Üppigkeit des Adels der vergangenen Jahrhunderte.“ Die Inspiration durch die Gemälde des belgischen Malers Anthonis von Dyck spiegelt sich in der opulenten Stoffverwendung wider. Das Lackleder steht für die glänzenden Ritterrüstungen, in denen die adeligen Männer ab dem 16. Jahrhundert immer wieder dargestellt wurden. Das Volumen der Jacken und Mäntel umfasst über 17 Meter Samt, 50 Kissen und mehr als 16 Meter Lackleder.

 

Vita:

Bevor Alexander im Lette Verein Berlin 2019 seinen Abschluss als Modedesigner gemacht hat, besuchte er die Staatliche Ballettschule Berlin. Er hat Erfahrungen in diversen Fernsehproduktionen als Kostümassistent gesammelt. Darunter „Tatort Saarbrücken“ und „In aller Freundschaft“ für die ARD sowie „Die Salzprinzessin“ für RTL. Er ist einer von acht Absolvent*innen der Meisterklasse 2019/20.

 

 

 

© Luis Welz @luisfilippopaul
© Luis Welz @luisfilippopaul

Leonie Grebe, Absolventin 2018 und Meisterklasse 18/19

Kollektion „Homies“

„Es ist eine Homewear-Kollektion, die kleine Abstecher vor die Tür erlaubt.“ Die Kollektion ist für die Zielgruppe der 55-75-jährigen Männer gedacht, die ihr selbstbestimmtes Leben in vollen Zügen genießen. Um Komfort und Natürlichkeit zu gewährleisten, wurde ausschließlich mit natürlichen Materialien gearbeitet: 100 % Baumwolle bei den Pyjamas mit geradlinigem Design und Filzwolle mit gefärbtem Farbverlauf für die üppigen Strickmäntel sowie Pullover.

 

 

 

Vita:

„Es ist alles wunderbar, solange Du die Kleidung gerne trägst und Dich darin auch entspannen kannst.“ Leonie hat vor ihrer Ausbildung im Lette Verein Berlin eine Ausbildung als Schneiderin abgeschlossen. Mit ihrer Abschlusskollektion „Homies“ gewann sie 2018 den Publikumspreis beim „Lette Design Award by Schindler“. Im Anschluss war sie eine von acht Absolvent*innen der Meisterklasse im Lette Verein. Seitdem arbeitet sie unter anderem für Filmproduktionen wie „Babylon Berlin“ und ZDF-Fernsehspiele.

 

© Luis Welz @luisfilippopaul

Jihun Ko, drittes Ausbildungsjahr, Absolvent 2020

Kollektion “Immanent (61%)”

„Ich bin der Designer, aber gleichzeitig auch eine Person, die ihre Identität mit Mode offenbart. So entwickle ich ein traditionelles, koreanisch beeinflusstes Design, um meine eigene Identität auszudrücken.“ Die Kollektion „Immanent (61%)“ beschreibt den Prozess des Sichtbarmachens von Emotionen, die jedem Menschen innewohnen. In der Kollektion werden 61 % der Persönlichkeit sichtbar. Der Rest bleibt verborgen. Um die Thematik zu vermitteln, entfalten sich die Outfits in verschiedenen Schichten und Intensitäten.

 

 

Vita:

„Für mich ist das wichtigste beim Design das Verständnis und die Transformation von Silhouetten und Schnittstrukturen.“ Jihun Ko kommt aus Korea. Da sein Vater Designer ist, beschäftigt er sich von Kindesbeinen an mit der Mode und dem Zeichnen. 2015 gewann er einen Preis beim „Dong A international Kunstwettbewerb“. 2015 absolvierte er ein Praktikum bei der Designfirma „iduo“. 2018 belegte er den ersten Platz bei „The House of Häagen-Dasz 48 Hour Collection 2018“.

 

 

© Luis Welz @luisfilippopaul
© Luis Welz @luisfilippopaul

Eva Warmke, Absolventin 2019 und Meisterklasse 19/20

Kollektion „Apokalypse in zwei Akten“

In ihrer Abschlusskollektion geht es um Überspitzung, bei der gesellschaftliche Umbrüche eine sichtbare Form bekommen. Sie beschäftigt sich im ersten Akt mit der „Scheinheiligkeit“ der katholischen Kirche, die in den von ihr neu interpretierten, kirchlichen Gewändern ihre Entsprechung findet. Mit der Entwicklung von drei Brautkleidern für Männer, die einander heiraten, zeigt sie die Möglichkeiten, die unsere moderne Gesellschaft heute bietet. Gleichzeitig nutzt sie dieses Medium, um die Ambivalenz, die in dieser neuen Normalität steckt, zu thematisieren, denn noch immer werden Personen, die der LGBTQIA+ angehören, diskriminiert. Nach dem blutig roten und dem vernichtend schwarzen Bräutigam erscheint der Mann im weißen Brautkleid und leuchtet die strahlende Zukunft aus.

 

Vita:

„Mode bedeutet für mich, gesellschaftlich und politisch tätig zu sein, denn Mode kann einen direkten Einfluss darauf haben, wie wir über die Welt denken.“ Eva hat sich vor allem mit dem Begriff der Effemination auseinandergesetzt. Darum also in der Abschlusskollektion 2019 eine männliche Braut. Eva ist derzeit in der Meisterklasse Mode und studiert Nachhaltiges Management an der TU Berlin.

 

© Luis Welz @luisfilippopaul
© Luis Welz @luisfilippopaul

Kira Zander, drittes Ausbildungsjahr, Absolventin 2020

Kollektion „Desertifikation“

„Desertifikation“ ist eine zweiteilige Kollektion. Im ersten Teil „RUH“ geht der Impuls vom Meer und einer traditionellen Tracht, die an der Nordsee getragen wird, aus.  Im zweiten Teil „Verwüstung“ wird die fortschreitende und weltweite Wüstenbildung durch Trockenheit, bedingt durch steigende Temperaturen, thematisiert. Strukturen, die durch rissige Böden entstehen, kombiniert mit der traditionellen Tracht von Beduinen, haben in großzügigen Flächenschnitten und leuchtenden Farben ihre Entsprechung gefunden. Die Kollektion ist als Ausdruck des Spannungsfeldes zwischen Utopie und Dystopie zu verstehen.

Vita:

„Wer glaubt, sein Ziel erreicht zu haben, wird faul“- Jil Sander. Immer in Bewegung bleiben, neues sehen, lernen, schaffen, ist das Credo von Kira. So zog es sie von der dänischen Grenze nach Berlin, der Stadt der vielen Perspektiven und Möglichkeiten, um Modedesign zu lernen. Nach Berlin importierte sie dabei ihre Verbundenheit zur Natur, ihre größte Inspirationsquelle. Sie bietet ihr unerschöpfliche Impulse und besinnt sie auf das Wesentliche, wie sie über sich selber sagt.

 

»Intervention« – Fotoausstellung im Rathaus Schöneberg

Foto: Oksana Meister
Foto: Oksana Meister

Kurzfristige Störungen, erfundene Realitäten, flüchtige Merkwürdigkeiten, Irritationen im scheinbar Bekannten: Die Ausstellung umfasst Bilder von 24 Interventionen, entstanden im gleichnamigen Modul bei Sabine Schründer im Herbst 2019. Fotografieschüler*innen des 2. und 3. Ausbildungsjahres vom Lette Verein Berlin zeigen fliegende Objekte, sinkende Folien, gespiegelte Leere. Die Bilder bewegen sich zwischen Fiktion und Hypothese.

Die Ausstellung ist im Rathaus Schöneberg in den Räumen der Wirtschaftsförderung im Erdgeschoss zu sehen.

 

 

 

Mit Arbeiten von:

Lisa Beier + Laurenz Bostedt + Suzanne Caroline + Senya Corda + Sanna Ehrenberg + Marcel Eisenreich + Jule Fechner + Anne Göbel + Niklas J.M. Hoffmann + Frauke Joana + Rebecca Kraemer + Louisa Krautien + Nico Lenz + Maria Leverenz + Frederick Martini + Oksana Meister + Bella Peguero + Joana Pratschke + Nadja Ramsaroop + Kim-Lena Sahin + Guinevere Scheepstra + Larissa Schieberl + Eric Terrey + Franziska Vehring

Der Weg zur Ausstellung:
Durch den Haupteingang, am Pförtnerhäuschen vorbei, dann rechts abbiegen und bis ans Ende des langen Foyers gehen. Dann eine kurze Treppe hinauf und gleich rechts abbiegen. Dort befinden sich die Räume der Wirtschaftsförderung.

 

 

 

 

Eröffnung mit Grußwort der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am

Mittwoch, den 04.12.2019 um 19.30 Uhr.
Zu sehen bis September 2020.

Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz
10825 Berlin

 

Ella ist da!

Seit einigen Wochen gibt es im Lette Verein Berlin die Therapiehündin Ella. Bertreut wird sie von der Abteilungsleiterin für den Ausbildungsgang Medieninformatik | Interaktive Animation, Özlem Alcan-Drefahl. Beide befinden sich mitten in der fachgerechten Ausbildung, um dann vollständig therapeutisch im Lette Verein zum Einsatz zu kommen.

Wie haben Sie zu Ella gefunden?

Ella habe ich in Süddeutschland entdeckt. Die Welpen wuchsen in der Familie auf und wurden früh von der Züchterin artgerecht sozialisiert. Die Mutter von Ella ist eine sehr friedliche und soziale Hündin. Ich hatte der Züchterin von meinem Vorhaben, Ella zu einer Therapiehündin zu erziehen, erzählt und sie hat sie mir dann ans Herz gelegt. Unser neues Familienmitglied haben wir dann mit elf Wochen abgeholt.

Warum ein Golden Doodle?

Ich habe nach einem Hund gesucht, der offen und freundlich neuen Personen und Situationen begegnet, sehr wenig Aggressionsbereitschaft mitbringt, einen geringen Jagd- oder Schutztrieb hat, intelligent ist und sich am Menschen orientiert. Der Goldendoodle ist eine Kreuzung aus Golden Retriever und Pudel. Der Golden Retriever ist ein leichtführiger Hund und der Pudel ist bekannt für seine Intelligenz und sein nichthaarendes Fell. Mit Ella habe ich Glück. Sie hat ein sanftes Wesen, ist sehr lernbegierig und geht freudig auf alles Neue zu.

Wie lange machen Sie und Ella die Ausbildung?

Ich mache für 1 1/2 Jahre eine Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention an der Alice-Salomon-Hochschule. Ella trainiere ich parallel mit der Unterstützung einer Hundetrainerin im Einzelunterricht und parallel in der Hundeschule. Wenn Ella sich so gut weiterentwickelt, beginnt sie mit 1 1/2 Jahren mit ihrer Ausbildung als Therapiehund insbesondere für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Sie ist jetzt neun Monate alt.

Wer finanziert die Ausbildung?

Meine Ausbildung finanziert zu 100% der Lette Verein. Die Hündin und ihre Ausbildung finanziere ich. Das Fressen und alle anderen Kosten trage ich auch.

Wozu ist Ella gut?

Ein Hund kann schon durch seine bloße Anwesenheit positiv auf Menschen wirken. Dies belegen einige Forschungsarbeiten. Hergovich hatte 2002 die psychosozialen Auswirkungen von Schulhunden auf 21 Schulkinder untersucht, Dabei hat er festgestellt, dass die Fähigkeit zum abstrakten Denken, die Empathiefähigkeit und die soziale Integration gestärkt werden. Auch Beetz fand 2013 heraus, dass es signifikante Verbesserungen bei folgenden Faktoren gibt; Einstellung zur Schule, Lernfreude, Anstrengungsbereitschaft, Klassenklima, Angenommensein und Regulation negativer Emotionen. Gerade die beruhigende und stressreduzierende Wirkung durch Ella auf Andere, allein durch ihre Anwesenheit, konnte ich schon mehrmals beobachten.

Wie reagieren die Schüler*innen auf Ella?

Super. Ella hat nicht nur Fans in unserer Abteilung, der Medieninformatik, sondern auch in den anderen Abteilungen. Sie ist sehr beliebt. Wir haben für den Umgang mit ihr ein paar Regeln festgelegt:  Zum Beispiel soll sie nicht von allen Seiten gerufen werden und nur eine Person darf sie streicheln. Die Schüler*innen machen das super.

Wie oft ist sie hier vor Ort?

Ich nehme sie einmal die Woche für eine Stunde in mein Büro mit. Noch kommt sie nicht in den Unterricht und ist auch nicht im Einsatz.

Wie erfährt sie in Zukunft davon, dass sie gebraucht wird?

Zuerst muss man natürlich mit mir Kontakt aufnehmen. Ich kann dann sehen, ob die Einsatzanfrage ein Fall für Ella ist.

Wo ist Ella in den Ferien?

Bei mir. Die Ferien verbringen wir nun gemeinsam mit ihr als Familie. Sie ist wasservernarrt und liebt im Urlaub das Baden.

 

Unsere neue Mensa

Nach rund drei Jahren Planung und einer konkreten Umbauphase im Oktober 2019, konnte nun unsere Mensa im neuen Licht erstrahlen. So gibt es jetzt eine elegant beleuchtete Ausgabe, an der sich alle Gäste selbst bedienen können. Gemüse, Beilagen, Fisch und Fleich sind frei wählbar. Elektronisches Bezahlen an der Kasse ist damnächst auch möglich. Hinzu kommt, dass durch die Verkürzung der Theke mehr Raum zum Verweilen entstanden ist.

Gleichzeitig wurde das Angebot auf annähernd 70 % vegetarisches Essen erhöht. Das verarbeitete Fleisch kommt aus der Region und Deutschland.

 

Möglich gemacht wurde die Modernisierung mit Mitteln des Landes Berlin.

 

Hier eine kleine Entstehungsgeschichte:

 

Auszeichnung für »Sehr gute biologische berufliche Bildung«

Gabriele Otto, Abteilungsleiterin Chemie-Biologie
Gabriele Otto, Abteilungsleiterin Chemie-Biologie

Der Ausbildungsgang für Technische Assistentinnen und Assistenten für chemische und biologische Laboratorien (CBTA) im Lette Verein Berlin ist ausgezeichnet.

Er wird für die Durchführung einer „sehr guten biologischen​ Bildung“ mit dem Siegel B4.0 in Silber prämiert.  Eine Fachkommission vom VBTA e.V. | Verband Biologisch-technischer Assistenten und VBio | Verband Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschlan  hat die Ausbildung in verschiedenen Kategorien begutachtet und bewertet. im Fokus standen dabei z.B. Unterrichtsinhalte, Größe der Laborpraxisgruppen, Laborausstattung und Kooperationen.

Der Berufsverband der Biologisch-technischen Assistenten hat erstmalig in diesem Jahr das Siegel B4.0 deutschlandweit an Ausbildungseinrichtungen vergeben, die vollschulische berufliche Assistentenausbildungen in den Bereichen Biologie, Biotechnologie und Life Science anbieten.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Sie ist vor allem eine Wertschätzung für unsere Abteilung mit allen Lehrkräften und Technischen Assistentinnen, die sich täglich für unsere Schülerinnen und Schüler engagieren. Sie zeigt aber auch die besondere Qualität unserer CBTAs, die als gut ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt ihren weiteren Weg gehen werden“, so Abteilungsleiterin Gabriele Otto.

Zum Glück haben wir Glück | Lebensfreude als Unterricht

Seit Sommer 2019 unterrichtet der Leiter der sieben Schulen im Lette Verein Berlin, Norbert Forstmann, das Fach Glück. Dahinter steht eine bundesweite Initiative, die auf eine Idee von Dr. Ernst Fritz-Schubert zurückzuführen ist. Er hat das sogenannte Schulfach Glück erarbeitet und entwickelt. Unterrichtet wird das Fach nun erstmals im Ausbildungsgang Medieninformatik | Interaktive Animation. Was soll das?

 

 

Forstmann:
Die Idee und die Inhalte des bundesweiten Pilotprojekts Glück haben mich angesprochen, denn schon lange habe ich mich gefragt, wie wir als Lette Verein die Persönlichkeits­entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler über das bereits vorhandene Maß anregen und fördern können. Der Glücksunterricht stellt hierfür ein überzeugendes Konzept mit neuen Inhalten und Methoden zur Verfügung, wobei die einzelne Person in den Mittelpunkt gestellt wird.

Was ist der Vorteil?

Es ist gut zu wissen, was man braucht, wer man ist, was man kann und was man will. Unter dem Lernziel Wohlbefinden wird im Glücksunterricht daran gearbeitet, gesund und glücklich zu leben. Dabei werden Faktoren wie Autonomie, Sinn, positive Beziehungen, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und persönliche Entwicklung berücksichtigt.
Große Überschrift: Mehr Lebensfreude, mehr Selbstbewusstsein.

Was ist im Unterricht anders?

Im Gegensatz zu den anderen Schulfächern sind im »Schulfach Glück« die Schülerinnen und Schüler für die Lerninhalte zuständig und nicht die Lehrkraft. Die Lehrkraft übernimmt die Verantwortung für den methodischen Rahmen und den Prozess, aber nicht für das Ergebnis. Die Schülerinnen und Schüler können selbst entscheiden, ob und in welcher Intensität sie sich auf die angebotenen Lerninhalte einlassen. Dabei wird keine Leistung eingefordert. „Ich bin o.k. Du bist o.k.“ ist dabei eine wichtige Grundhaltung der Lehrkraft.

