All posts by redaktion

Vertrauen

Werkstoff: Stahl C40  Ätzung: Klemm I Foto: Metallographie-Absolvent, Max Wagner, 2021 Handykamera durch ein Mikroskop-Okular
Werkstoff: Stahl C40 Ätzung: Klemm I Foto: Metallographie-Absolvent, Max Wagner, 2021 Handykamera durch ein Mikroskop-Okular

Vertrauen

Das ist die versteckte Botschaft unseres Motivs für unsere Grußkarte zum Jahresende.

Vertrauen in das Material, das hier in diesem Gefügebild zu sehen ist. Ein Gefügebild ist das, was die technischen Assistentinnen und Assistenten für Metallographie und Werkstoffanalyse erstellen, wenn sie – wie hier – Stahl C40 unter dem Mikroskop auf seine Verlässlichkeit untersuchen.
Die Analyse dient der Sicherheit von Dingen des täglichen Lebens. So kann man zum Beispiel darauf vertrauen, dass das Metall vom Motorrad auch bei 130 km/h noch einwandfrei die Spur hält. Der Ausbildungsgang Metallographie im Lette Verein feierte 2021 sein 115-jähriges Bestehen.

Vertrauen ins Material.

Vertrauen darauf, dass alles wieder schön wird.

Vertrauen in ein neues Jahr.

Wir wünschen schöne Feiertage und ein gesundes, neues Jahr.

Der Lette Verein Berlin

Neues Buch mit Lette: “Zwischen Ambition und Rebellion”

Karrieren Berliner Kochbuchautorinnen

In dem Buch “Zwischen Ambition und Rebellion” von Birgit Jochens werden zehn Berlinerinnen vorgestellt, die ein Kochbuch geschrieben haben. Eine von ihnen ist Elise Hannemann (1849-1934), die von 1888-1919 Leiterin der Kochschule, später Vorsteherin der hauswirtschaftlichen Abteilung im Lette Verein Berlin war. In dieser Zeit entwickelte sie eine naturwissenschaftlich-medizinisch basierte Ernährungslehre, die sehr populär war, denn ihr Kochbuch erlebte 110 Auflagen. Ab 1896 hielt sie gemeinsam mit Hermann Strauß und Dr. Kasack von der Charité Kurse über die Ernährung des kranken Menschen u. a. im Lette-Verein und war beteiligt an der Schaffung des Berufs der Diätassistentin.

Was alle portraitierten Frauen in dem Buch eint: Sie waren Pionierinnen in ihrem Metier und suchten sich zu profilieren, oft in der Auseinandersetzung mit tradierten Rollenbildern. Birgit Jochens hat für dieses Buch im Archiv des Lette Vereins recherchiert und dabei viele neue biografische Details zu Elise Hannemann gefunden. Sie setzt in “Zwischen Ambition und Rebellion” deren Leben und Wirken in einen zeitgeschichtlichen Kontext.

Jetzt erhältlich überall dort, wo es Bücher gibt.

 

Neu: Anpassungslehrgang für MTA-Labor

Karen Czipull, Leiterin der MTA-Schule | Labor
Karen Czipull, Leiterin der MTA-Schule | Labor

Ab dem 01.12.2021 bietet der Lette Verein Berlin einen Anpassungslehrgang für Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent*innen aus dem Ausland an. Damit erweitert der Lette Verein sein Angebot und kommt so als einzige Institution in Berlin dem gesteigerten Bedarf auf dem Arbeitsmarkt nach. „Wir bekommen immer wieder Anfragen von Menschen, die in anderen Ländern ihre Ausbildung zu MTA-Labor gemacht haben und sich für den deutschen Arbeitsmarkt nachqualifizieren möchten“, so Karen Czipull, Leiterin der MTA-Schule | Labor im Lette Verein. Damit kommt der Lette Verein dem sehr hohen Bedarf an gut ausgebildetem Personal in den Berliner Laboren und Krankenhäusern entgegen.

Pressemitteilung_Anpassungslehrgang

Hier auch den aktuellen Podcast dazu hören.

Weitere Informationen finden Sie hier.

SAVE THE DATE

Der nächste Infotag im Lette Verein Berlin findet unter den dann geltenden Corona-bedingten Maßnahmen analog statt.
Das detaillierte Programm finden Sie demnächst auch an dieser Stelle.

