Tag Archives: Erfolgreiche Absolventen

MTLA-Ausbildung trifft Beruf

Volles Haus am „Welttag des Labors“ im Lette Verein Berlin


Unter dem Motto „MTLA-Ausbildung trifft auf Beruf“  hatte die Abteilung für den Ausbildungsgang MTA-Labor am Samstag, den 22.04.2017 eingeladen und alle sind gekommen. In der Zeit von 10-13 Uhr informierten sich knapp 100 Besucherinnen und Besucher über die Ausbildungsmodalitäten im Lette Verein Berlin und lernten mögliche zukünftige Arbeitgeber*innen kennen. Über ein Dutzend diagnostische Labore aus Berlin und Brandenburg waren im Lette Verein zu Gast, informierten über ihre Stipendien und über das „Wie, Was und Wo“ ihrer angebotenen Arbeitsplätze.

 

Besonderes Highlight war der Vortrag von Prof. Dr. Kachler vom Deutschen Institut für Weiterbildung (DIW) über den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Biomedizinische Analytik“ und dessen Zugangsvoraussetzungen für unsere MTA-Absolvent*innen.

 

 

„Es zählt jedes Milligramm – alles andere wäre fatal“

Susanne Hafa ist neue Lehrerin im Ausbildungsgang Pharmazeutisch-Technische Assistent*innen/PTA, geboren in Rostock, Pharmazie-Studium FU-Berlin, mehrere Jahre Tätigkeit als Apothekerin, acht Jahre Qualitätssicherung in der Pharmaindustrie. Seit eineinhalb Jahren Honorarkraft im Lette Verein Berlin, seit Sommer 2017 Festanstellung. Fächer: Arzneimittelkunde, Medizinproduktekunde und chemisch-pharmazeutische Übungen.

Wie sind Sie zum Lette Verein Berlin gekommen?

Ich habe meine Ausbildung zur „Fachapothekerin für theoretische und praktische Ausbildung“ im Februar 2016 begonnen. Diese sieht vor, dass man Fachseminare absolviert und parallel unterrichtet. Für den praktischen Teil fand ich den Lette Verein sehr passend. Ich wollte unbedingt hier hin, da ich mich schon am Infotag  2015 umgesehen hatte und von den vielfältigen Ausbildungsangeboten beeindruckt war. Außerdem habe ich 2016 im 150. Jubiläumsjahr einige Veranstaltungen des Lette Vereins verfolgt. Die Ausstellung im Museum Ephraim-Palais „Berlin-Stadt der Frauen“, die Ausstellung zur Lette-Absolventin, der medizinischen Zeichnerin Lilly Ebstein und der Festakt im September mit Regierendem Bürgermeister: Das war schon was. Wer will da nicht dabei sein?!

Was macht das Lehren am Lette Verein Berlin so besonders?

Ich habe Klassen mit Menschen, die 17 bis 44 Jahre alt sind. Die Schüler*innen haben ganz unterschiedliche kulturelle Wurzeln. Durch diese Mischung entsteht eine spannende Dynamik im Klassenverband. Ältere Schüler*innen sagen den jüngeren mit ihrer Lebenserfahrung vor Prüfungen: „Mach Dich nicht verrückt.“

Was ist das Spezielle an PTA-Schüler*innen?

Ich erlebe sie als sehr zuverlässig, korrekt und zielstrebig. Aber das gehört wohl zum Wesen der PTA dazu: Wenn man nicht 100 % korrekt ist, hat man in der Ausbildung zu PTA nichts verloren. Es zählt jedes Milligramm. Alles andere wäre fatal. Schließlich geht es um Medikamente und Menschen. Deshalb ist auch das Beratungsgespräch in der Apotheke sehr wichtig. Das wird hier an einem echten Beratungstisch – wie in der Apotheke – geübt. Für die Beratung brauchen die Schüler*innen gute Menschenkenntnis, die Fähigkeit gut zuzuhören, Wissen über Arzneimittel und sie sollten komplizierte Sachverhalte einfach erklären können. Die soziale Kompetenz wird später auch in dem halbjährigen Pflichtpraktikum in der Apotheke geschult.

Was treibt Sie persönlich an?

In meinem Studium habe ich manchmal gedacht „Das könnte man auch besser machen“. Ich habe mich häufig gelangweilt. Ich hoffe, dass es mir jetzt selbst gelingt, auch schwierige Dinge so rüberzubringen, dass unsere Schüler*innen mit Spaß andocken können. Gerade so Fächer, wie Arzneimittelkunde: Da muss man nicht jede Nebenwirkung auswendig lernen. Wenn man zuvor das große Ganze verstanden hat, ist vieles ganz logisch. Ich habe letztes Jahr schon Medizinproduktekunde als Honorarkraft unterrichtet. Bei den mündlichen Prüfungen ist niemand aus zwei Klassen durchgefallen. Das hat mich sehr stolz gemacht.

 

Enthüllung

Sascha Johrden, Foto: Dennis Zorn

Die Meisterklasse Mode zu Gast im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin

Am Samstag, den 18.03.2017 enthüllen Sabine Thümmler, Direktorin des Kunstgewerbemuseums, und Petra Madyda, Direktorin der Stiftung Lette Verein, um 14:00 Uhr im Kunstgewerbemuseum das Gewinnerkleid des “Sophisticated Fashion Award”. Dieser wurde im Rahmen des Leipziger Opernballs 2016 an Lette-Mode-Absolvent, Sascha Johrden, verliehen. Der Jungdesigner hat das Abendkleid im Rahmen seiner Teilnahme an der Meisterklasse Mode im Lette Verein Berlin entworfen und nun wird das preisgekrönte Stück bis 23. April 2017 im Kunstgewerbemuseum gezeigt.

Die Meisterklasse bietet acht talentierten Absolventinnen und Absolventen aus dem Ausbildungsbereich Modedesign die Möglichkeit einer weiteren Vertiefung und Profilierung.

Im Anschluss an die Präsentation wird Jochen Pahnke, Leiter der Meisterklasse, zusammen mit den Meisterschülerinnen und -schülern ein offenes Seminar zur Fertigung von Korsagen und den darüber zu tragenden Kleidern im neuen Mode-Atelier des Kunstgewerbemuseums durchführen. Das Seminar findet von 14 – 18 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Die Meisterklasse wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales gefördert.

 

 

 

Lette vor Ort

Auf der Messe “Gesundheit als Beruf” in der Urania sind wir mit unseren Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern aus den Ausbildungsbereichen MTA-Labor und MTA-Radiologie an zwei Tagen anzutreffen.

Freitag, 24. März von 09-17 Uhr
Samstag, 25. März von 10-15 Uhr

Am gleichen Termin am gleichen Ort findet auch die BIONNALE statt. Dort finden Sie uns mit dem Ausbildungsbereich Chemie-Biologie.

“Sehen lernen”

Gerda Schimpf, Foto: Felix M. Weber

 

Ausstellung Gerda Schimpf

“Sehen lernen”  ist der Titel der Ausstellung, die jetzt im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf eröffnet wurde. Im Zentrum steht die Fotografin  Gerda Schimpf (1913–2014). Sie war von 1959-1978 Fotografie-Lehrerin im Lette Verein Berlin und eine angesehene Portrait-Fotografin. Sie fotografierte unter Anderen Oberbürgermeisterin Louise Schroeder, Bildhauer Bernhard Heiliger und dessen Kollegin Renée Sintenis. Aber auch Menschen in Alltagssituationen, wie eine Ärztin im Virchow-Krankenhaus, eine Senatsangestellte oder eine Mitarbeiterin der Verwaltung der Alliierten gehörten zu ihren Motiven.
Das Interview, das Sie hier sehen können,  gab sie dem Lette Verein Berlin kurz vor ihrem Tod. In Szene gesetzt und gefilmt hat sie Lette-Fotoschüler Felix M. Weber, Absolvent 2015.

 

„Sehen lernen“
Schlossstraße 59 / Otto-Grüneberg-Weg
Di–Fr 10–17 Uhr, Sa, So und Feiertage 11–17 Uhr.
Bis 23.04.2017

 

Spot On – »Junge Kunst NK« in der Illustrationsklasse Grafikdesign

Lena Fingerle und Dr. Martin Steffens haben als Vertreter des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln die Illustrationsklasse der Grafikdesign-Ausbildung besucht und sie beauftragt, das Erscheinungsbild des Festivals JUNGE KUNST NK 2017 zu kreieren. Das in dieser Form weltweit einmalige junge Kunstfestival findet 2017 zum vierten Mal als Festival im Festival statt.

JUNGE KUNST NK zeigt vom 23. bis 25. Juni 2017 in zahlreichen Veranstaltungen die ganze Bandbreite künstlerischen Schaffens von Kindern und Jugendlichen in Neukölln. Es bietet für Familien und junge FestivalbesucherInnen vielfältige Angebote wie zum Beispiel Ausstellungen, Musik und Mitmachprogramme.

“Slagman & Schwarzmann”

“Slagman & Schwarzmann” mit Foto-Stipendium ausgezeichnet

 

Fotografie: Signaldienst, Division 4, Reinach, 1914-1918. Schweizer Bundesarchiv

Max Schwarzmann, Lette-Fotografie-Schüler/Abschluss 2017 und Julian Slagman von der Neuen Schule für Fotografie haben das Foto-Arbeitsstipendium 2017 des HAUS AM KLEISTPARK in Höhe von 3.000 Euro bekommen. Die Jury, bestehend aus Eric Aichinger, Barbara Esch Marowski, Anna Lehmann-Brauns und  Marc Volk haben aus 28 Bewerbungen die Fotografen als Stipendiaten 2016 ausgewählt.
Das Duo “Slagman und Schwarzmann” überzeugte die Jury mit der Idee, eine Brieftaube mit einer Minikamera auszustatten, um die Grundlage für eine randomisierte fotografische Vermessung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg zu schaffen und an den so festgelegten Referenzpunkten selbst zu fotografieren. Die Jury würdigt den humorvoll-skeptischen Blick auf die Wissenschaft sowie die Hinterfragung des dokumentarischen Charakters von Fotografie. Zugleich freut sie sich über den Regionalbezug und möchte mit der Verleihung des Stipendiums besonders den bildanalytischen Ansatz des Projekts anerkennen.
In ihrem Projekt werden die beiden Fotografen den Bezirk  stückweise kartographieren und sich so indirekt mit der dokumentarischen Objektivität von historischen Archiven auseinandersetzen.