Wie sieht der Unterricht aus?

Es findet kein Frontalunterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler sitzen oft im Stuhlkreis oder bewegen sich im Raum. Der Unterricht wird mit einem spielerischen „Energizer“ eröffnet, um das Gruppengefühl zu stärken und die Konzentration ritualisiert auf das Fach Glück zu lenken. Die Reflexion der letzten Glücksstunde mithilfe eines Glückshefts und bisheriger Erfahrungen leiten zum neuen Thema hin. Es folgt ein passendes Lernarrangement, welches den Schülerinnen und Schüler ein Angebot zur Selbsterfahrung macht. Das Lernarrangement wird durch eine anschließende Reflexion nachbereitet.

Heißt?

Zum Stundenabschluss und ggf. auch zu Hause beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den folgenden Fragen: 1. Was haben wir heute gemacht? Beschreibe die Übungen und Spiele mit eigenen Worten. 2. Wie hast du dich dabei gefühlt? Was hast du bei den anderen beobachtet? 3. Wie kann man das Gelernte im Alltag verwenden? Wofür könnte das nützlich sein?

Ein Beispiel bitte.

Eine der Übungen, die ich bereits eingesetzt habe, ist eine Art Toleranz- oder Ausdauerübung. Also: „Schauen Sie Ihrem Gegenüber eine Minute lang wohlwollend in die Augen.“ Da gibt es solche, die das gut können. Dann gibt es andere, die das ablehnen und sofort aussteigen. Hier greift dann das Prinzip der Freiwilligkeit als ein weiterer Grundsatz des Glücksunterrichts: Jede Schülerin bzw. jeder Schüler darf sich aus einer Übung rausnehmen, wenn er oder sie sich bei der Teilnahme nicht wohlfühlt. Stattdessen übernimmt diese Person eine Beobachtungsaufgabe und gibt der Gruppe in der Reflexionsphase eine Rückmeldung aus der Perspektive der externen Beobachtung. Auf diese Weise wird die soziale Wahrnehmung geschult. Gleichzeitig ist das dann auch ein wertvoller Beitrag zum Unterricht. So besteht die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler, die sich zuerst aufgrund ihrer persönlichen Befindlichkeit von den Übungen distanzierten und nur beobachteten, schon bald am Gemeinschaftserlebnis teilhaben möchten.

Was macht das mit den Schüler*innen?

Diese Situation ist aus meiner Sicht dafür geeignet, Selbstvertrauen und Selbstverantwortung zu entwickeln und so den Selbstwert zu stärken: Es ist in Ordnung, dass ich so bin, wie ich bin. Ich bin die Person, die so etwas jetzt NICHT möchte. Wenn man so will, lernt man hier Abgrenzung, Haltung und „Nein sagen“ ohne Rechtfertigungszwang und kann dadurch die Freiheit und die Verantwortung für sich selbst entdecken. Vertraue Deinem Empfinden und lasse es zu.

Was macht diesen Unterricht notwendig?

Um Schülerinnen und Schüler auf ihr späteres persönliches und berufliches Leben möglichst gut vorzubereiten, steht die Schule vor der Aufgabe, sie auch in ihrer Persönlichkeit, ihrer Lebens- und Sozialkompetenzen zu fördern. Insbesondere durch die Digitalisierung, die damit verbundene Individualisierung und Anonymisierung führt zu einem Mangel an derartiger Kompetenz. Mit dem Unterrichtsfach Glück wird das Ziel verfolgt, aus jungen Menschen zufriedene und selbstsichere Menschen zu machen, die auf der Grundlage des eigenen Wohlbefindens sich selbst, ihren Mitmenschen und der Gesellschaft gut tun.

Fotografie | Grafik – | Modedesign: 2020 starten

Sie möchten eine Ausbildung in den Bereichen Fotografie, Grafikdesign oder Modedesign starten?
Dann bereiten Sie sich jetzt schon in unseren Kursen der Lette-Akademie auf das Aufnahmeverfahren vor. Im Frühjahr 2020 finden die nächsten Auswahlrunden für die Aufnahme in unseren drei Design-Ausbildungsgängen statt.
Zuvor müssen Sie eine Hausaufgabe bearbeiten und eine Mappe einreichen. Wie das genau abläuft, erfahren Sie hier:

Fotografie

Grafikdesign

Modedesign