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Unsere Besten bei NEO.FASHION.2020

Foto: Laura Stromp
Foto: Laura Stromp

Erstmals in der Geschichte der Modeausbildung im Lette Verein Berlin nehmen fünf beste Schüler*innen und Absolvent*innen an der Neo.Fashion.2020 „Best graduate show“ teil. Hier präsentiert sich der Lette Verein am Montag, dem 13. 01.20 um 21 Uhr im Hotel Andel’s zusammen mit den Besten von mehreren Modehochschulen aus ganz Deutschland.
Besonderheit: Der Lette Verein wird als einzige Nicht-Hochschule an der Veranstaltung teilnehmen.
Es wird drei Shows mit je drei verschiedenen Hochschulen geben: 17/19/21 Uhr
Montag, 13.01.2020 um 21 Uhr
Hotel Andel’s
Landsberger Alle 106
10369 Berlin
Tickets

Unsere Teilnehmer*innen in alphabetischer Reihenfolge:

 

© Luis Welz @luisfilippopaul

Alexander Michael Arnold, Absolvent 2019 und Meisterklasse 19/20

Kollektion „Hunting Blossom“

„Die Winterkollektion orientiert sich an der alten Tradition des Jagens, kombiniert mit der Üppigkeit des Adels der vergangenen Jahrhunderte.“ Die Inspiration durch die Gemälde des belgischen Malers Anthonis von Dyck spiegelt sich in der opulenten Stoffverwendung wider. Das Lackleder steht für die glänzenden Ritterrüstungen, in denen die adeligen Männer ab dem 16. Jahrhundert immer wieder dargestellt wurden. Das Volumen der Jacken und Mäntel umfasst über 17 Meter Samt, 50 Kissen und mehr als 16 Meter Lackleder.

 

Vita:

Bevor Alexander im Lette Verein Berlin 2019 seinen Abschluss als Modedesigner gemacht hat, besuchte er die Staatliche Ballettschule Berlin. Er hat Erfahrungen in diversen Fernsehproduktionen als Kostümassistent gesammelt. Darunter „Tatort Saarbrücken“ und „In aller Freundschaft“ für die ARD sowie „Die Salzprinzessin“ für RTL. Er ist einer von acht Absolvent*innen der Meisterklasse 2019/20.

 

 

 

© Luis Welz @luisfilippopaul
© Luis Welz @luisfilippopaul

Leonie Grebe, Absolventin 2018 und Meisterklasse 18/19

Kollektion „Homies“

„Es ist eine Homewear-Kollektion, die kleine Abstecher vor die Tür erlaubt.“ Die Kollektion ist für die Zielgruppe der 55-75-jährigen Männer gedacht, die ihr selbstbestimmtes Leben in vollen Zügen genießen. Um Komfort und Natürlichkeit zu gewährleisten, wurde ausschließlich mit natürlichen Materialien gearbeitet: 100 % Baumwolle bei den Pyjamas mit geradlinigem Design und Filzwolle mit gefärbtem Farbverlauf für die üppigen Strickmäntel sowie Pullover.

 

 

 

Vita:

„Es ist alles wunderbar, solange Du die Kleidung gerne trägst und Dich darin auch entspannen kannst.“ Leonie hat vor ihrer Ausbildung im Lette Verein Berlin eine Ausbildung als Schneiderin abgeschlossen. Mit ihrer Abschlusskollektion „Homies“ gewann sie 2018 den Publikumspreis beim „Lette Design Award by Schindler“. Im Anschluss war sie eine von acht Absolvent*innen der Meisterklasse im Lette Verein. Seitdem arbeitet sie unter anderem für Filmproduktionen wie „Babylon Berlin“ und ZDF-Fernsehspiele.