Sie möchten sich jetzt direkt bei uns für eine Ausbildung bewerben?
Klicken Sie hier zu unserem Online-Formular.

 

Für ein persönliches Beratungsgespräch melden Sie sich gern bei unserem Sekretariat:

Hotline: 030-21994-111 oder
sekretariat@letteverein.berlin.

 

Die Wettbewerbsbeiträge »Lette Design Award by Schindler« 2021

Hier sehen Sie die 15 Beiträge zum  »Lette Design Award by Schindler« 2021 von je fünf Nominierten aus den Kategorien Foto-Grafik- und Modedesign.
Wenn Sie einen Code von uns zugeschickt bekommen haben, können Sie hier damit den Publikumspreis bestimmen. Wählen Sie einfach die Arbeit aus, die Ihnen am besten gefällt, wobei es egal ist, aus welcher Kategorie die Arbeit stammt. In allen Videos stellen unsere Absolvent*innen ihre Abschlussarbeit dar. Es gibt EINEN Publikumspreis und der wird am Freitag, den 08.10.2021 um 20 Uhr in einer Live-Premiere auf unserem Youtube-Kanal bekannt gegeben.
Unser Voting-Tool ist bis Freitag, den 01.10.2021 um 12 Uhr freigeschaltet.

Und so wählen Sie aus:

1. Schauen Sie sich alle Arbeiten an.
2. Notieren Sie sich die Startnummer Ihres favorisierten Beitrags.
3. Klicken Sie auf den Link zum Wählen.
4. Geben Sie Ihren Code ein.
5. Geben Sie Ihre Startnummer ein.
6. Fertig!

Den Link zum Wählen finden Sie am Ende dieser Seite und hier.

Kategorie Fotografie:

Startnummer 1: Marlene Burz „Longing for the golden age”

Startnummer 2: Suzanne de Carrasco „The Family of Camille”

Startnummer 3: Isabelle Östlund „Made in Berlin”

Startnummer 4: Joana Pratschke „trial & error”

Startnummer 5: Eric Terrey „Bewegung”

Kategorie Grafikdesign:

Startnummer 6: Julia Cholewa “Notes on a nervous planet”

Startnummer 7: Maria Schäfer “Meet Magazine”

Startnummer 8: Samira Schneider “Erzähl mir Deine Geschichte”

Startnummer 9: Yannik Wilke, “Xtralife”

Startnummer 10: Leander Zerwer “Berlin baut”

 

Kategorie Modedesign:

Startnummer 11: Verena Conde |Kollektion: ” 東京の夜 – Tokyo Night ”

Startnummer 12: Jola Deking |Kollektion: “Hello Boys”

Startnummer 13: Johann Ehrhardt | Kollektion: “Phobia”

Startnummer 14: Anna-Martha Thomas |Kollektion: “Close Encounter”

 

Startnummer 15: Felicitas Volk | Kollektion: “City Landscape”

 

Hier können Sie Ihre Stimme abgeben.

»GLUT«- Abschlussausstellung Fotografie 2021

Joana Pratschke "Trial & Error"
Joana Pratschke “Trial & Error”

Die Abschlussausstellung der Fotografieklasse 2021 wird am Donnerstag, den 30.09.2021 um
18 Uhr unter dem Titel »GLUT« eröffnet.

Glut
Zustand und Prozess
Strahlung und Überfluss
Reaktions- und Temperaturgebiet

Glut ist ein Begriff, der sich in viele unterschiedliche Themenbereiche transformieren lässt. Die zwanzig Fotograf*innen nehmen in der Ausstellung Bezug zu selbstgewählten Themen, in denen sie sich unter anderem mit griechischen Mythen, Verletzbarkeit, Ängsten und dem Begriff Heimat auseinandersetzen.
Instagram: @fotozweieins

Die Absolventinnen und Absolventen

Laurenz Bostedt: @laurenz_bostedt
Marlene Burz: @marleneburz_fotografie
Suzanne Caroline de Carrasco: @suzannecarolinedecarrasco
Jule Fechner: @julefechner
Anne Göbel: @annegoebel_photography
Dennis Haase: @maison.gogo
Corinna Hopmann: @chopmann
Rebecca Kraemer: @rebeccakraemerphotography
Lena Laine: @lena.m.laine
Maria Leverenz
Isabell Mertens: @paintingwithmymind
Isabelle Östlund: @isabelleostlund
Joana Pratschke: @joanapratschke
Juan Camilo Roa Caballero: @juancamiloberlin
Kim-Lena Sahin: @kimlenas
Guinevere Scheepstra: @guinevere_s
Larissa Schieberl: @schiebska
Eric Terrey: @terreyeric
Katrin Theissen: @theissendeutschland
Lena Treugut

»GLUT« Donnerstag: 30.09.21 Vernissage um 18 Uhr
Dann vom 01.-03.10.2021
Freitag + Samstag: 12-20 Uhr
Sonntag: 12-18 Uhr

Der Eintritt ist frei.
Es gilt die 3-G-Regel

Napoleon-Komplex
Modersohnstr. 35-45
10245 Berlin

Herzlich Willkommen – unsere neuen Schülerinnen und Schüler

Wir begrüßen unsere neuen Schülerinnen und Schüler in allen unseren Ausbildungsgängen. Wir starten mit vollen Klassen und wünschen ihnen alles Gute für die nächsten Jahre in unserem Hause.

Hier geht es zur online-Bewerbung 2022.

Unsere Absolvent*innen Sommer 2021

Wir gratulieren. Rund 200 junge Menschen haben im Lette Verein Berlin ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Einige von ihnen haben ihre eBBr, ihren MSA oder auch parallel ihre Fachhochschulreife erlangt. Wir gratulieren und wünschen ihnen alles Gute, Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Weg im Leben.
Aus unterschiedlichen Gründen sind nicht alle Schüler*innen auf den Fotos zu sehen.

Hier direkt bewerben.

 

Digitalisierungsprojekt: »Berlin zeichnet Mode« – Modeschulen in Berlin

Sophie Hofmann betreut das Digitalisierungsprojekt für den Lette Verein Berlin

Im Archiv des Lette Vereins hat nun das Digitalisierungs- und Ausstellungsprojekt „Berlin zeichnet Mode – Modeschulen in Berlin” begonnen. Ziel ist es, die Mode in ihrer Entwicklungsgeschichte anhand von Modezeichnungen und -illustrationen der Lehrenden und Lernenden ihrer Zeit darzustellen. Das Projekt wird von digis Berlin gefördert und läuft bis Dezember 2021. Projektpartnerinnen sind die HTW, die Stiftung Stadtmuseum, die Kostümbibliothek und der Lette Verein Berlin.

Die Modezeichnungen, die an den beteiligten Institutionen derzeit erschlossen werden, umfassen einen Zeitraum von über 100 Jahren. Sie wurden von Schülerinnen und Schülern während der Modeausbildung gefertigt. Unter den Zeichnungen sind auch solche von Gerd Hartung, der als wesentlicher Begründer des Westberliner Stils der Modezeichnung gilt. Er lernte in den 1930er Jahren an der Reimann-Schule und lehrte ab den frühen 1980er Jahren am Lette Verein. Seine frühen Zeichnungen sind im Besitz des Stadtmuseums. Im Lette Verein wiederum sind viele Beispiele für Zeichnungen aus den 1950er bis in die 2000er Jahre erhalten.

Das Kooperationsprojekt möchte einen Beitrag leisten, diesen in Berlin vorliegenden kulturellen Bestand mithilfe von Digitalisierung zu wahren und für zukünftige Generationen frei nutzbar zu machen. Hartung stellte vor dem Hintergrund seiner Lehrtätigkeit am Lette Verein fest: „Wenn aber Tradition nicht interessiert und nur Gegenwärtiges und für das eigene Alter Entworfenes für wichtig gehalten wird, besteht die Gefahr, die große Vielfalt der Mode zu übersehen.“[1]

 

 

[1] Hartung, Gerd: Lehr(er)jahre heute. Ein halbes Jahrhundert im Modegeschehen, in: Katja Aschke (Hrsg.), Kleider machen viele Leute. Mode machen – aber wie?, Hamburg 1989, S. 81.

 

Premiere: Theater-Film-Video-Kostüm

Die erste Gruppe von Schüler*innen im Ausbildungsgang Modedesign hat jetzt ihre Ergebnisse im Rahmen der modularisierten “Customized Education” zum Thema Kostümdesign präsentiert. Gestartet hatte sie damit im August 2020. Alle Schüler*innen sind in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres.