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Mit Erasmus + zum Modepraktikum in Brescia

Jennifer Lalli in Brescia
Jennifer Lalli in Brescia

Während ihrer Ausbildung zur Modedesignerin im Lette Verein Berlin ist Jennifer Lalli nach Brescia in Italien gegangen, um dort ein Praktikum bei der Mode-Produktionsfirma Confezioni Pango S.P.A  zu absolvieren.

WIE KAM ES ZU DIESEM PRAKTIKUM?

Im ersten Semester wurden uns im Lette Verein Berlin die Programme vorgestellt. Schnell wurde mir klar, wie wichtig solche Erfahrungen sind. Frau Kaul, eine unserer Erasmus-Koordinatorinnen, stand mir stets mit Rat und Tat zur Seite und ermutigte mich, es wirklich durchzuziehen. So konnte ich das Praktikum mit Urlaub verbinden.

WAS WAREN IHRE AUFGABEN VOR ORT?

Ich konnte in jeden Bereich hineinschnuppern. Dazu gehörten die Schnitterstellung, Designen, Fitting, Briefing, Stoffrecherche, Qualitätskontrolle. In den fünf Wochen lernte ich, Vorgänge in der Mode einordnen zu können. Das Etikettieren, Einpacken und die Inventur waren meine Hauptaufgaben, was ich nebenbei erledigte. 

WAS HAT IHNEN DIE ZEIT IN BRESCIA GEBRACHT?

Vor allem professionelle Erfahrungen, wichtige Kontakte, Freunde und einen Einblick in die Realität der Arbeitswelt im Bereich Mode. Mit meinen portugiesischen Mitbewohnern, die auch alle in dem Erasmus-Plus-Programm waren, hatte ich abends viel Zeit, die Bars und Restaurants zu besuchen. Bis heute habe ich Kontakt zu meinem Praktikumsbetrieb, welcher mir auch als Anlaufstelle nach meiner Ausbildung dienen wird.

WIE WAR DIE ORGANISATION ÜBER ERASMUS?

Die Organisation „Tempo Libero“ in Brescia war sehr offen, hilfsbereit und bemühte sich sehr, dass alles reibungslos funktioniert. Wenn man sich alles organisieren lässt, sollte man betonen, was man alles kann und was man vom Praktikum erwartet. Man sollte sich auch unbedingt genau informieren, was zwischen den Organisationen und dem Betrieb vereinbart und besprochen wurde. In meinem Fall lag das Stipendium bei ca. 1200 Euro. Dazu kamen noch 200 Euro Reisegebühren. Das Stipendium hat die Agentur einbehalten und mir dafür bis auf den Flug alles organisiert.

WÜRDEN SIE DAS ERASMUS-PROGRAMM WEITEREMPFEHLEN?

Auf jeden Fall. Keine Ferien zu haben, war zwar stressig, jedoch bereue ich mittlerweile, nicht jedes Semester ein Praktikum gemacht zu haben. Die Erfahrungen, die ich machen durfte, sind unbezahlbar. Deshalb kann ich ein Auslandspraktikum nur empfehlen. Mir wurde dadurch noch bewusster, wie viele Bereiche die Mode hat und welche Rolle andere Länder in dieser Branche spielen.


Sie möchten während der Berufsausbildung im europäischen Ausland andere Menschen in ihren Berufen kennen lernen?

Das geht ganz einfach, wenn Sie im LETTE VEREIN BERLIN Ihre Ausbildung machen. Der LETTE VEREIN BERLIN nimmt am Erasmus+ Programm teil und bietet Schüler*innen die Möglichkeit, im europäischen Ausland, die Sprachkenntnisse zu vertiefen oder ein Betriebspraktikum zu absolvieren. Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.
Diese Ansprechpartner*innen sind für Sie da:

Monika Ebeling, Heide Kaul und Michael Schleicher

Mit Kind und Kamera nach Cornwall

Fotografie-Absolventin Senya Corda war mit Hilfe vom Lette Verein Berlin und Erasmus in England

Wie kam es zu diesem Praktikum?

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Fotografin im Lette Verein Berlin habe ich ein zweiwöchiges Praktikum in der Newlyn Art Gallery, einer educational charity in Penzance, Cornwall absolviert. Ich hatte die Galerie in der Vergangenheit schon
einmal besucht und stand dadurch in Kontakt. Später habe ich einfach eine freundliche Email geschrieben, die an ein Gespräch angeknüpft hat; und los ging’s mit Kamera und Kind – denn ich konnte auch meine kleine Tochter mitnehmen.

Was waren Ihre Aufgaben vor Ort?

Sie umfassten viele Bereiche, die auch in meiner zukünftigen
Arbeit als Fotografin eine Rolle spielen. Ich habe innerhalb der Galerie fotografiert, zum Beispiel den shop stock und einen Teil der Ausstellung.
Ich konnte den shop stock auch mit nach draussen nehmen und dort inszenieren.
Ausserdem habe ich auch an der Rezeption die Besucher empfangen und Tickets verkauft.  Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, Künstlerportraits von kollaborierenden Künstlern in ihren Studios zu machen. Dafür hatte ich viel Zeit, so dass ich mich wirklich mit den Arbeiten der Künstler beschäftigen und sie mir zeigen lassen konnte.

Was hat Ihnen die Zeit in Cornwall gebracht?

Ich habe mich in der Galerie sehr wohl gefühlt, konnte in meiner eigenen Zeit arbeiten und Präferenzen äussern. Ich wurde ausführlich eingeführt und habe mich intensiv mit der laufenden Ausstellung auseinandersetzen können, habe die Kuratoren kennengelernt und viel von ihnen gelernt.
Ich bin sehr zufrieden, denn ich hatte eine sehr schöne Zeit, in der ich ausschliesslich Englisch gesprochen habe. Ich konnte mich viel über Kunst und Fotografie austauschen und habe einen tollen Einblick in die besondere Form dieser nichtkommerziellen Galerie sowie die institutionelle Kunstförderung in Cornwall bekommen. Abgesehen davon ist Cornwall hinreißend schön und merkwürdig. Also ausgezeichnet, um dort zu fotografieren.

Wie war die Organisation über Erasmus?

Ich hatte keinerlei Probleme. Auch die Frage, ob ich meine kleine Tochter mitnehmen kann, war schnell geklärt. Die Kosten für ihre Reise und Betreuung wurden übernommen. Zusammenfassend kann ich allen Interessierten nur empfehlen, klar zu kommunizieren, mutig zu sein, aber auch auf das eigene Bauchgefühl zu hören.  Ich kann allen nur wärmstens empfehlen, diese tolle Gelegenheit zu ergreifen, die Angebote von Erasmus Plus zu nutzen, und sich einen Praktikumsplatz im Ausland zu suchen.


Sie möchten während der Berufsausbildung im europäischen Ausland andere Menschen in ihren Berufen kennen lernen?

Das geht ganz einfach, wenn Sie im LETTE VEREIN BERLIN Ihre Ausbildung machen. Der LETTE VEREIN BERLIN nimmt am Erasmus+ Programm teil und bietet Schüler*innen die Möglichkeit, im europäischen Ausland, die Sprachkenntnisse zu vertiefen oder ein Betriebspraktikum zu absolvieren. Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Diese Ansprechpartner*innen sind für Sie da:

Monika Ebeling, Heide Kaul und Michael Schleicher

 

 

Mit Lette nach Französisch Polynesien

 

Alexander Hildebrandt hat im Lette Verein Berlin die Ausbildung zum Assistenten für Ernährung und Versorgung absolviert. Mit Hilfe unserer Lehrkräfte und Erasmus Plus, dem Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, hat er die Möglichkeit, im St. Regis Bora Bora Resort im Restaurant „Lagoon“ in Französisch Polynesien als Koch / Chef de Partie ein Praktikum zu absolvieren.

Wie sind Sie an die Stelle im Ausland gekommen?

Ich habe ein paar Anfragen an verschiedene Hotels auf Französisch Polynesien geschickt. Das St.Regis hat zugesagt. So einfach ging das.

Was haben Sie während des Praktikums bisher alles gemacht?

Ich habe viel Neues erlernt. In der Küche bin ich für alle warmen und kalten Vorspeisen zuständig. Wenn eine Vorspeise bestellt wird, bin ich dafür zuständig, sie schnellstmöglich und standardmäßig anzurichten. Ich lerne täglich neue Techniken, Arbeitsmethoden und Rezepte kennen. Die meisten meiner Arbeitskollegen stammen aus der Sterneküche und bringen mir vieles Neues bei.

Wie gefällt Ihnen dieser außergewöhnliche Auslandsaufenthalt?

Damit bin ich sehr zufrieden. Französisch-Polynesien gehört zwar zu Frankreich, hat aber eine komplett andere Kultur. Ich versuche so gut es geht, mich mit dieser Kultur zu beschäftigen und mich unter die Einwohner zu mischen. Ich gehe mit zum Fische fangen, manchmal auch im Restaurant essen und besichtige natürlich die Insel. Die Einwohner sind hier sehr offen und freuen sich immer, wenn ein Ausländer Interesse für ihre Insel und ihre Kultur zeigt.

 

Was würden Sie zukünftigen Erasmus-Stipendiaten mit auf den Weg geben?

Viele Probleme gibt es hier nicht. Die Sonne scheint täglich. Die Leute sind hier nett und entspannt und die Natur ist wunderschön. Eine der nicht so positiven Seiten ist, dass alles sehr teuer ist. Alle Produkte werden importiert und so wird der Einkauf meistens kostspielig. Beispiele: Sechser-Pack Bier = 13 Euro oder eine Flasche Cola = 4 Euro. Also verzichtet man hier auf ein paar kleine europäische Gewohnheiten und kauft lieber einheimische Produkte, wie lokalen Fisch, Kokosnüsse und Bier von hier.

Wie würden Sie diese Erfahrung zusammenfassen?

Zum Abschluss kann ich nur raten, sich auch einen so schönen Praktikumsplatz zu suchen. Die Arbeit ist zwar hart, das Klima nicht immer einfach und das Leben teuer, aber so eine Gelegenheit hat man nicht noch einmal im Leben.

Mit Lette zum „Cambridge Certificate“

Kira Peggau ist inzwischen Schülerin in der Weiterbildung zur Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

Kira Peggau war im Oktober 2013 während ihrer Ausbildung zur Assistentin für Ernährung und Versorgung für vier Wochen in Bournemouth, im Südwesten Englands. Zwei Wochen davon gehörten zur regulären Schulzeit und  zwei Wochen davon zu den Herbstferien. Möglich gemacht wurde der Auslandsaufenthalt durch den Lette Verein Berlin zusammen mit Erasmus+.

Was haben Sie dort gemacht?

Ich habe vor Ort die Sprachschule besucht. Immer montags bis freitags. Der Unterricht bereitet auf das „Cambridge Certificate“ vor, was einen bestimmten Level an Sprachfertigkeit für Nicht-Muttersprachler beinhaltet. Ich habe in der Sprachschule einen kleinen Vortrag gehalten, womit auch das freie Sprechen trainiert wurde. Es gab zwar ab und zu Hausaufgaben, aber dennoch hatte ich genug Zeit, um Bournemouth und die Umgebung intensiv kennen zu lernen.

Was hat Ihnen der Aufenthalt gebracht?

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Auslandsaufenthalt. Ich hatte eine tolle Gastfamilie, die sehr freundlich und offen war. Mein Englisch hat sich definitiv verbessert und ich habe während der Zeit in England viele neue Leute aus ganz Europa kennengelernt.  Zu manchen von denen habe ich immer noch Kontakt.

Was auch toll war: Über die Sprachschule konnte man an den Wochenenden Kirchen und kleine Ortschaften in anderen Regionen Englands erkunden. Die Angebote der Schule waren erschwinglich und jeder Ausflug war die Reise wert.

 

Mit Lette ins Ausland: „Bringt Dich weiter“

Darleen Eckmiller mit Lette und Erasmus + in Irland

Darleen Eckmiller hat im Rahmen ihrer Ausbildung Medieninformatik| Interaktive Animation ein sechswöchiges Praktikum in einer kleinen Firma in Irland gemacht, die sich hauptsächlich auf 3D Animation und VR spezialisiert hat. Möglich gemacht hat das der Lette Verein Berlin zusammen mit Erasmus+.

Wie sind Sie an diese Stelle im Ausland gekommen?

Angefangen hat alles damit, dass uns schon im ersten Semester gesagt wurde, dass wir am Ende unseres zweiten Jahres ein Praktikum absolvieren müssen und dass es uns erlaubt ist, dies auch im Ausland zu absolvieren. Als das Ende des zweiten Ausbildungsjahres näher kam, habe ich mich mit der für Deutschland zuständigen Stelle für das Programm Erasmus+ in Verbindung gesetzt. Hierzu muss man sagen, dass es verschiedene Arten von Auslandspraktika gibt. Es gibt einerseits ein auf Erasmus+ zugeschnittenes Auslandsaufenthaltspaket, das alles für Teilnehmer organisiert: Unterkunft, Ausbildungsfirma und Sprachkurse. Andererseits gibt es auch ein so genanntes Freemover-Programm, in dem man diese Dinge selbst organisiert, aber finanziell unterstützt wird. Da ich damals noch keine Kontakte und Erfahrungen damit hatte, entschied ich mich für die erste Variante.

Was haben Sie während Ihres Praktikums alles gemacht?

Das erste Mal allein leben und dann auch noch im Ausland war natürlich erst beängstigend, dann aufregend und schließlich normal. Man lernt sehr viele kleine alltägliche Dinge und gewinnt vor allem Selbstbewusstsein. Da ich das organisierte Programm gewählt hatte, wurde mir vieles erleichtert. Sprachlich und beruflich hat mir der Aufenthalt sehr weitergeholfen, vor allem dadurch, dass ich mir im Nachhinein im Klaren war, wo meine Fähigkeiten sind und was ich beruflich will. Zudem schadet es nie, Einblicke in Firmen zu gewinnen. Die Firmen sind die Orte, an denen man die wichtigsten Lektionen lernt. Das war zumindest meine Erfahrung.

Wie zufrieden waren Sie mit dem Auslandsaufenthalt?

Ein Auslandsaufenthalt hilft, die Angst vor der Sprache zu verlieren. Oft denkt man viel zu viel darüber nach, was man falsch machen könnte und macht es dann deswegen gar nicht. Diese Angst zu überwinden, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man lernen kann.

Was würden Sie zukünftigen Erasmus- Stipendiaten mit auf den Weg geben?

Man sollte den Kontakt mit der deutschen Erasmus+ Stelle durchgängig aufrechterhalten. Kümmert man sich regelmäßig darum, wird der Rest ziemlich einfach. Ich kann jedem nur empfehlen diese Erfahrung zu machen, weil sie dir später auf so viele unterschiedliche Arten hilft und dich weiterbringt.