 

© Luis Welz @luisfilippopaul

Jihun Ko, drittes Ausbildungsjahr, Absolvent 2020

Kollektion “Immanent (61%)”

„Ich bin der Designer, aber gleichzeitig auch eine Person, die ihre Identität mit Mode offenbart. So entwickle ich ein traditionelles, koreanisch beeinflusstes Design, um meine eigene Identität auszudrücken.“ Die Kollektion „Immanent (61%)“ beschreibt den Prozess des Sichtbarmachens von Emotionen, die jedem Menschen innewohnen. In der Kollektion werden 61 % der Persönlichkeit sichtbar. Der Rest bleibt verborgen. Um die Thematik zu vermitteln, entfalten sich die Outfits in verschiedenen Schichten und Intensitäten.

 

 

Vita:

„Für mich ist das wichtigste beim Design das Verständnis und die Transformation von Silhouetten und Schnittstrukturen.“ Jihun Ko kommt aus Korea. Da sein Vater Designer ist, beschäftigt er sich von Kindesbeinen an mit der Mode und dem Zeichnen. 2015 gewann er einen Preis beim „Dong A international Kunstwettbewerb“. 2015 absolvierte er ein Praktikum bei der Designfirma „iduo“. 2018 belegte er den ersten Platz bei „The House of Häagen-Dasz 48 Hour Collection 2018“.

 

 

© Luis Welz @luisfilippopaul
© Luis Welz @luisfilippopaul

Eva Warmke, Absolventin 2019 und Meisterklasse 19/20

Kollektion „Apokalypse in zwei Akten“

In ihrer Abschlusskollektion geht es um Überspitzung, bei der gesellschaftliche Umbrüche eine sichtbare Form bekommen. Sie beschäftigt sich im ersten Akt mit der „Scheinheiligkeit“ der katholischen Kirche, die in den von ihr neu interpretierten, kirchlichen Gewändern ihre Entsprechung findet. Mit der Entwicklung von drei Brautkleidern für Männer, die einander heiraten, zeigt sie die Möglichkeiten, die unsere moderne Gesellschaft heute bietet. Gleichzeitig nutzt sie dieses Medium, um die Ambivalenz, die in dieser neuen Normalität steckt, zu thematisieren, denn noch immer werden Personen, die der LGBTQIA+ angehören, diskriminiert. Nach dem blutig roten und dem vernichtend schwarzen Bräutigam erscheint der Mann im weißen Brautkleid und leuchtet die strahlende Zukunft aus.

 

Vita:

„Mode bedeutet für mich, gesellschaftlich und politisch tätig zu sein, denn Mode kann einen direkten Einfluss darauf haben, wie wir über die Welt denken.“ Eva hat sich vor allem mit dem Begriff der Effemination auseinandergesetzt. Darum also in der Abschlusskollektion 2019 eine männliche Braut. Eva ist derzeit in der Meisterklasse Mode und studiert Nachhaltiges Management an der TU Berlin.

 

© Luis Welz @luisfilippopaul
© Luis Welz @luisfilippopaul

Kira Zander, drittes Ausbildungsjahr, Absolventin 2020

Kollektion „Desertifikation“

„Desertifikation“ ist eine zweiteilige Kollektion. Im ersten Teil „RUH“ geht der Impuls vom Meer und einer traditionellen Tracht, die an der Nordsee getragen wird, aus.  Im zweiten Teil „Verwüstung“ wird die fortschreitende und weltweite Wüstenbildung durch Trockenheit, bedingt durch steigende Temperaturen, thematisiert. Strukturen, die durch rissige Böden entstehen, kombiniert mit der traditionellen Tracht von Beduinen, haben in großzügigen Flächenschnitten und leuchtenden Farben ihre Entsprechung gefunden. Die Kollektion ist als Ausdruck des Spannungsfeldes zwischen Utopie und Dystopie zu verstehen.

Vita:

„Wer glaubt, sein Ziel erreicht zu haben, wird faul“- Jil Sander. Immer in Bewegung bleiben, neues sehen, lernen, schaffen, ist das Credo von Kira. So zog es sie von der dänischen Grenze nach Berlin, der Stadt der vielen Perspektiven und Möglichkeiten, um Modedesign zu lernen. Nach Berlin importierte sie dabei ihre Verbundenheit zur Natur, ihre größte Inspirationsquelle. Sie bietet ihr unerschöpfliche Impulse und besinnt sie auf das Wesentliche, wie sie über sich selber sagt.

 

»Die beruflichen Möglichkeiten im Bereich Fashion sind jetzt größer denn je.«

„Customized Education“ öffnet alle Türen in der Branche

Die Modeausbildung im Lette Verein Berlin wird zum 100. Jubiläum radikal verändert. Martina Vogt, Abteilungsleiterin der Ausbildung für Modedesign, hat zusammen mit dem Kollegium die Weichen dafür gestellt.

Welche Neuerungen wird es ab diesem Schuljahr geben?

Die große Modernisierung ist die Modularisierung der Unterrichtsinhalte. Sie führt weg von einem starren Stundenplan und bietet unseren Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung der Ausbildung. Ab dem Schuljahr 2019/20 starten wir quasi eine „Customized Education“, denn entsprechend der Interessen können Wahlpflichtmodule gewählt werden. Immer mit der Fragestellung: Was wird auf dem Arbeitsmarkt wirklich gebraucht? Der Lette Verein Berlin ist da, wie schon in den letzten 150 Jahren in allen unseren weiteren Ausbildungsgängen, sehr beweglich.

Welche inhaltliche Veränderung wird es geben?

Aus unserer Sicht bietet das Fashion-Business derzeit so viele berufliche Möglichkeiten wie lange nicht mehr. In den letzten Jahren ist uns außerdem in den Bewerbungsgesprächen aufgefallen, dass die jungen Menschen mehr und mehr Richtung Kostüm für Film und Theater gehen möchten. Und wir wissen auch, dass es hier einen großen Bedarf an Fachkräften gibt. Darüber hinaus besteht bei unseren Schüler*innen ein großer Wunsch nach echter handwerklicher Kompetenz sowie danach, das Thema Fashion in unterschiedlichen Medien professionell aufzubereiten. So wird es möglich sein, nach der einjährigen Basis-Ausbildung einen Schwerpunkt für die nachfolgenden zwei Jahre selbst zu wählen. Wir bieten ab sofort drei Optionen an. Erstens: die klassische Modedesignausbildung Richtung Fashion/Kollektion. Zweitens: den neuen Bereich Kostümgestaltung und -fertigung für Theater/Film/Show und drittens den Bereich Fashion-Medien.

Alles freiwillig?

Im ersten Jahr gibt es Pflichtmodule, die für alle gleich sind. Danach kann man sich für eine spezielle Ausrichtung entscheiden, wobei ein Wechsel in eine andere Spezialisierung innerhalb der Ausbildung bis zum Schluss immer noch möglich ist.

Welchen Vorteil bietet diese Art der Wissensvermittlung?

Bei unseren Schüler*innen erwarten wir eine höhere Motivation. Außerdem möchten wir, dass sie mehr Spaß haben. Wenn sie sich in kleinen Gruppen zusammenfinden, um ein spezielles Thema zu bearbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Gruppe von 15 Personen fünf dabei sind, die mangels Interesse wegbrechen, relativ gering. Das ist dann zugleich der zweite positive Aspekt: auch unsere Lehrkräfte haben so noch mehr Spaß am Unterrichten, da ihre Gruppen homogener sind.

Was sind das für Module?

Highlights sind zum Beispiel: Das Erlernen von Handarbeitstechniken wie Siebdruck, Filzen, Weben oder Stricken. Hier gilt nach wie vor unser Ansatz, dass ein Designprozess handwerklich zu Ende gedacht sein muss. Daher ist es sinnvoll, die handwerklichen und technischen Möglichkeiten von Mode durch das Selbermachen unmittelbar zu erfahren. Es wird auch ein Modul geben, in dem es ausschließlich um das Styling für Foto-Shootings geht. Das Wissen darum ist aus unserer Sicht insbesondere in der von Instagram geprägten Welt inzwischen unerlässlich. Darüber hinaus verbinden wir mehr denn je das Analoge mit dem Digitalen. Eigene, mit der Hand gezeichnete Entwürfe sollen gleichermaßen in die digitale Version überführt und weiterberarbeitet werden.

