STAGES – Fotoausstellung im Haus am Kleistpark

 

Sabine Schründer, Lehrerin im Ausbildungszweig Fotografie, lädt zur Ausstellung STAGES in das HAUS AM KLEISTPARK ein. Noch bis 10. Dezember 2017.

In der Einzelausstellung STAGES verbindet Sabine Schründer (*1973) mit einem installativen Ausstellungskonzept Werkgruppen der letzten 12 Jahre. Orientierung, Identitäten und die Stellung des Einzelnen in der heutigen Gesellschaft sind wiederkehrende Aspekte ihrer fotografischen Projekte. Die größtenteils inszenierten und konstruierten Bildwelten berühren Themen wie Sicherheit, Kontrolle oder Isolation und figurieren dabei latente emotionale Zustände. Es sind mehrschichtige, assoziative und bisweilen irritierend wirkende Interpretationen von gegenwärtigen Realitäten. Mit einer Faszination für das Nicht-Greifbare zeigt Sabine Schründer ungewöhnliche visuelle Übersetzungen von inneren Räumen in der Außenwelt.

13.10. – 10.12.2017
HAUS am KLEISTPARK
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

Quelle: Haus am Kleistpark

„Es zählt jedes Milligramm – alles andere wäre fatal“

Susanne Hafa ist neue Lehrerin im Ausbildungsgang Pharmazeutisch-Technische Assistent*innen/PTA, geboren in Rostock, Pharmazie-Studium FU-Berlin, mehrere Jahre Tätigkeit als Apothekerin, acht Jahre Qualitätssicherung in der Pharmaindustrie. Seit eineinhalb Jahren Honorarkraft im Lette Verein Berlin, seit Sommer 2017 Festanstellung. Fächer: Arzneimittelkunde, Medizinproduktekunde und chemisch-pharmazeutische Übungen.

Wie sind Sie zum Lette Verein Berlin gekommen?

Ich habe meine Ausbildung zur „Fachapothekerin für theoretische und praktische Ausbildung“ im Februar 2016 begonnen. Diese sieht vor, dass man Fachseminare absolviert und parallel unterrichtet. Für den praktischen Teil fand ich den Lette Verein sehr passend. Ich wollte unbedingt hier hin, da ich mich schon am Infotag  2015 umgesehen hatte und von den vielfältigen Ausbildungsangeboten beeindruckt war. Außerdem habe ich 2016 im 150. Jubiläumsjahr einige Veranstaltungen des Lette Vereins verfolgt. Die Ausstellung im Museum Ephraim-Palais „Berlin-Stadt der Frauen“, die Ausstellung zur Lette-Absolventin, der medizinischen Zeichnerin Lilly Ebstein und der Festakt im September mit Regierendem Bürgermeister: Das war schon was. Wer will da nicht dabei sein?!

Was macht das Lehren am Lette Verein Berlin so besonders?

Ich habe Klassen mit Menschen, die 17 bis 44 Jahre alt sind. Die Schüler*innen haben ganz unterschiedliche kulturelle Wurzeln. Durch diese Mischung entsteht eine spannende Dynamik im Klassenverband. Ältere Schüler*innen sagen den jüngeren mit ihrer Lebenserfahrung vor Prüfungen: „Mach Dich nicht verrückt.“

Was ist das Spezielle an PTA-Schüler*innen?

Ich erlebe sie als sehr zuverlässig, korrekt und zielstrebig. Aber das gehört wohl zum Wesen der PTA dazu: Wenn man nicht 100 % korrekt ist, hat man in der Ausbildung zu PTA nichts verloren. Es zählt jedes Milligramm. Alles andere wäre fatal. Schließlich geht es um Medikamente und Menschen. Deshalb ist auch das Beratungsgespräch in der Apotheke sehr wichtig. Das wird hier an einem echten Beratungstisch – wie in der Apotheke – geübt. Für die Beratung brauchen die Schüler*innen gute Menschenkenntnis, die Fähigkeit gut zuzuhören, Wissen über Arzneimittel und sie sollten komplizierte Sachverhalte einfach erklären können. Die soziale Kompetenz wird später auch in dem halbjährigen Pflichtpraktikum in der Apotheke geschult.

Was treibt Sie persönlich an?

In meinem Studium habe ich manchmal gedacht „Das könnte man auch besser machen“. Ich habe mich häufig gelangweilt. Ich hoffe, dass es mir jetzt selbst gelingt, auch schwierige Dinge so rüberzubringen, dass unsere Schüler*innen mit Spaß andocken können. Gerade so Fächer, wie Arzneimittelkunde: Da muss man nicht jede Nebenwirkung auswendig lernen. Wenn man zuvor das große Ganze verstanden hat, ist vieles ganz logisch. Ich habe letztes Jahr schon Medizinproduktekunde als Honorarkraft unterrichtet. Bei den mündlichen Prüfungen ist niemand aus zwei Klassen durchgefallen. Das hat mich sehr stolz gemacht.

 

Quer durch Deutschland für den Lette Verein

Der Lette Verein hatte wieder einmal Besuch in der MTA-Schule für Radiologie vom anderen Ende Deutschlands. Schüler*innen der MTA-Schule Dortmund kamen, um am hauseigenen Strahlentherapiesimulator, auch VERT genannt, den Einsatz der Strahlentherapie zu erlernen. Dazu gehört die Einstellung von Elektronenfeldern sowie die Planung von Bestrahlungsplänen mit Konturieren von Risikoorganen. Regelmäßig kommen Schüler*innen von externen Ausbildungseinrichtungen aus der ganzen Republik, da der Lette Verein Berlin als eine der wenigen Schulen in Deutschland über so einen Strahlentherapiesimulator verfügt.

 

 

Nicht zu wissen, was kommt, macht mich glücklich

 

Eberhard Striegl ist neuer Lehrer im Ausbildungsbereich Ernährung und Versorgung im Lette Verein Berlin. In Jena geboren, in einer Gastronomiefamilie aufgewachsen, Ausbildung zum Koch, Chef eines eigenen Catering-Unternehmens und Absolvent der Weiterbildung zum Betriebswirten für Ernährungs- und Versorgungsmanagement im Lette Verein Berlin.

 

Im September 2017 ging es für Sie als Lehrer los. Wie fühlt sich das an?

Aufregend! Mir macht es Spaß, in meinen zwei Klassen aus dem Berufsqualifizierenden Lehrgang /BQL in Nahrungszubereitung und Verbraucherlehre zu unterrichten. Insbesondere die Klasse, die aus Schülerinnen unserer Willkommensklassen besteht, ist sehr ehrgeizig. Sie brauchen die persönliche Betreuung, sonst gelingt das nicht. Ich hatte auch schon ein Erfolgserlebnis: ein Schüler nahm in der zweiten Woche freiwillig sein Basecap im Unterricht ab und sagte am Ende der Doppelstunde „Wie – schon zu Ende?“

Was treibt Sie an?

Es ist schön, zu sehen, wie sich hier Biographien entwickeln. In meiner Zeit als Student der Weiterbildung hatte ich im Lette Verein oft Gelegenheit, wesentlich jüngere Schüler*innen auch aus der Ausbildung zu Assistent*innen für Ernährung und Versorgung kennen zu lernen. Da waren einige dabei, bei denen ich sehen konnte, dass da etwas sehr Positives entsteht. So wurde aus manchem zunächst scheinbar hoffnungslosen Fall nach der dreijährigen Ausbildung eine gestandene Persönlichkeit mit einem sehr guten Abschluss und oft auch noch einem sehr guten MSA.

Sie sind familiär geprägt.

Ich bin quasi am Stammtisch groß geworden. Meine Eltern hatten eine Gaststätte und so weiß ich, wo da der Hammer hängt. Ich brenne für die Küche und die Gastronomie. Mich reizt an diesem Job, dass es kein klassischer „Nine-to-Five-Job ist“, wo man schon ein Jahr im Voraus weiß, wann und wo man Urlaub machen kann. Nicht zu wissen, was kommt, macht mich glücklich.

Fairtrade im Lette Verein Berlin

Ab sofort wird in der Mensa vom Lette Verein Berlin ausschließlich Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. „Ich freue mich, dass wir das jetzt umsetzen können und der Verkaufspreis dennoch stabil bleibt. Es war mir ein Anliegen und dank der Unterstützung von IDEE Kaffee ist es möglich, den etwas höheren Einkaufspreis in meine Gesamtkalkulation zu integrieren“, so Petra Förster, Leiterin der Küche im Lette Verein.

Zu Spitzenzeiten gehen bis zu 120 Tassen am Tag über den Tresen. „Die Pump-Thermoskannen fassen 2,2 Liter und halten bis zu neun Stunden warm, aber meist ist die Kanne schon nach einer halben Stunde leer.“ Kein Wunder, kostet der große Becher Kaffee für Schülerinnen und Schüler ganze 80 Cent.

Die Treppe ruft

Lette Verein Berlin – die „Gute gesunde Schule“

 

Julia Olufemi

„Die Treppe ruft“. Wer in diesen Tagen vor den Aufzügen im Neubau im Lette Verein Berlin steht, wundert sich vermutlich über diesen Satz. Dreht man sich um, weiß man, wovon die Rede ist. Dort befindet sich das Treppenhaus des Neubaus im Lette Verein und da kann man noch weitere Sprüche lesen, die den Spaß an der Bewegung anregen sollen. Auf drei Etagen steht „let’s trep together“, „treppe bewegt dich“ und „lauf gut (d)rauf“. Hintergrund für diese neuen Wandbeschriftungen ist die 2016 gestartete Teilnahme am Berliner Landesprogramm „Gute gesunde Schule“.

„Mit der Teilnahme an diesem Programm wird das Bewusstsein, dass Bewegung die Gesundheit fördert, auch in unserer Schule gesteigert“, so Julia Olufemi,  Sportlehrerin im Lette Verein. Produziert und an die Wand gebracht haben die Beschriftungen Annette Dooman, Lehrerin im Ausbildungsbereich Grafikdesign und Stefanie Plaumann, Lehrerin im Ausbildungsbereich MTA-Labor. Entstanden ist die Idee zu den Wandbeschriftungen in der Arbeitsgruppe „Lette Leben“, in der weitere Personen aus dem gesamten Haus zusammen gearbeitet haben. Darunter Jana Haase, Oliver Kohlsdorf, Vera Musmann, Julia von Randow.

Julia Olufemi: „Die Schüler*innen und Kolleg*innen reden schon viel über die neuen Sätze an den Wänden. Wenn es langfristig gut ankommt, werden wir diese Idee auf andere Bereiche des Hauses ausweiten.“

 

Wasserspender in the house

Seit heute hat der Lette Verein Berlin eine nicht versiegende Quelle im Haus: Der Wasserspender ist da. Er wurde im Rahmen des Berliner Programms „Gute gesunde Schule“ angeschafft und ist für alle Schüler*innen jederzeit kostenlos.
Das gekühlte Wasser gibt es mit und ohne Kohlensäure.
Zu finden im EG Neubau auf dem Weg zur Bibliothek.

 

 

 

 

So sieht’s aus

 

„Aha! Cool! Wow!“ Das waren einige der Reaktionen der Schüler*innen vom Robert-Blum-Gymnasium, die zum ersten Mal die Faszination der Metallographie erleben durften, denn der Lette Verein Berlin war mit dem Ausbildungsgang für Technische Assistent*innen für Metallographie und Werkstoffprüfung zu Gast beim Sommerfest. Unsere Lehrkräfte zeigten zusammen mit Schüler*innen des ersten Ausbildungsjahres eingebettete Proben, die zum späteren Schleifen vorbereitet waren und die faszinierenden Schliff- und Gefügebilder, die unter dem Mikroskop entstehen. Die Schüler*innen des Gymnasiums in Berlin-Schöneberg waren sehr beeindruckt und erkundigten sich über die Berufsausbildung im Lette Verein Berlin.

Aluminium_Gefügebild, Metallographie Lette Verein Berlin

 

platzplus

Abschlussklasse Grafikdesign 2017 erfindet Werbekampagne

 

v.l._ Julia von Randow, stellv. Leiterin der Schulen im Lette Verein Berlin, Petra Madyda, Direktorin der Stiftung Lette Verein, Michael Hentschel, Abteilungsleiter Ausbildung Grafikdesign, Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg, Dr. Gertrud Schröder und Sofia Hankel vom „Quartier Bayerischer Platz e.V.“

Am Freitag, den 15. September wurde die Kampagne „PLATZ +“ für den Bayerischen Platz in Berlin-Schöneberg offiziell gestartet. Aus der Abschlussklasse Grafikdesign 2017 bekam ein Team aus 5 Absolvent*innen den Zuschlag für ihr Konzept, das das Zusammenleben im Kiez mit seinen Menschen ins Zentrum stellt.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler sagte, dass diese vom Verein „Quartier Bayerischer Platz e.V.“ initiierte Idee höchste Anerkennung verdiene. „Hut ab davor! Das ist ein Motor für den funktionierenden Gewerbekiez und die Kooperation mit dem Lette Verein Berlin zeigt das große Potential dieser ideenreichen Nachbarschaft. Mit so einer Kampagne entscheidet sich im Zweifelsfalle, ob ein Kiez ein Kiez bleibt, oder nicht.“

15 Gewerbetreibende am Bayerischen Platz haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam den Mehrwert der persönlichen Beratung und des Vor-Ort-Einkaufens herauszustellen.

Entstanden ist die Kampagne unter der Anleitung der Anleitung unserer Lehrkräfte Michael Hentschel und Katrin Schek.

 

 

Platz +

Platz + Marketingkampagne für den Bayerischen Platz vom Lette Verein Berlin

Die Abschlussklasse Grafikdesign 2017 hat für den Verein »Quartier Bayerischer Platz e.V.« ein Marketingkonzept erarbeitet. Am 15. September wird es im Rahmen des »Langen Freitag« ab 18 Uhr im Café Haberland – oben auf den Dach des U-Bahnhofes am Bayerischen Platz, offiziell vorgestellt. Soviel ist schon bekannt: die Kampagne trägt den Titel „PLATZ +“ Welche Erwartungen daran geknüpft sind, finden Sie hier heraus.