Fünftes Jubiläum: »Lette Design Award by Schindler«

Der Lette Verein Berlin und die Schindler Deutschland AG & Co.KG verleihen zum fünften Mal den  »Lette Design Award by Schindler 2019«. Vier aus 15 Absolvent*innen der diesjährigen Abschlussklassen Foto-, Grafik– und Modedesign werden am Donnerstag, dem 13. Juni 2019 ausgezeichnet.

 

Vergeben werden hochwertige Sachpreise sowie bezahlte Aufträge bei renommierten Firmen von früheren Lette-Absolvent*innen.

 

Vor der Preisverleihung entscheiden die Gäste über den Publikumspreis. Dieser besteht aus einem Preisgeld und einem bezahlten Auftrag der Firma Schindler. Der Award steht unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler.

Die Preise im Detail:

Kategorie Fotodesign:
Kickstarterprojekt bei INA SCHOOF
plus Einkaufsgutschein von Foto MEYER zusammen mit SONY im Wert von 1000 Euro

Kategorie Grafikdesign:
Kickstarterprojekt bei Denise Spielmann ZUM GOLDENEN HIRSCHEN
plus Premium-Abo für das Design-Fachmagazin PAGE

Kategorie Modedesign:
Gutschein von ZALANDO
plus Kickstarterprojekt bei Maria Gitelman bei MICHALSKY BERLIN

Publikumspreis:

1000 Euro von Schindler plus ein Design-Auftrag angepasst jeweils an die Kategorie, die durch das Publikumsvoting als Gewinner ermittelt wird.

 

 

Das Fingerfood wird von Schüler*innen aus dem Lette-Ausbildungsbereich »Ernährung und Versorgung« unter der Anleitung von Eberhard Striegl zubereitet und serviert.

Das Voting-Modul für den Publikumspreis wurde von Schüler*innen des
Lette-Ausbildungsbereichs »Medieninformatik | Interaktive Animation« unter der Anleitung von Oliver Kohlsdorf entwickelt.

Moderation:

Stefanie Spremberg und Jason Marscheider, Studierende in der Weiterbildung Betriebswirt*in für Ernährungs- und Versorgungsmanangement.

Einlass zur Ausstellung der Projekte der 15 Nominierten ist ab 18 Uhr.
Beginn der Preisverleihung: 19 Uhr
Schindler Campus Berlin |
Halle 14 |Ringstr. 66 | 12105 Berlin

 

Fragen zu diesem Event beantwortet:

Frank Sandmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 030-21994-116
Mail: f.sandmann@lette-verein.de

Wir danken:

 

»Kartoffeln und Design« Ausstellung im Rathaus Schöneberg

Analoge Kreation trifft digitale Gestaltung

27 Schüler*innen im ersten Ausbildungsjahr Grafikdesign präsentieren experimentelle Arbeitsergebnisse zum Thema  »Farbe und Form im Kontext«. Dafür wurden geschnitzte Kartoffeln und Äpfel verwendet. Diese wurden getrocknet und so in eine Gestaltung integriert, dass daraus fiktive Theaterplakate entstehen konnten.

Zu sehen sind die Exponate in den Räumen der Wirtschaftsförderung im Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin. Eröffnet wird die Ausstellung durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am Dienstag, dem 04.06.19 um 19 Uhr.

Theaterplakate

Beschreibung der Vorgehensweise durch den betreuenden Lehrer Frank Schliebener:

Das Projekt wurde in 16 Unterrichtsstunden unter folgenden Aspekten realisiert.
1. Proportionsübung
Im ersten Schritt wurde die Kompetenz erworben, das menschliche Gesicht zeichnerisch in ausgewogenen Proportionen darzustellen.
2. Dreidimensionale Umsetzung
Aus Kartoffeln wurden Köpfe geschnitzt, welche drei menschliche Temperamente visualisieren sollten: Choleriker, Sanguiniker und Melancholiker.
Nach einer Woche Trocknungszeit der Objekte entwickelten sich die kleinen Skulpturen zu Urformen von Helden. Die archaisch anmutenden Antlitze spiegeln
Würde, Tiefe und Dramatik wider.
3. Kontext und Recherche
Es wurden passende literarische Texte ausgesucht, recherchiert und die charakteristischen Merkmale der Protagonisten analysiert und visuell destilliert.
4. Komposition
Ein jeweils geeigneter Charakterkopf wurde ausgewählt, fotografiert und durch Variantenbildung in Farbe und Form digital zu einem Theaterplakat komponiert.

Unsichtbares sichtbar machen

Aus den eigenen Händen schöpfen und dies mithilfe digitaler
Verarbeitung zu einem zeitgenössischem Produkt erheben. Dieser Gestaltungsprozess wird hier an den Ergebnissen der
Schüler*innen präsentiert.

Diese Schüler*innen der Klassen 21 a und 21 b stellen aus:

Leen Aoun |Vivien Böhme | Julia Cholewa | Lucas Christakopoulos |
Sven Dannenberg | Cevahir Dogan | Antonio Drwenzki | Larisa Jaite
|Maren Janowsky | David Jungnickel | Alexander Kerski | Lena Luedtke
| Hannah Lüneburg | Finn Michel | Nicola Nadebor | Anselm Polzin
|Karl Potrafki | Elvira Pshiply | Reto Elias Riha | Sebastian Rist
| Noa (Anna) Rosenberg | Sandra Salkunic | Maria Schäfer | Samira Schneider
|Yannik Wilke | Leander Zerwer

 

 

100 Jahre Modeausbildung am Lette Verein Berlin | 1919-2019

Zum hundertjährigen Jubiläum des Ausbildungsganges Modedesign im Lette Verein gab es nun ein erstes Highlight:  Die elfte Mitgliederversammlung des „Netzwerk mode textil“ e.V. fand am 03. und 04. Mai im Lette Verein Berlin statt, bei der die Abteilungsleiterin des Ausbildungsganges Modedesign, Martina Vogt, die Geschichte der Ausbildung darstellte und eine Aussicht auf die zukünftigen Inhalte gab.

So kam es zur Modeausbildung

Diese entwickelte sich seit 1872 über viele Etappen und verschiedene Schulen: Die Schule für Handel- und Gewerbe mit angeschlossener Zeichenschule, eine für Kunsthandarbeit, die für Kunstweberei und eine Fachschneidereischule. Schließlich 1919 der Start der Berufsausbildung für Modezeichnen und die Gründung einer Fachklasse für textiles Kunstgewerbe. Das wird als Beginn der heute bekannten Ausbildung Modedesign betrachtet.

Der Dolman

Als Abschluss des Jubiläumstages zeigten die Meisterschülerinnen des Jahrgangs 2018/19 in einer exklusiven Modenschau im historischen Innenhof des Lette Vereins unter der Leitung von Jochen Pahnke  Outfits in zehn modernen Interpretationen des sogenannten Dolman-Ärmels.

 

»Lange Nacht der Wissenschaften«

 

In diesem Jahr ist der Lette Verein Berlin mit seinem Ausbildungsgang Metallographie bei der »Langen Nacht der Wissenschaften« am Samstag, den 15.06.2019 dabei. Diese Teilnahme ist im Rahmen der seit 2015 bestehenden Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin möglich. So lernen Sie unsere Schüler*innen und Lehrkräfte in der Zeit von 17.00 – 00.00 Uhr persönlich auf dem Lise-Meitner Campus, wo sich das Helmholtz-Zentrum befindet, kennen.

Lise-Meitner Campus
Hahn-Meitner-Platz 1
14109 Berlin (Wannsee)

»FRONT« – Gruppenausstellung Fotografie

 

Fotografie – Schüler*innen im LETTE VEREIN BERLIN laden zur gemeinsamen Ausstellung »FRONT« im SomoS Art House in Berlin-Kreuzberg ein.

Die Ausstellung bietet Einblicke in die verbildlichte Auseinandersetzung mit inneren und äußeren Grenzen. Über glänzende Oberflächen wird der Blick zurückgeworfen auf das Individuum und dessen Platz in der Gesellschaft.

Mit Arbeiten aus verschiedenen Jahrgängen von

Silas Bahr | Lisa Beier | Andressa Clemente | Jana Convent | Senya Corda | Sam de Goede | Charlotte Hansel | Paulina Hildesheim | Luisa Krautien |Oksana Meister |  Joana Pratschke | Darja Preuss | Christina Rank | Juan Camilo Roa |Cathy Schultze | Quirin Staufer | Katrin Theissen | Lena Treugut |Franziska Vehring | Si Wachsmann | Christian Winterfieldt

Eröffnung
Freitag, 10. Mai 2019, 18 Uhr – 22 Uhr

Besuchszeiten
Samstag, 11. Mai 2019, 11 Uhr – 21 Uhr
Sonntag, 12. Mai 2019, 12 Uhr – 18 Uhr

SomoS Art House Berlin
Kottbusser Damm 95,
10967 Berlin
U Schönleinstraße

 

Fake-Pommes auf der Jugendmesse YOU

Foto: Bellaniri Peguero, Fotografie-Schülerin
Foto: Bellaniri Peguero, Fotografie-Schülerin

Auch in diesem Jahr ist der Lette Verein Berlin mit einem exklusiven Programm bei der Jugendmesse YOU auf dem Berliner Messegelände dabei.

Freitag, 24.05.19 von 09.00-15.00:

Der Ausbildungsgang für Ernährungs- und Versorgungsmanagement bietet Ihnen eine Geschmacksexplosion mit Pommes Frites, die gar keine sind.

Samstag, 25.05.19 von 10.00-18.00 Uhr:

Der Ausbildungsgang Chemie-Biologie bietet das „Rosen-Stickstoff-Experiment“ an. Erleben Sie, was mit schockgefrosteten, echten Rosen passiert, wenn man sie leicht bewegt.

Der Ausbildungsgang Medieninformatik | Interaktive Animation zeigt, wie Modellautos autonom fahren können und 3D – Spiele in Cinema4D & Unity  designt und programmiert werden.

Sonntag, 26.05.19 von 10.00-18.00:

Der Ausbildungsgang Metallographie zeigt, was das eigentlich ist: der Ausbildungsberuf Metallograph*in. Hier schon mal ein Vorgeschmack.

»Schindler und den Lette Verein Berlin verbindet das Thema Zukunft«

Exklusives Interview mit Frank Schach, Geschäftsführer Personal

 

Foto: Schindler

Die Firma Schindler Deutschland AG & Co. KG kooperiert seit 2013 mit dem Lette Verein Berlin. Nun findet zum fünften Mal der „Lette-Design-Award by Schindler“ auf dem Schindler-Campus statt, bei dem  insgesamt 15 beste Absolvent*innen aus den Ausbildungsgängen Fotografie, Grafik– und Modedesign des aktuellen Jahrgangs ausgezeichnet werden .

Warum unterstützen Sie den Lette Verein so großzügig?

Schindler und den Lette Verein verbindet viel mehr, als es im ersten Moment scheint. Beide blicken auf eine lange Tradition zurück – der Lette Verein wurde 1866, Schindler 1874 gegründet, zugleich sind beide auf die Zukunft gerichtet und arbeiten mit jungen Talenten. Wir wandeln uns gerade vom traditionellen Maschinenbauer hin zum digitalen Unternehmen und dieser Wandel ist nur mit innovativen Ideen und kreativen Menschen zu gestalten. Der Lette Verein leistet einen großen Beitrag, genau dieses Umfeld von Kreativität, Professionalität und Diversität zu schaffen, dass Berlin nicht nur für uns als Unternehmen so attraktiv macht.

Schindler stiftet immer den Publikumspreis. Der Preis beinhaltet einen bezahlten Auftrag für die Firma Schindler. Wie bewerten Sie die bisherigen Ergebnisse?

Ich sehe die Ergebnisse jeden Tag vor mir, wenn ich in unserem Hauptgebäude im Schindler-Campus die einzelnen Etagen betrete oder unsere Kantine besuche. Überall gibt es dort von Lette-Preisträgern gestaltete Wände.

 

 

 

Besonders die historische Entwicklung des Schindler-Logos, die Grafikdesign-Absolvent Lucas Dauner großflächig an eine Wand unserer Kantine gemalt hat, finde ich imposant. Es versinnbildlicht die Kontinuität und den Wandel, die unser Unternehmen auszeichnen

Was sind Ihre persönlichen Highlights bei den Preisverleihungen gewesen?

Aus dieser Vielzahl von inspirierenden und kreativen Abschlussarbeiten jetzt eine besonders hervorzuheben, fände ich falsch. Schließlich zeichnen sich alle Arbeiten, nicht nur die prämierten, durch ein sehr hohes Niveau aus. Besonders gefreut hat mich allerdings, dass im vergangenen Jahr der Publikumspreis mal an eine Arbeit aus dem Bereich Modedesign gegangen ist, nachdem in den Vorgängerjahren immer grafische Arbeiten ausgewählt wurden. Darüber hinaus ist es für mich jedes Jahr wieder aufs Neue ein Highlight auch als Jury-Mitglied mitwirken zu dürfen.

 

Leonie Grebe, Foto: Victor Heekeren, Lette Verein Berlin

Wie wird die Verbindung zwischen Schindler und dem Bereich Kreativwirtschaft in den nächsten Jahren aussehen?

Wir wünschen uns auch für die Zukunft weitere Verbindungen zwischen unserem Unternehmen, Kreativbranche, Wissenschaft und Startup-Kultur. Ohne diesen Wissenstransfer wird langfristig niemand in der „Vuka“-Welt erfolgreich sein. Unsere Zusammenarbeit mit dem Lette Verein zeigt beispielhaft, wie fruchtbar so ein interdisziplinärer Austausch sein kann.

»Wir sind keine Assistenten«

Karen Czipull ist seit 2015 Leiterin der MTA-Schule für Labor | MTLA im Lette Verein Berlin und zugleich gehört sie zu der kleinen Gruppe von Menschen, die das Berufsbild der MTAs maßgeblich verändern wird. Seit 2018 ist sie Mitglied der siebenköpfigen Projektgruppe „MTA-Zukunft“.

 

 

 

 

 

Eine steile Forderung dieser Arbeitsgruppe ist, dass der Beruf eine neue Bezeichnung bekommen soll. Warum?

Ganz einfach: die bisherige Bezeichnung „Medizinisch-technische*r Laborassistent*in“ stammt aus einem eher geschichtlichen Kontext und spiegelt die Ursprünge des Berufs wieder. Der Beruf hat heute einen größeren Aufgaben- und Verantwortungsbereich und entspricht keiner Assistent*innentätigkeit. Die zutreffendere Berufsbezeichnung „Biomedizinische*r Analytiker*in | BMA wird für dieses Tätigkeitsfeld auch im internationalen Kontext verwendet und deckt sich mit dem Berufsprofil der MTLA. Diese Bezeichnung unterstreicht auch die Eigenständigkeit des Berufes. Ein zusätzlicher Aspekt der notwendigen Veränderung zeigt sich auch in einem weiteren Vergleich mit dem Ausland. In fast allen EU-Ländern ist die Ausbildung dieses Berufs auf der Fachhochschul bzw. Universitären Ebene angesiedelt.

Wie kann das mit der Anerkennung als Bachelor-Abschluss funktionieren?

In der Arbeitsgruppe werden die Kompetenzen der Berufsprofile Labor, Radiologie und Funktion der Matrix des DQR | Deutscher Qualifikationsrahmen zugeordnet. Der DQR ist das Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems und beschreibt die Wertigkeit der Abschlüsse. Anders gesagt, das Qualifikationsniveau lässt erkennen, welcher Ausbildungsabschluss für welche Tätigkeit und für welche Verantwortungsübernahme notwendig ist – von einfachen Hilfstätigkeiten bis hin zu Qualifikationen die eines Masterabschlusses gleichwertig sind. So kann man auch eine Gleichwertigkeit mit ausländischen Abschlüssen nachvollziehbar machen.

Wieso sollte jetzt gehandelt werden?

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen und das MTA Gesetz sind von 1993 und 1994. Diese müssen dringend überarbeitet werden, denn dort sind Inhalte beschrieben, die nicht mehr relevant sind. Das liegt aber auch im Wesen dieses Berufes. Die diagnostischen Methoden in der Medizin unterliegen einem ständigen Wandel und verändern somit auch ständig die Anforderungen an das Berufsbild.

Haben Sie ein Beispiel für den Veränderungsbedarf?

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen sind nach Fächern geordnet. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Der heute Schwerpunkt ist eine kompetenz- und handlungsorientierte Vermittlung von Inhalten. Ein Unterrichtsfach wie EDV muss heute ganz anders als noch vor zehn Jahren unterrichtet werden, da die Laborautomation und komplexe IT Lösungen im Labor eine rasante Entwicklung durchlaufen hat. „Was ist Hardware und was ist Software?“ Das muss man heute nicht mehr im einzeln vermitteln.

Es gibt auch Ausbildungsinhalte, die in den letzten Jahren neu dazugekommen sind.

Ja. Die Molekularbiologie zum Beispiel. Vor 25 Jahren war dieses Fachgebiet noch in den Kinderschuhen. Zu dieser Zeit hatte Kary Mullis gerade seinen Nobelpreis für die PCR | polymerase chain reaction bekommen. Heute ist die Molekularbiologie Grundlage der Diagnostik. Daher unterrichten wir am Lette Verein Berlin als fünftes Hauptfach Molekularbiologie. Auch, wenn es nicht in der Ausbildungsverordnung steht.
Wir haben 2018 zu diesem Thema“ Molekularbiologische oder andere innovative Methoden in der Laboratoriumsdiagnostik“ den deutschlandweiten „Schepeler Lette Preis“ für Schüler*innen vergeben.

Wann werden Sie Ihre Forderungen nach einer Modernisierung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie der Umbenennung des Berufes in die Wege geleitet haben?

Unsere Projektgruppe „MTA-Zukunft“ arbeitet pro Bono und gibt die Ergebnisse als Empfehlung an den dvta weiter. Dieser wird den entsprechenden Gremien weitergeleitet, die sich mit der Änderung der Berufsgesetze befassen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die zuständigen Entscheider*innen ein offenes Ohr für unsere Empfehlungen haben. Wie lange das dauern wird, kann ich nicht abschätzen.

Der Lette Verein führt mit der MTA-Schule | Labor sehr viele Kooperationen mit Berliner und Brandenburger Unternehmen. Wozu ist das gut?

Unsere Kooperationspartner*innen sind eine unerlässliche Stütze für unsere hochwertige Ausbildung. Derzeit haben wir rund 120 Schüler*innen, die im Rahmen der Ausbildung verschiedenste Praktika absolvieren müssen. Diese Praktika können wir nur realisieren und damit dem Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt entgegenwirken, wenn wir eine große Anzahl an zuverlässigen Partner*innen der praktischen Ausbildung haben, bei denen unserer Schüler*innen gut ausgebildet werden.

Hier bewerben für die Ausbildung Medizinisch-technische*r Radiologieassistent*in

Kongress im Rahmen des Jubiläums »100 Jahre Modeausbildung im Lette Verein Berlin«

Parallel zum 100. Jubiläum des Ausbildungsganges Modedesign findet die 11. Jahrestagung vom »netzwerk mode textil e. V.« im Lette Verein Berlin statt. Dazu wird am Freitag, dem 03. Mai, ab 14:00 Uhr zu einem Offenen Forum eingeladen, auf dem Vereinsmitglieder ihre Arbeitsfelder, ihre Projekte oder ihre Forschungen im Bereich Mode-Kleidung-Textil vorstellen. Interessierte können hieran gerne frei teilnehmen.

Modeausbildung erfährt ein Update

 

Martina Vogt, Abteilungsleitung Modedesign

Martina Vogt, Leiterin des Ausbildungsganges Modedesign im Lette Verein Berlin, wird im Rahmen der Jahrestagung am Freitag, dem 03.05.2019 von 10-13 Uhr den Relaunch der Modeausbildung vorstellen. Hier wird es ein Update geben, das den neuesten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in der Modeindustrie angepasst wird. Ziel ist eine noch bessere Vorbereitung der Absolvent*innen auf den Arbeitsmarkt in der Modeindustrie sowie die enge Verzahnung mit der Film- und Theaterindustrie. Über allem steht weiterhin die Vermittlung von handwerklicher Expertise als Kernkompetenz in der Ausbildung. Für diesen Vortrag ist eine Anmeldung notwendig, da die Teilnahme begrenzt ist.

Mode-Meisterklasse präsentiert den DOLMAN

 

Erste Probeteile der Meisterklasse zum Thema DOLMAN in Nesselstoff


Am gleichen Tag wird Jochen Pahnke, Leiter der Mode-Meisterklasse, um 17.30 Uhr mit seinen Meisterschüler*innen deren aktuellen Projekte präsentieren. In diesem Jahr beschäftigt sich die Meisterklasse mit dem historischen Dolman. Dieses fast vergessene Kleidungsstück wurde in Verwendungszweck, Schnitt und Fertigungstechniken analysiert und nun für eine heutige Klientel zeitgemäß, neu interpretiert.

Hier finden Sie die Anmeldung und  das gesamte Programm in der Übersicht.

2019_Pressemitteilung_netzwerk_mode_textil_100Jahre_Mode

                                                            

 

Einblicke in den Arbeitsprozess

 

Ausstellung »Herdanziehungskraft«

Bella Peguero vor ihrem Foto in der Ausstellung

Seit dem 21. März 2019 ist der Lette Verein Berlin mit den Ausbildungsgängen Ernährungs-und Versorgungsmanagement sowie der Fotografie in der Ausstellung »Herdanziehungskraft. Küche und Kochen« präsent. Gezeigt wird sie im Herrenhaus der Domäne Dahlem und gibt einen Einblick in Küchen- und Kochgeschichte.

 

Die Fragen, welche technischen Hilfsmittel und welche Berufsausbildungen daran gekoppelt sind, werden neben der Geschichte der Einbauküche und des Hütens von Feuerstellen in der Sonderausstellung auch beantwortet. So ist das Foto, das unsere Fotografie-Schülerin Bella Peguero von ihren Mitschülern aus dem Ausbildungsgang für Assistent*innen für Ernährung und Versorgung Ende 2018 gemacht hat, prominent präsentiert.

 

In der Begleit-Publikation zur Ausstellung sind weitere aktuelle Fotos vom Lette Verein Berlin zu sehen. Sie zeigen den Stand der modernen Ausbildung rund um Ernährung und Versorgung im Lette Verein. Die dafür genutzten Fotos wurden von unseren Foto-Schülern und Absolventen, Kolja Eckert, Victor Heekeren, Olaf Janson und Moritz Kind im Rahmen ihrer Ausbildung im Modul Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

»Herdanziehungskraft«
Herrenhaus | Domäne Dahlem
Königin-Luise-Straße 49
Bis 5. Januar 2020
Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr