Sanierung abgeschlossen – Hauptportal in alter Pracht

Nach langer Bauzeit, sorgfältiger Planung und in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ist nun der Balkon über dem Haupteingang am Viktoria-Luise-Platz wieder in bestem Zustand. Bereits im Sommer 2018 wurden die ersten Vorbereitungen für die Sanierung getroffen. Jetzt wurden Teile der historischen Balustrade so aufgearbeitet, dass sie mit originalgetreu nachgefertigten Elementen ergänzt werden konnten. Zum Schutz vor Wasser wurden zusätzlich neue Metallplatten oben aufgesetzt.

Der hinter dem historischen Balkon liegende Unterrichtsraum konnte bereits mit dem Beginn des neuen Schuljahres wieder in die Planung einbezogen werden.

 

Die Arbeiten wurden u.a. durch die Firma Schulz Naturstein ausgeführt. Das besondere hier: Vater Jan Beutel arbeitete mit seinem Sohn Arne gemeinsam an diesem Projekt.

Hier sehen Sie ausgewählte Arbeitsschritte bis zur Fertigstellung:

 

 

Oderbruch: »Räume« – Fotoausstellung im Schloss Neuhardenberg

Foto: Mark Prathep

Mit der Ausstellung ODERBRUCH: RÄUME präsentiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Ausbildungsganges Fotografie im Lette Verein Berlin. Die Fotos entstanden im Rahmen einer Exkursion ins Oderbruch im Mai 2019.
Praktische Module wie diese Exkursion zum Thema RAUM sind Teil der dreijährigen Ausbildung. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruch zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert. Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse der Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.
Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultieirt, vollziehen die angehenden Fotografinennen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, reflektieren die Bilder, die in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.

Mit arbeiten von:

Tjard Asseng | Lisa Beier | Vera Bode | Senya Corda | Susanne Ehrenberg | Lourens de Goude | Niklas Hoffmann | Oksana Meister | Joris Felix Patzschke | Mark Prathep | Bellaniri Peguero | Rainer Schwesig | Silke Spiegel | Quirin Staufer | Lena Treugut | Franziska Vehring | Luis Welz

Termin:

Samstag, 14. September 2019, 15 Uhr

Schloss Neuhardenberg, Foyer Großer Saal
15320 Neuhardenberg

Begrüßung: Dr. Heike Kramer
Generalbevollmächtigte der Stiftung Schloss Neuhardenberg

Grußwort: Julia von Randow
Stellvertretende Leiterin der Schulen vom Lette Verein Berlin

Einführung: Frank Schumacher
Abteilungsleiter Fotografie im Lette Verein Berlin

 

Review: »Lange Nacht der Museen« mit der Lette-Modeabteilung

Die Ergebnisse aus dem Dolman-Projekt Foto: Isabell Mertens

Der Lette Verein Berlin war am Samstag, dem 31.08.2019 wieder Teil der >Langen Nacht der Museen< . Der Ausbildungsgang Modedesign hat mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge von 18.00-02.00 Uhr für spektakuläre Modepräsentationen am Kulturforum Nähe Potsdamer Platz gesorgt.

In Kooperation mit der Modeabteilung des Kunstgewerbemuseums wurden unter dem großen Thema >100 Jahre Bauhaus< verschiedene Spezial-Themen bearbeitet. So wurden die Ergebnisse aus dem Dolman-Projekt gezeigt und unter dem Titel >Covergirls< Vogue-Cover aus den 20er Jahren zum Leben erweckt. Das Dolman-Projekt ist in der Mode-Meisterklasse entstanden und hat sich mit der Neuinterpretation eines historischen Kleidungsstücks beschäftigt.

 

Zeichnung: Leoni Visca, Modeabsolventin 2020

Ein weiteres Highlight: Schülerinnen und Schüler aus dem Modedesign zeichneten Besucherinnen und Besucher der Langen Nacht im Stil der 1920er-Jahre.

Anfahrt
S1, S2, S25, S26, U2 Potsdamer Platz
Bus M29, M48, M85 Kulturforum
Bus 300 Philharmonie Süd

 

 

 

 

 

 

 

»Die beruflichen Möglichkeiten im Bereich Fashion sind jetzt größer denn je.«

„Customized Education“ öffnet alle Türen in der Branche

Die Modeausbildung im Lette Verein Berlin wird zum 100. Jubiläum radikal verändert. Martina Vogt, Abteilungsleiterin der Ausbildung für Modedesign, hat zusammen mit dem Kollegium die Weichen dafür gestellt.

Welche Neuerungen wird es ab diesem Schuljahr geben?

Die große Modernisierung ist die Modularisierung der Unterrichtsinhalte. Sie führt weg von einem starren Stundenplan und bietet unseren Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung der Ausbildung. Ab dem Schuljahr 2019/20 starten wir quasi eine „Customized Education“, denn entsprechend der Interessen können Wahlpflichtmodule gewählt werden. Immer mit der Fragestellung: Was wird auf dem Arbeitsmarkt wirklich gebraucht? Der Lette Verein Berlin ist da, wie schon in den letzten 150 Jahren in allen unseren weiteren Ausbildungsgängen, sehr beweglich.

Welche inhaltliche Veränderung wird es geben?

Aus unserer Sicht bietet das Fashion-Business derzeit so viele berufliche Möglichkeiten wie lange nicht mehr. In den letzten Jahren ist uns außerdem in den Bewerbungsgesprächen aufgefallen, dass die jungen Menschen mehr und mehr Richtung Kostüm für Film und Theater gehen möchten. Und wir wissen auch, dass es hier einen großen Bedarf an Fachkräften gibt. Darüber hinaus besteht bei unseren Schüler*innen ein großer Wunsch nach echter handwerklicher Kompetenz sowie danach, das Thema Fashion in unterschiedlichen Medien professionell aufzubereiten. So wird es möglich sein, nach der einjährigen Basis-Ausbildung einen Schwerpunkt für die nachfolgenden zwei Jahre selbst zu wählen. Wir bieten ab sofort drei Optionen an. Erstens: die klassische Modedesignausbildung Richtung Fashion/Kollektion. Zweitens: den neuen Bereich Kostümgestaltung und -fertigung für Theater/Film/Show und drittens den Bereich Fashion-Medien.

Alles freiwillig?

Im ersten Jahr gibt es Pflichtmodule, die für alle gleich sind. Danach kann man sich für eine spezielle Ausrichtung entscheiden, wobei ein Wechsel in eine andere Spezialisierung innerhalb der Ausbildung bis zum Schluss immer noch möglich ist.

Welchen Vorteil bietet diese Art der Wissensvermittlung?

Bei unseren Schüler*innen erwarten wir eine höhere Motivation. Außerdem möchten wir, dass sie mehr Spaß haben. Wenn sie sich in kleinen Gruppen zusammenfinden, um ein spezielles Thema zu bearbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Gruppe von 15 Personen fünf dabei sind, die mangels Interesse wegbrechen, relativ gering. Das ist dann zugleich der zweite positive Aspekt: auch unsere Lehrkräfte haben so noch mehr Spaß am Unterrichten, da ihre Gruppen homogener sind.

Was sind das für Module?

Highlights sind zum Beispiel: Das Erlernen von Handarbeitstechniken wie Siebdruck, Filzen, Weben oder Stricken. Hier gilt nach wie vor unser Ansatz, dass ein Designprozess handwerklich zu Ende gedacht sein muss. Daher ist es sinnvoll, die handwerklichen und technischen Möglichkeiten von Mode durch das Selbermachen unmittelbar zu erfahren. Es wird auch ein Modul geben, in dem es ausschließlich um das Styling für Foto-Shootings geht. Das Wissen darum ist aus unserer Sicht insbesondere in der von Instagram geprägten Welt inzwischen unerlässlich. Darüber hinaus verbinden wir mehr denn je das Analoge mit dem Digitalen. Eigene, mit der Hand gezeichnete Entwürfe sollen gleichermaßen in die digitale Version überführt und weiterberarbeitet werden.

Wie sieht dann in Zukunft so eine Abschlussarbeit aus?

Es kann eine mehrteilige Fashion-Kollektion für eine Runway-Show sein. Es kann aber auch ein historisches Kostümthema für einen Film oder eine reale Bühneninszenierung sein. Da werden dann am Ende vielleicht Entwürfe für ein ganzes Ensemble als fertiges Produkt zu sehen sein. Im Bereich Fashion-Medien können z.B. Accessoires-Kollektionen, eine Illustrationsserie für Trendmagazine oder ein professionelles Lookbook für ein Designer-Label analog und/oder digital gezeichnet und gestaltet werden.

Wenn sich zwei mit einem Thema beschäftigen – müssen sie sich dann auch einen Arbeitsplatz im Unterrichtsraum teilen?

Nein. Unsere Ausstattung ist großartig. Das wird uns auch immer wieder von Partner*innen bei Besuchen begeistert bescheinigt. Alle unsere Schüler*innen haben hier ihren eigenen Arbeitsplatz. Wir haben allein drei Werkstatträume und zwei große CAD-Räume mit den neuesten Macs inklusive der neuesten Software.

Bislang gab es in der Modeausbildung keine verpflichtenden Praktika. Wie sieht es damit aus?

Im zweiten Ausbildungsjahr soll ein Praktikum über vier Wochen absolviert werden. Wir kooperieren mit Modefirmen, Mode-Magazinen wie der Brigitte oder Myself sowie mit Verbänden aus der Theater- und Filmindustrie und können da gut vermitteln. Bei Praktika haben wir auch sehr gute Erfahrungen mit dem EU-Bildungsprogramm ERASMUS+ gemacht. Hinzu kommt, dass sich unsere Schüler*innen aus unserem Pool von Lehrkräften einen Mentor oder eine Mentorin wählen können, von denen sie während des zweiten und dritten Ausbildungsjahres begleitet und beraten werden. Der familiäre Aspekt ist uns in der Ausbildung sehr wichtig, damit sich unsere Schüler*innen immer gut aufgehoben fühlen.

Ich möchte mit diesem neuen Ausbildungsangebot erreichen, dass unsere Absolventinnen und Absolventen am Ende sagen: „Der Lette Verein hat sich für mich gelohnt!“

Runway Abschlussmodenschau 2019 »TAKE OFF TAKE OVER«

Die Abschlussmodenschau 2019 fand am Samstag, den 25.05.2019 im
Kulturforum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin statt.
Fotos: Michael Wittig, Berlin

 

»Design the exträordinary« mit Häagen Dazs und Kilian Kerner

(c) Michael Wittig, Berlin 2019

Der Ausbildungsgang Modedesign ist mit dem Berliner Designer Kilian Kerner und dem Eishersteller Häagen Dazs eine ungewöhnliche Kooperation eingegangen. Dreißig Schüler*innen in fünf Teams stellten sich der Aufgabe „Design the exträordinary“. Dabei sollten sie sich von den neuen Verpackungen einzelner Eissorten von Häagen Dazs inspirieren lassen. Kerner hat die Schüler*innen aus den ersten beiden Ausbildungsjahren als Mentor beim Designprozess begleitet.

Die Vorgaben: „Evening Wear“, „Men’s Wear“, „Unisex“, „Women’s Wear“ in den Geschmacksrichtungen Salted Caramel, Peanut Butter Crunch, Cookies & Cream, Vanilla und Macadamia Nut Brittle.

Präsentiert wurden die Ergebnisse im Rahmen der Fashion Week am 06. Juli vor der Mercedes Benz Arena open Air. Gewonnen hat das Team mit der Kollektion Cookies & Cream:  Hannah Adomßent,Tamiya Brooks, Jola Deking, Jasmin Meyer und Anna-Martha Thomas.

Das Gewinnerteam bekam ein Preisgeld von 5.000€.

 

Runway

Fotos: KOWA-Berlin | Stefan Koppelmann

 

 

Jakob Tillmann erster Fotopreisträger »European Fashion Award | FASH«

Jakob Tillmann, Arne Eberle, Lette-Modeabsolvent und Herausgeber OE-Magazine,  Julia von Randow, stellvertretende Schulleiterin, Lette Verein Berlin,  (c) Michael Wittig, Berlin 2019

 

Jakob Tillmann, Lette-Foto-Absolvent von 2018 ist der erste Preisträger des European Fashion Awards 2019 in der Kategorie Modefotografie, die in diesem Jahr erstmals ausgelobt worden war. Der European Fashion Award FASH 2019 ist ein Förderpreis für Mode und wird jährlich von der Stiftung der deutschen Bekleidungsindustrie vergeben.

Tillmann:

Ich glaube an eine Zukunft der Modefotografie, in der es weniger um Maße und um Perfektion geht. Photoshop kommt bei mir deshalb nur sehr dezent zum Einsatz. Ich bin eher an der Person, die abgebildet ist interessiert als an der Mode an sich. Sind das Model und die Stimmung interessant, kommt die Mode allemal zur Geltung. Wenn ich etwas Nachdenkliches oder Verträumtes im Ausdruck entdecke, finde ich das spannend. Ich sage dem Model immer: „Sei Du selbst. Dann bist Du am schönsten!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Model: Yuan Lu
Agentur: Izaio Management
Styling:
Caspar Krisch &
Jean Noel Teschauer

Makeup: Anca Oprin

Preis

– 1.000 Euro Preisgeld
– Erwerb von Werken für die Sammlung Modebild der Kunstbibliothek
– ein individuell zugeschnittenes Coaching
– auf einer eigenen Microsite wird der Preisträger dauerhaft auf der Website www.sdbi.de dargestellt

Jakob Tillmann wird außerdem in der nächsten Ausgabe des OE-Magazines ein Editorial fotografieren. Das OE-Magazine gibt Arne Eberle, Lette-Absolvent im Ausbildungsgang Modedesign, heraus.

Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt mit ihrer Sammlung Modebild eines der weltweit größten Archive zur Kulturgeschichte der Kleidung. Seit 2005 nimmt sie die Portfolios der FASH-Preisträger in ihre Sammlung auf.

Jury

Dr. Britta Bommert, Leiterin Sammlung Modebild, Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin
Kathrin Hohberg, Geschäftsführerin der Fotografen-Agentur Kathrin Hohberg, München
Sandra Semburg, Streetstyle-Fotografin, Berlin (Nur Auswahl der Finalisten)
Joachim Schirrmacher, Creative Consultant, Direktor European Fashion Award FASH
Tina Winkhaus, Fotografin, Berlin

 

Brandneu: Q & A – Videos mit unseren Schüler*innen

Unsere Schüler*innen im dritten Ausbildungsjahr Grafikdesign haben diese Videos als Unterrichtsprojekt angefertigt. Die Menschen, die hier zu sehen sind, sind unsere Schülerinnen und Schüler aus unseren Ausbildungsgängen. In alphabetischer Reihenfolge.

 

So schön war der »Lette Design Award by Schindler 2019«

 

Die Gewinnerinnen stehen fest. Die Preise sind vergeben. Die Fotos sind gemacht.
Und zwar von unseren Schülerinnen im zweiten Ausbildungsjahr Fotografie, Isabell Mertens und Milena Wegner. Hier ist der »Lette Design Award by Schindler 2019«

 

 

Die 15 Nominierten zum »Lette Design Award by Schindler« 2019

Das sind die nominierten Absolvent*innen 2019 für den fünften »Lette Design Award by Schindler« am Donnerstag, den 13. Juni 2019:

Kategorie Fotografie

Silas Bahr mit der Arbeit »Semjases Freund«
Paulina Hildesheim mit der Arbeit »Republik im Ruhestand«
Christin Oehler mit der Arbeit »Ordnung ist der geregelte Zustand. Egal von was.«
Andrea Rojas mit der Arbeit »OUT!«
Si Wachsmann mit der Arbeit »Hidden lives«

 

Kategorie Grafikdesign

Lena Müller mit der Buchgestaltung »Treffen mit Sara« für den Verein »Erinnern und VerANTWORTung e.V«
Marta Moreno mit der Buchgestaltung »Mental Illness and Psychology« von Michel Foucault
Nico Radners mit dem Erscheinungsbild für das Theaterstück »Deutschland den Hunden. Der Fall Oury Jalloh«
Lisa Rutenburg mit dem Corporate Design und Buchgestaltung für »Color Kitchen«
Johannes Urban mit dem Corporate Design für das DJ-Kollektiv »RumsRums«

 

Kategorie Modedesign

Alexander Michael Arnold mit der Kollektion »Hunting blossom«
Lena Beck mit der Kollektion »Rocketman«
Chloé Gilmour mit der Kollektion »Memoir«
Juliane Längin mit der Kollektion »12×12«
Stefanie Puchstein mit der Kollektion »Figura«