Wie sieht dann in Zukunft so eine Abschlussarbeit aus?

Es kann eine mehrteilige Fashion-Kollektion für eine Runway-Show sein. Es kann aber auch ein historisches Kostümthema für einen Film oder eine reale Bühneninszenierung sein. Da werden dann am Ende vielleicht Entwürfe für ein ganzes Ensemble als fertiges Produkt zu sehen sein. Im Bereich Fashion-Medien können z.B. Accessoires-Kollektionen, eine Illustrationsserie für Trendmagazine oder ein professionelles Lookbook für ein Designer-Label analog und/oder digital gezeichnet und gestaltet werden.

Wenn sich zwei mit einem Thema beschäftigen – müssen sie sich dann auch einen Arbeitsplatz im Unterrichtsraum teilen?

Nein. Unsere Ausstattung ist großartig. Das wird uns auch immer wieder von Partner*innen bei Besuchen begeistert bescheinigt. Alle unsere Schüler*innen haben hier ihren eigenen Arbeitsplatz. Wir haben allein drei Werkstatträume und zwei große CAD-Räume mit den neuesten Macs inklusive der neuesten Software.

Bislang gab es in der Modeausbildung keine verpflichtenden Praktika. Wie sieht es damit aus?

Im zweiten Ausbildungsjahr soll ein Praktikum über vier Wochen absolviert werden. Wir kooperieren mit Modefirmen, Mode-Magazinen wie der Brigitte oder Myself sowie mit Verbänden aus der Theater- und Filmindustrie und können da gut vermitteln. Bei Praktika haben wir auch sehr gute Erfahrungen mit dem EU-Bildungsprogramm ERASMUS+ gemacht. Hinzu kommt, dass sich unsere Schüler*innen aus unserem Pool von Lehrkräften einen Mentor oder eine Mentorin wählen können, von denen sie während des zweiten und dritten Ausbildungsjahres begleitet und beraten werden. Der familiäre Aspekt ist uns in der Ausbildung sehr wichtig, damit sich unsere Schüler*innen immer gut aufgehoben fühlen.

Ich möchte mit diesem neuen Ausbildungsangebot erreichen, dass unsere Absolventinnen und Absolventen am Ende sagen: „Der Lette Verein hat sich für mich gelohnt!“

Runway Abschlussmodenschau 2019 »TAKE OFF TAKE OVER«

Die Abschlussmodenschau 2019 fand am Samstag, den 25.05.2019 im
Kulturforum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin statt.
Fotos: Michael Wittig, Berlin

 

»Design the exträordinary« mit Häagen Dazs und Kilian Kerner

(c) Michael Wittig, Berlin 2019

Der Ausbildungsgang Modedesign ist mit dem Berliner Designer Kilian Kerner und dem Eishersteller Häagen Dazs eine ungewöhnliche Kooperation eingegangen. Dreißig Schüler*innen in fünf Teams stellten sich der Aufgabe „Design the exträordinary“. Dabei sollten sie sich von den neuen Verpackungen einzelner Eissorten von Häagen Dazs inspirieren lassen. Kerner hat die Schüler*innen aus den ersten beiden Ausbildungsjahren als Mentor beim Designprozess begleitet.

Die Vorgaben: „Evening Wear“, „Men’s Wear“, „Unisex“, „Women’s Wear“ in den Geschmacksrichtungen Salted Caramel, Peanut Butter Crunch, Cookies & Cream, Vanilla und Macadamia Nut Brittle.

Präsentiert wurden die Ergebnisse im Rahmen der Fashion Week am 06. Juli vor der Mercedes Benz Arena open Air. Gewonnen hat das Team mit der Kollektion Cookies & Cream:  Hannah Adomßent,Tamiya Brooks, Jola Deking, Jasmin Meyer und Anna-Martha Thomas.

Das Gewinnerteam bekam ein Preisgeld von 5.000€.

 

Runway

Fotos: KOWA-Berlin | Stefan Koppelmann

 

 

Best of Fashion-School | Arbeiten unserer Absolvent*innen 2019

Hier sehen Sie einen Ausschnitt aus Arbeiten unserer Modedesign-Schüler*innen, Abschluss Sommer 2019.

 

»TAKE OFF – TAKE OVER« Modedesign | Abschlussschau 2019

 

 

 

 

 

 

Abschlussmodenschau unserer Modedesign-Absolvent*innen 2019
Samstag, 25.05.2019
Einlass: 19.30 Uhr
Showbeginn: 21.00 Uhr

Ort:
Kulturforum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin, im zentralen Eingangsbereich

 

 

 

 

Vorverkauf in der Mensa im Lette Verein Berlin bis 24.05.2019:

4,50 Euro pro Ticket
Abendkasse:
7,50 Euro pro Ticket

Insta: @letteverein_fashion

 

Previews

Abschlusskollektion Alexander Michael Arnold „Hunting Blossom“
Fotos:
Laura Stromp, @oclairedumonde
Make-Up und Haare:
Tessa Achtermann @tessa8mann
Female Model in grüner Lackhose: Raya El-Khalil  @raya_elk_
Male Model in blauer Lackhose Hose: Karl Potrafki @karl.taro
Female Model in Lila Lack Kombi: Lillith Mersmann @__lilliemma

 

 

 

 

 

 

 

Modepraktikum in Barcelona bei Comillo de Morsa

Nach der Ausbildung zur Modedesignerin im Lette Verein Berlin ist Linda Siegel für sechs Monate nach Barcelona gegangen, um dort Praktika bei Modelabels zu machen.

Wie kam es dazu?

Barcelona stand schon lange fest, also schrieb ich verschiedene Modelabels aus Barcelona an. Mit der ERASMUS-Unterstützung ist man unabhängig von Bezahlung durch den Arbeitgeber. So ist es leicht, ein Praktikum zu finden, denn die Labels freuen sich natürlich über Hilfe. Nach meiner Ankunft in Barcelona habe ich allerdings zunächst bei einem Label angefangen, bei dem es mir nicht gefallen hat. Ich habe dann vor Ort weitere Labels angeschrieben und COLMILLO DE MORSA über Instagram gefunden. Dort bin ich jetzt.

 

Was sind Ihre Aufgaben?

Ich arbeite sehr praktisch, was mir sehr wichtig ist. Ich bevorzuge es außerdem, bei einem kleineren Label zu sein, da man hier viel persönlicher zusammenarbeitet. Ich bin so ziemlich in jeden Arbeitsschritt involviert und arbeite seit dem ersten Tag komplett auf Spanisch, was mal besser und mal schlechter funktioniert. Ab Januar belege ich zusätzlich einen Sprachkurs, da ich in meiner Zeit in Barcelona so viel wie möglich mitnehmen möchte.

Wie ist die Unterstützung durch Erasmus?

Die Zusage für das Praktikum hatte ich ungefähr zwei Wochen vor meinem Abflug und dank der Hilfe der Erasmus-Mitarbeiter*innen, wurde das Ganze schnell in Gang gebracht. Falls irgendwas vor Ort nicht stimmt, ist der Kontakt nach Deutschland zu den Erasmus-Beauftragten super, wie in meinem Fall mit dem Praktikumswechsel. Das hat innerhalb von drei Tagen geklappt. Seit ich bei COLMILLO DE MORSA bin, gefällt es mir sehr gut hier.

Würden Sie das Erasmus-Programm weiterempfehlen?

Ja. Unbedingt. Weil ich durch die Förderung total unbeschwert Barcelona kennenlernen kann und außerdem den Vorteil genieße, mir mein Praktikum unabhängig von Bezahlung aussuchen zu können. Meine WG hier in Barcelona habe ich übrigens über Facebook gefunden und hatte großes Glück. Die beiden Mädels mit denen ich zusammen wohne, sind total nett und ich fühle mich sehr wohl. Die ersten vier Wochen waren super, jetzt freue ich mich auf fünf weitere.

 


Sie möchten während der Berufsausbildung im europäischen Ausland andere Menschen in ihren Berufen kennen lernen?

Das geht ganz einfach, wenn Sie im LETTE VEREIN BERLIN Ihre Ausbildung machen. Der LETTE VEREIN BERLIN nimmt am Erasmus+ Programm teil und bietet Schüler*innen die Möglichkeit, im europäischen Ausland, die Sprachkenntnisse zu vertiefen oder ein Betriebspraktikum zu absolvieren. Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Diese Ansprechpartner*innen sind für Sie da:

Monika Ebeling, Heide Kaul und Michael Schleicher

Mode-Meisterklasse designt Kostüme für’s ZDF

vlnr: Stefanie Bieker, Djuna Reiner, Linda Siegel, Natalie Schramke, Jochen Pahnke, Kristina Kerbs
vlnr: Stefanie Bieker, Djuna Reiner, Linda Siegel, Natalie Schramke, Jochen Pahnke, Kristina Kerbs

Für die Fernseh-Neu-Interpretation des Märchens „Schneeweißchen & Rosenrot“, u.a. mit Gabi Dohm und Jorge Gonzales, ist das ZDF nun mit dem Lette Verein Berlin eine professionelle Kooperation eingegangen.
Die mit dem Europäischen und Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Kostümbildnerin Stefanie Bieker holte sich für die Umsetzung der fiktiven Kollektionsideen Unterstützung von der Mode-Meisterklasse vom Lette Verein Berlin.  Die Schülerinnen der Meisterklasse haben insgesamt ca. zwei Drittel der Kostüme, die eine zentrale Rolle in dem modernen Märchen einnehmen, für den Film designt und angefertigt.

„Es ist großartig, dass eine so renommierte Kostümbildnerin wie Stefanie Bieker auf uns zukam“, so Jochen Pahnke, Leiter der Meisterklasse, „so konnten unsere besten Absolvent*innen einen realen Job ausführen und ihre ganze Professionalität für eine Filmproduktion unter Beweis stellen“. Die Meisterklasse wird von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Lette Verein Berlin möglich gemacht. Diese Klasse bietet den acht talentiertesten Absolvent*innen jedes Jahrgangs die Möglichkeit, unter Anleitung von Jochen Pahnke ein Jahr in einem Atelier im Lette Verein an Projekten zu arbeiten und so eine eigene Handschrift zu festigen. Die Gestaltung  der Kostüme für die ZDF-Produktion war eines dieser Projekte.

 

Am Set des ZDF-Films „Schneeweißchen & Rosenrot“

Unter Leitung des Gewandmeisters Christian Kratzert, der ebenfalls Lette-Absovent aus den 1980er-Jahren ist,  wurden übrigens noch weitere Kostüme für den Film aus der Kategorie „Herzkino“ angefertigt.

 

 

 

Die Meisterklasse wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales gefördert.

 

Ausschnitt der Arbeiten der Schülerinnen der Meisterklasse

 

Häagen Dazs goes Fashion with Lette

Während der Berlin Fashion Week im Juli 2018 konnten drei angehende Modedesigner*innen vom Lette Verein Berlin ihr Können bei dem Projekt „48 hour collection“ unter Beweis stellen: Jihon Ko, Emely Otto und Ilona Schmidt aus dem ersten Ausbildungsjahr waren die Finalisten eines vom Eishersteller Häagen Dazs ausgelobeten Wettbewerbs. Dieser wurde in Kooperation mit der Zeitschrift InStyle und exklusiv mit dem Ausbildungsgang Modedesign im Lette Verein durchgeführt. Daran teilgenommen haben insgesamt 30 Modeschüler*innen.

Die Aufgabe war, ein Outfit zu entwerfen und in zwei Tagen live auf der Fashion Week vor Publikum anzufertigen. Der Look sollte das Packaging der erst 2019 auf den Markt kommenden Eiscreme-Sorte „Peanut Butter Crunch“ in einem jungen, urbanen, streetwear-igen Outfit widerspiegeln. In der „InStyle Lounge“ am Humboldt Forum baute die Firma Häagen Dazs dafür eigens eine kleine Nähwerkstatt auf. Hier fertigten die drei Jungdesigner*innen am 4. und 5. Juli im Rahmen der Fashion Week ihre Outfits und wurden dabei von einer internationalen Fashion Crowd, bestehend aus Einkäufern, Bloggern und Influencern, beobachtet.

Jihun Ko ist der Gewinner mit seinem sportlich-innovativen Zweiteiler. Er erhielt von der Chefredakteurin der InStyle einen Scheck über 2.500 Euro und wird demnächst mit seinem Outfit im Magazin InStyle vorgestellt. Emely Otto als Zweit- und Ilona Schmidt als Drittplatzierte bekamen ebenfalls ein Preisgeld in Höhe von 1.500 bzw. 1.000 Euro.

Häagen Dazs hat inzwischen die Fortsetzung einer Kooperation mit dem Lette Verein in Aussicht gestellt.

 

Vier Frauen räumen den »Lette-Design-Award by Schindler 2018« ab

Am Freitag, dem 29.06.2018 gingen beim »Lette-Design-Award by Schindler 2018« unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, die drei Jury-Preise und auch der Publikumspreis ausschließlich an Frauen. Weitere Infos zu den Arbeiten unserer Absolventinnen finden Sie hier.

Fotos: Kolja Eckert/Victor Heekeren

Die Jury-Preise:

Kategorie Fotografie: Luise Hamm für Ihre Arbeit »Soul unlimited«

Sebastian Treytnar (Kollek.tif), Luisa Hamm, Frank Schumacher
Sebastian Treytnar, Luisa Hamm, Frank Schumacher

 

 

 

 

 

 

 

 

Kategorie Grafikdesign: Klara Troost für Ihr Design zu  »Rootstown«, ein junges Musik- und Kunstfestival in Luxemburg

Michael Hentschel, Stefan Neumann, Klara Troost, Florian Koppelow
Michael Hentschel, Stefan Neumann, Klara Troost, Florian Koppelow

 

 

 

 

 

 

 

 

Kategorie Modedesign: Lucia Sofie Cabrera Pedroso mit der Kollektion »Tell me I’m dreaming«

Martina Vogt, Alexander Rothe, Lucia Sofie Cabrera Pedroso, Christian Kratzert
Martina Vogt, Alexander Rothe, Lucia Sofie Cabrera Pedroso, Christian Kratzert

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Publikumspreis ging an Leonie Grebe für Ihre Kollektion »Homies«

Jury Fotografie

Frank Schumacher, Abteilungsleiter Fotografie im Lette Verein Berlin
Regina Neukranz, Event und Kommunikation von Schindler Deutschland
Sebastian Treytnar, Firma Kollek.tif, Lette-Absolvent Fotografie

Jury Grafikdesign

Michael Hentschel, Abteilungsleiter  Grafikdesign im Lette Verein Berlin
Jan Steeger, Leiter Kommunikation & Event, Schindler Deutschland
Stefan Neumann und Florian Koppelow, Firma Yousign, Lette-Absolventen Grafikdesign

Jury Modedesign

Martina Vogt, Abteilungsleiterin  Modedesign im Lette Verein Berlin
Frank Schach, Geschäftsführer Personal, Schindler Deutschland
Christian Kratzert, Label Kratzert & Pahnke für X-Filme und Alexander Rothe, Make-Up Artist, Armani Cosmetics, beide Lette-Absolventen Modedesign

Wir danken unseren Sponsoren:

 

 

Die Veranstaltung: