Tag Archives: Versorgung

Brandneu: Q & A – Videos mit unseren Schüler*innen

Unsere Schüler*innen im dritten Ausbildungsjahr Grafikdesign haben diese Videos als Unterrichtsprojekt angefertigt. Die Menschen, die hier zu sehen sind, sind unsere Schülerinnen und Schüler aus unseren Ausbildungsgängen. In alphabetischer Reihenfolge.

 

»Die vermutlich schönste Bratpfanne der Welt« | Fotoshooting in unseren Küchen

Unser Schüler im zweiten Ausbildungsjahr zum Fotografen, Mark Prathep, hatte die Idee, unsere hauseigenen Küchen im Ausbildungsbereich für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, neu zu fotografieren. Das war eine sehr gute Idee. Hier die atemberaubenden Fotos von Bratpfanne, Kombidämpfer, Kessel, Herdplatten und Gemüseschneider.

 

Jetzt auch im Januar: Ausbildungsbeginn 2019

Persönliche Ausbildungs-Betreuung für Alle

 

Nach den Ausbildungsgängen für MTA-Labor und MTA-Radiologie startet der Lette Verein Berlin ab sofort auch im Januar mit der Ausbildung zu Assistent*innen für Ernährung und Versorgung. Bisher war ein Ausbildungsstart erst nach den Berliner Sommerferien im August möglich. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an diejenigen, die zum Beispiel eine Ausbildung als Koch oder Köchin abgebrochen haben. Angesprochen sind außerdem diejenigen, für die eine individuelle Betreuung für einen erfolgreichen Berufsabschluss sinnvoll ist. Auch Auszubildende rund um Hotel oder Gastgewerbe sind bei uns herzlich willkommen.

Dauer unserer Ausbildung:

Drei Jahre inklusive sechs Monate Praktikum in einem unserer Partnerbetriebe wie Top-Hotels, Betriebsverpflegungsgastronomie großer bekannter Berliner Firmen, Senioreneinrichtungen oder andere öffentliche Einrichtungen

Voraussetzung:

MSA, eBBR, BBR. Sie haben hier auch die Möglichkeit, die MSA- oder eBBR-Prüfung bei uns nachzuholen. Darüber hinaus sollten Sie Interesse an gesunder Ernährung, Home-Styling, Kochen und gepflegter Gastlichkeit mitbringen.

Fächer:

Fachpraxis, die in unseren hauseigenen Betrieben stattfindet, wie in unserer Großküche und Wäscherei.
Außerdem: Fachtheorie und Unterricht in allgemeinbildenden Fächern wie Englisch und Mathematik.

Berufsaussichten:

Sehr gut. Betriebe der Hotellerie, Gastronomie, Seniorenwirtschaft, Betriebsverpflegung suchen dringend gut ausgebildetes Fachpersonal.
Sie sind als Absolvent*innen aus unserem Haus bei Arbeitgeber*innen sehr beliebt, da die Qualität unserer Ausbildung bekannt ist.

Dieses Angebot gilt auch für andere Ausbildungsgänge im Lette Verein Berlin:


Sie können ebenfalls im Januar die Ausbildung beginnen, wenn Sie bereits erworbenes Wissen rund um das von Ihnen ausgewählte Ausbildungsangebot nachweisen können. Dieses wird von uns gegebenenfalls anerkannt.

Sekretariat Ernährung und Versorgung:

Tel: 030-21994 -136 oder -120
sekretariat.evm@lette-verein.de

Sekretariat alle anderen Ausbildungsbereiche:

Tel:  030-21994 -111
sekretariat@lette-verein.de

Ausbildungsstart ist Montag, der 21.01.2019

Schulgeld:

Sie können sich gegebenen Falls von unserem Schulgeld in Höhe von 95,-€/Monat freistellen lassen.

Kontakt:

Berufsausbildungszentrum Lette-Verein, Viktoria-Luise-Platz 6, 10777 Berlin

Offizielle Pressemitteilung zum Ausbildungsstart im Januar 2019

 

 

 

Tagung: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. tagt am 22. und 23. Juni 2018 erstmals im Lette Verein Berlin. An beiden Tagen wird es in Theorie und Praxis um das Thema „Gesunde Schulverpflegung“ gehen. So werden Kenntnisse zur optimalen Lebensmittelauswahl, Speisenpanerstellung und Akzeptanzerhöhung der Schulverpflegung erarbeitet.

Im praktischen Teil werden die Teilnehmer*innen in einer der Schulungsküchen des Lette Vereins unter Anleitung von Stefan Gerhardt nach DGE-Qualitätsstandard vegetarische Gerichte zubereiten. Stefan Gerhardt ist ehemaliger Sternekoch und Küchenleiter der Mensa IGS Sassenburg sowie der Mensa der DGE-zertifizierten Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig.

Die Präsidentin der DGE e.V. ist Prof. Ulrike Arens-Azevedo ist die frühere Schulleiterin der Hauswirtschaftlichen Berufsfachschule und Fachschule im Lette Verein.

 

 

Wir sind dabei!

In diesem Jahr ist der Lette Verein Berlin zum ersten Mal mit 50 Quadratmetern Messestand auf der Jungendmesse YOU „Summer Festival 2018“ vertreten.

Zu finden sind wir am Stand Nr. 520 in Halle 20, dem „Future Space“ mit folgenden Ausbildungsgängen:

Chemie-Biologie
Ernährung und Versorgung
Medieninformatik | Interaktive Animation
Metallographie

Unser Programm:

Zertrümmere schockgefrostete Rosen mit „The Rose-Challenge“ und lerne die Leute kennen, die auch bei CSI den Täter finden. „Hot oder Schrott?“ Finde heraus, ob Dein Schmuck Fake ist und habe ein Date mit unseren angehenden Metallographen – so heißen die, die im Beruf solche Fakes aufdecken und das im Lette Verein lernen. Mach bei uns weiter mit „control the sphero“ und Cinema4D. Schieb die virtuelle Kugel mit unseren Leuten, die Dich in Medieninformatik | Interaktive Animation ausbilden. In the end: „Alter Falter“ – Workshop zum professionellen Serviettenfalten. Das klingt weired? Finde heraus, welche spannenden Berufe sich dahinter verbergen. #lette4me

Freitag, 22.06. von 9-15 Uhr
Samstag, 23.06. von 10-18 Uhr
Sonntag, 24.06. von 10-18 Uhr

 

Auf dem Weg zur Ikone: der Lette-Mehrwegbecher

DIe Schüler*innen, die den Mehrwegbecher auf den Weg gebracht haben. Foto: Andrea Rojas und Kolja Eckert
Die Schüler*innen, die den Mehrwegbecher auf den Weg gebracht haben. Foto: Andrea Rojas und Kolja Eckert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anfang Mai 2018 gibt der Lette Verein Berlin in seiner Mensa ausschließlich Mehrwegbecher und Porzellantassen aus. Zuletzt wurden monatlich rund 2500 Pappbecher ausgegeben. Der Wunsch nach einer langfristigen, umweltschonenden Lösung kam von den Schüler*innen im Lette Verein selbst. In der Weiterbildung für Betriebswirt*innen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement wurde dieses Thema dann zum Projekt.

Es wurden Firmen recherchiert, die individuell gestaltete Mehrweg-Becher „To go“ anbieten. Sechs  davon wurden getestet, aber nur ein Becher konnte den Stresstest in der Spülmaschine und die besonders wichtige Frage nach der Deckeldichte sowie der Hitzeverträglichkeit bestehen.

Mit der Einführung der Lette- Mehrwegbecher geht der Lette Verein Berlin seinen Weg zur „Guten gesunden Schule“ im Rahmen des gleichnamigen Berliner Landesprogramms konsequent weiter. Nach der Einführung von Snackautomaten ohne Energy-Drinks, dafür aber mit Bio-und Fairtrade-Produkten sowie dem Ausschank von Fairtrade-Kaffee in der Mensa, dem freundlichen Aufruf zu mehr Bewegung durch Treppennutzung und der Breitstellung eines  Wasserspenders ist dies ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erhältlich in den Größen für 300 und 400 ml zum Preis von 3 Euro.
Bei den Schüler*innen sind sie sehr beliebt und machen sich auf den Weg zur Ikone, denn zur besseren Unterscheidbarkeit wurden sie bereits kreativ, individuell gestaltet.

 

 

 

200.000 Neuanmeldungen beim Lette Verein Berlin

Seit Mitte Mai 2018 hat der Lette Verein Berlin vier eigene Bienenvölker mit rund 200.000 Bienen. In Kooperation mit der Berliner Fasanen-Imkerei und deren Geschäftsführer Christian Marks übernimmt der Lette Verein damit ein Stück Verantwortung und trägt dazu bei, dass die Insektenvielfalt erhalten bleibt.

Platziert sind die Kästen mit den Völkern auf der hauseigenen Dachterrasse, wo sie regelmäßig von Christian Marks versorgt werden. Demnächst wird es somit auch einen eigenen Lette-Honig geben.

 

 

 

Du hast keinen Plan, was nach dem MSA oder dem Abi kommen soll?
Nutze die „Lette-Experience“ vom Lette Verein Berlin. Wir sind ein Haus, in dem viele junge Menschen in verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Du begleitest in der „Lette-Experience“ einen Auszubildenden oder eine Auszubildende bis zu fünf Tage lang in der Berufsausbildung in unserem Haus und kannst dabei alle Fragen dieser Welt stellen. In folgenden Ausbildungsgängen kannst Du herausfinden, welcher Beruf für Dich Dein Traumberuf werden kann:

Und das geht so:

› Hotline anrufen: 030-21994-116 oder Mail schicken an:
Frank Sandmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, f.sandmann@lette-verein.de

› Du sagst uns, wann Du im Zeitraum Mai bis Juni 2018 Lust hast, uns kennen zu lernen und dann kann es losgehen.

 

» Man spricht hier auf Augenhöhe «

© Ruprecht Stempell
© Ruprecht Stempell

Bettina Fichtner ist seit Frühjahr 2018 neue Deutschlehrerin im Lette Verein Berlin und unterrichtet in den Ausbildungsgängen Ernährung und Versorgung, Metallographie, PTA und in den Willkommensklassen.

 

 

 

Wie ist Ihre Bilanz nach rund zwei Monaten im Lette Verein?

Ich empfinde es hier als sehr, sehr angenehm. Schon der Einstieg war besonders, weil es eine richtige Einarbeitung gab. Es ist toll, hier zu arbeiten, weil es überwiegend kleine Gruppen mit maximal 25 Schüler*innen sind, die ich unterrichte. So kann ich mich intensiver mit den individuellen Anforderungen beschäftigen. Eine spannende Besonderheit ist der Unterricht in den Willkommensklassen. Manche Schülerinnen müssen zunächst einmal die Buchstaben neu lernen. Ich habe großen Respekt davor, denn ich stelle mir vor, wie schwer es für mich wäre, zum Beispiel die Zeichen der persischen Sprache Farsi zu lernen.

Was reizt Sie an der Aufgabe, Deutsch zu unterrichten?

Es ist eine bereichernde Erfahrung, mit jungen Menschen zusammen zu arbeiten und sie auf dem Weg in die berufliche Zukunft zu unterstützen. Sprache ist ein hohes Gut, das die gesellschaftliche Position auch in beruflicher Hinsicht stärkt. Wenn man sie beherrscht, öffnet das viele Türen. Manche junge Menschen haben damit Schwierigkeiten. Ihnen dabei zu helfen, sich zu verbessern, macht mir Spaß.

Wie empfinden Sie die Atmosphäre im Lette Verein Berlin?

Die Kommunikationskultur gefällt mir hier sehr  gut. Egal, ob von Kolleg*in zu Kollege*in oder zu den Abteilungsleitungen, der Direktion oder der Schulleitung und auch die Kommunikation mit den Schüler*innen: Man spricht  auf Augenhöhe und der Umgang miteinander ist von großer Wertschätzung  geprägt.

Welche besondere Situation gab es für Sie in den ersten Wochen?

Im Ausbildungsgang Metallographie behandelten wir einen Text, in dem es um einen inneren Monolog einer Frau in einer Beziehungskrise ging. Textinterpretation. Ein bis dahin von mir als eher zurückhaltend wahrgenommener Schüler blühte förmlich auf. » Jetzt kann ich richtig nachvollziehen, was in der Frau los ist! «, rief er und war wie ausgewechselt. Die Beschäftigung mit dem Text hat ihm offenbar ganz neue Einblicke in die weibliche Psyche gegeben. Das war einer der für mich bisher stärksten Momente im Lette Verein.

 

 

Mit Lette nach Französisch Polynesien

 

Alexander Hildebrandt hat im Lette Verein Berlin die Ausbildung zum Assistenten für Ernährung und Versorgung absolviert. Mit Hilfe unserer Lehrkräfte und Erasmus Plus, dem Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, hat er die Möglichkeit, im St. Regis Bora Bora Resort im Restaurant „Lagoon“ in Französisch Polynesien als Koch / Chef de Partie ein Praktikum zu absolvieren.

Wie sind Sie an die Stelle im Ausland gekommen?

Ich habe ein paar Anfragen an verschiedene Hotels auf Französisch Polynesien geschickt. Das St.Regis hat zugesagt. So einfach ging das.

Was haben Sie während des Praktikums bisher alles gemacht?

Ich habe viel Neues erlernt. In der Küche bin ich für alle warmen und kalten Vorspeisen zuständig. Wenn eine Vorspeise bestellt wird, bin ich dafür zuständig, sie schnellstmöglich und standardmäßig anzurichten. Ich lerne täglich neue Techniken, Arbeitsmethoden und Rezepte kennen. Die meisten meiner Arbeitskollegen stammen aus der Sterneküche und bringen mir vieles Neues bei.

Wie gefällt Ihnen dieser außergewöhnliche Auslandsaufenthalt?

Damit bin ich sehr zufrieden. Französisch-Polynesien gehört zwar zu Frankreich, hat aber eine komplett andere Kultur. Ich versuche so gut es geht, mich mit dieser Kultur zu beschäftigen und mich unter die Einwohner zu mischen. Ich gehe mit zum Fische fangen, manchmal auch im Restaurant essen und besichtige natürlich die Insel. Die Einwohner sind hier sehr offen und freuen sich immer, wenn ein Ausländer Interesse für ihre Insel und ihre Kultur zeigt.

 

Was würden Sie zukünftigen Erasmus-Stipendiaten mit auf den Weg geben?

Viele Probleme gibt es hier nicht. Die Sonne scheint täglich. Die Leute sind hier nett und entspannt und die Natur ist wunderschön. Eine der nicht so positiven Seiten ist, dass alles sehr teuer ist. Alle Produkte werden importiert und so wird der Einkauf meistens kostspielig. Beispiele: Sechser-Pack Bier = 13 Euro oder eine Flasche Cola = 4 Euro. Also verzichtet man hier auf ein paar kleine europäische Gewohnheiten und kauft lieber einheimische Produkte, wie lokalen Fisch, Kokosnüsse und Bier von hier.

Wie würden Sie diese Erfahrung zusammenfassen?

Zum Abschluss kann ich nur raten, sich auch einen so schönen Praktikumsplatz zu suchen. Die Arbeit ist zwar hart, das Klima nicht immer einfach und das Leben teuer, aber so eine Gelegenheit hat man nicht noch einmal im Leben.