Neugestaltung #lette4me | Unterricht “Digitales Gestalten”

Paula Teichmann @paula_teichmann

26 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler im ersten Ausbildungsjahr Grafikdesign haben jetzt im Fach “Digitales Gestalten” den Hashtag #lette4me neu gestaltet. Er wird im Anschluss in der ├ľffentlichkeitsarbeit auf Flyern, Bannern sowie auf den hauseigenen Social-Media-Kan├Ąlen genutzt. Arbeiten von:

Alena Schmidbauer @i.amimmortal
Annina Ehlers @annina_ehlers
Benno Manz @benno_ma
Camille Peter @camillecleo
Emilia Hanelt @remmid.emmi
Janco Willer @janco_harry_willer
Jonathan Janas @_jonathanjanas
Juanita Pereira @juana
Kevin Gebel @kevin.yma82
KieuMyLe @leekieumy
Leila Zaklan @schleilonium
Leon Bukowski @leonski___
Leonie Schramm @leonielisasophie
Luca Planells @luca_plns
Lukas Kiesewetter @lukyspyke
Mara Avendano @maraavendano
Marie M├╝nch @mariemuenchart
Noemi Beck
Paula Teichmann @paula_teichmann
Pia Dillinger @_noh__
Rafaela Barcelos @rafaela.brcl
Simon Kopitza @suesswassermatrose
Sonja Hofmann @sunnys_spaceship
Sophia Franke @xoungsoul
Tom Teichmann
Tonia Erismann @toniaerismann
Uyen Ha @guqqy

Unterrichtsprojekt: Der Lette Verein hat jetzt eigene GIFs

Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler im zweiten Ausbildungsjahr Grafikdesign haben jetzt f├╝r den Lette Verein Berlin eigene GIFs produziert. Sie werden ab sofort im Rahmen der ├ľffentlichkeitsarbeit haupts├Ąchlich auf Instagram und TIK TOK genutzt. Sie k├Ânnen au├čerdem in den Apps und auf Giphy.com ├╝ber die Suche mit dem vollst├Ąndig ausgeschriebenen Begriff @lettevereinberlin gefunden und von allen Menschen weltweit genutzt werden.

GIF = Graphic Interchange Format | Grafikaustausch-Format

Das Gestalten von GIFs ist ein Teil der dreij├Ąhrigen Ausbildung Grafikdesign im Lette Verein Berlin.┬á Dabei ist es wichtig, zu lernen, was f├╝r ein gelungenes GIF notwendig ist. Dieses Grafikformat f├╝r Bilder mit einer bestimmten Farbpalette macht eine verlustfreie Kompression m├Âglich. Es k├Ânnen mehrere Einzelbilder in einer einzigen Datei abgespeichert und dann als Animationen von Webbrowsern und Apps interpretiert werden.

Hier eine Auswahl:

Metallographin oder Metallograph werden und gutes Geld verdienen

Absolventin Stephanie Schultz arbeitet als Metallographin bei der MTU Maintenance, Berlin-Brandenburg, einem Triebwerkhersteller.

Wer die im Lette Verein Berlin vor ├╝ber 100 Jahren erfundene Ausbildung zum Metallographen oder zur Metallographin absolviert, wird im Anschluss einen sehr gut bezahlten Job haben. Die Einstiegsgeh├Ąlter liegen in der freien Wirtschaft bei rund 3500 Euro brutto monatlich ÔÇô besonders in S├╝ddeutschland. Im ├Âffentlichen Dienst liegen die Geh├Ąlter im Schnitt bei 2000-2500 Euro brutto.
Die Ausbildung kann in zwei Jahren oder in drei Jahren vollschulisch im Lette Verein Berlin absolviert werden. Wenn man bereits das Abitur hat, dauert die Ausbildung 2 Jahre. Wenn man mit MSA zu uns kommt, dauert die Ausbildung drei Jahre und man kann parallel die Fachhochschulreife erlangen.

Zentrale Aufgabe in diesem Beruf ist die Pr├╝fung von Metallen und anderen Werkstoffen, die zur Produktion von Gebrauchsgegenst├Ąnden, Fahrzeugen und Baumaterialien ben├Âtigt werden. Ein Beruf mit hoher Sicherheits-Verantwortung.

Weitere Details zur Ausbildung gibt es hier.

Oder direkt hier bewerben.

┬╗Infotag ist immer┬ź – individuelles Beratungsangebot

Sie beabsichtigen, im Lette Verein Berlin im August 2021 eine Ausbildung zu beginnen? Dann bewerben Sie sich einfach direkt ├╝ber unser bequemes Online-Bewerbungstool hier.

Wenn Sie sich vorher noch intensiv informieren und beraten lassen m├Âchten, vereinbaren Sie gerne ├╝ber unsere Hotline 030-21994111 oder per Mail an sekretariat@letteverein.berlin ┬áeinen pers├Ânlichen Beratungstermin. Unser Sekretariat vermittelt Sie an unsere Fachleute. Die Beratung erfolgt dann telefonisch oder als Video-Call. Eine Beratung vor Ort ist unter den gegebenen Hygienevorschriften in Einzelterminen ebenfalls m├Âglich.

Wir freuen uns auf Sie.

Unser Schulsekretariat ist bis auf Weiteres von
Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00-12:00 Uhr ge├Âffnet.
Telefonisch auch nach 12 Uhr noch erreichbar.

 

Digitalisierungsprojekt: ┬╗Berlin zeichnet Mode┬ź – Modeschulen in Berlin

Sophie Hofmann betreut das Digitalisierungsprojekt f├╝r den Lette Verein Berlin

Im Archiv des Lette Vereins hat nun das Digitalisierungs- und Ausstellungsprojekt ÔÇ×Berlin zeichnet Mode – Modeschulen in Berlin” begonnen. Ziel ist es, die Mode in ihrer Entwicklungsgeschichte anhand von Modezeichnungen und -illustrationen der Lehrenden und Lernenden ihrer Zeit darzustellen. Das Projekt wird von digis Berlin gef├Ârdert und l├Ąuft bis Dezember 2021. Projektpartnerinnen sind die HTW, die Stiftung Stadtmuseum, die Kost├╝mbibliothek und der Lette Verein Berlin.

Die Modezeichnungen, die an den beteiligten Institutionen derzeit erschlossen werden, umfassen einen Zeitraum von ├╝ber 100 Jahren. Sie wurden von Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern w├Ąhrend der Modeausbildung gefertigt. Unter den Zeichnungen sind auch solche von Gerd Hartung, der als wesentlicher Begr├╝nder des Westberliner Stils der Modezeichnung gilt. Er lernte in den 1930er Jahren an der Reimann-Schule und lehrte ab den fr├╝hen 1980er Jahren am Lette Verein. Seine fr├╝hen Zeichnungen sind im Besitz des Stadtmuseums. Im Lette Verein wiederum sind viele Beispiele f├╝r Zeichnungen aus den 1950er bis in die 2000er Jahre erhalten.

Das Kooperationsprojekt m├Âchte einen Beitrag leisten, diesen in Berlin vorliegenden kulturellen Bestand mithilfe von Digitalisierung zu wahren und f├╝r zuk├╝nftige Generationen frei nutzbar zu machen. Hartung stellte vor dem Hintergrund seiner Lehrt├Ątigkeit am Lette Verein fest: ÔÇ×Wenn aber Tradition nicht interessiert und nur Gegenw├Ąrtiges und f├╝r das eigene Alter Entworfenes f├╝r wichtig gehalten wird, besteht die Gefahr, die gro├če Vielfalt der Mode zu ├╝bersehen.ÔÇť[1]

 

 

[1] Hartung, Gerd: Lehr(er)jahre heute. Ein halbes Jahrhundert im Modegeschehen, in: Katja Aschke (Hrsg.), Kleider machen viele Leute. Mode machen ÔÇô aber wie?, Hamburg 1989, S. 81.

 

Premiere: Theater-Film-Video-Kost├╝m

Die erste Gruppe von Sch├╝ler*innen im Ausbildungsgang Modedesign hat jetzt ihre Ergebnisse im Rahmen der modularisierten “Customized Education” zum Thema Kost├╝mdesign pr├Ąsentiert. Gestartet hatte sie damit im August 2020. Alle Sch├╝ler*innen sind in der ersten H├Ąlfte des zweiten Ausbildungsjahres.

 

┬╗Biographische Spurensuche┬ź – Lette Verein 1933-1945

Werkstatt zur Darstellung des Lette Vereins 1933-1945

Wie kooperierten der Lette Verein, seine Lehrerinnen und Sch├╝lerinnen mit der NS-Herrschaft? Welches Verh├Ąltnis hatten sie untereinander? Und wie hat sich der Lette-Verein zu den Verfolgten nach 1945 verhalten?
Zur Erforschung dieser Fragen wurde jetzt mit F├Ârdermitteln des Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur der Senatsverwaltung f├╝r Kultur und Europa ein erster Schritt gemacht. Dabei wurden drei Biographien besonders vertieft beleuchtet. Die Biographien von Carola Lohde, Magdalene L├╝ttge und Alice Rother.

 

H├Âren Sie in unserem Podcast LETTÔÇÖS TALK Heike Stange | ÔÇ×FrauentourenÔÇť, die im Auftrag des Lette Vereins geforscht hat. Erg├Ąnzt werden in dieser Episode des Podcasts die Ergebnisse durch weitere Forschungsaspekte von Dr. Simone Ladwig-Winters | ÔÇ×Wir waren NachbarnÔÇť und Dr. Dayana Lau | Alice Salomon Archiv.
Moderation: Frank Sandmann | Referent f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit im Lette Verein.

Die Macher*innen der Ausstellung

Die Ausstellung

Wenn Sie die Ausstellung besuchen m├Âchten, melden Sie sich bitte bei Jana Haase:
j.haase@letteverein.berlin oder 030-21994155

 

Unsere Besten bei NEO.Fashion 21 digital

 

Sieben beste Absolventinnen und Absolventen der Modeausbildung im Lette Verein Berlin nehmen an der Neo.Fashion 21 digital teil. Besonderheit: Der Lette Verein ist bereits zum zweiten Mal als einzige Nicht-Hochschule dabei. Das Projekt Neo.Fashion gibt bis Mitte M├Ąrz ├╝ber 70 jungen Designtalenten von elf Hochschulen aus ganz Deutschland die M├Âglichkeit, ihre Graduate-Kollektionen einem breiten ├Âffentlichen Publikum, Fachpublikum der Mode- und Bekleidungsindustrie sowie der einschl├Ągigen Fach- und Publikumspresse zu pr├Ąsentieren.

NEO.FASHION. 2021 digital_Pressemitteilung

Der Lette Verein ist ab Montag, den 15.02.2021 um 16 Uhr dort zu sehen:

Youtube-, Facebook- und Instagram-Accounts von neofashion.de
Eine direkte Verlinkung ist uns aus rechtlichen Gr├╝nden nicht m├Âglich.

Unsere Besten in alphabetischer Reihenfolge:

Isabella Caiati mit der Kollektion ÔÇ×60ÔÇť @bellacaiati

Meine Abschlussarbeit ÔÇť60ÔÇť setzt sich aus insgesamt sechzig einzelnen, aufgrund von M├Ąngeln aussortierten Kleidungsst├╝cken zusammen, die mir von einem Ableger der Berliner Stadtmission, dem Textilhafen, zur Verf├╝gung gestellt wurden. Durch verschiedene Falt- und Rolltechniken ergibt sich ein dekonstruiertes Outfit, welches so ├╝ppig und ├╝berladen ist, dass es in den Tr├Ąger*innen ein Gef├╝hl von Unzufriedenheit ausl├Âst. Dies ist sinnbildlich zu sehen f├╝r das, was der unkontrollierte, von der Modeindustrie provozierte Konsum anrichtet – er schr├Ąnkt uns ein und wird zur B├╝rde.

Alina Choukri mit der KollektionÔÇ×off your face!ÔÇť @miss_choukri_underground

ÔÇ×off your face!ÔÇť ├╝berh├Âht und transzendiert surreal die menschlichen Sinnesorgane der bewussten Wahrnehmung und Artikulation: Augen, Ohren, Mund. Durch Vergr├Â├čerung, Vervielf├Ąltigung und ├ťberh├Âhung hin zu einer traumhaft-psychedelischen Wirkung von Silhouetten und Dekor stellt die Kollektion konventionelle Vorstellungen von Bekleidung, Mode und auch deren herk├Âmmliche erotischen Signale in Frage.

Johann Ehrhardt mit der KollektionÔÇ×PhobiaÔÇť @johann_ehrhardt

Die Kollektion ÔÇ×PhobiaÔÇť thematisiert die Angst vor Insekten und die damit einhergehenden negativen Emotionen. Die Outfits stehen in einem Spannungsverh├Ąltnis unterschiedlicher Wahrnehmungen. Sie sollen, von weitem betrachtet, positiv wirken. Schaut man genauer hin, k├Ânnten die Oberfl├Ąchen des am K├Ârper verlaufenden Latex’ im Mix mit gerissenem, groben Mullstoff, Assoziationen zu Spinnweben, Kokons oder Insektenfl├╝geln und somit negative Reaktionen hervorrufen.

Vivien Lenhard mit Kollektion ÔÇ×UnderestimationÔÇť @vivonixx

Klein und schm├Ąchtig – Attribute, mit denen ich oft assoziiert werde und die dennoch nicht auf mich zutreffen. Untersch├Ątzung und Fehleinsch├Ątzung begleiten mich schon immer. Und gerade deshalb soll diese Kollektion auffallen, sichtbar und stark sein. Inspiriert von Trenchcoats sowie groben, derben Formen und Strukturen ist ÔÇťUnderestimationÔÇŁ eine Kollektion von M├Ąnteln und Longwesten mit volumin├Âser Weite und ├ťberl├Ąnge. ├ťberdimensionierte Taschen, Accessoires und┬á Koppelverschl├╝sse runden das Bild ab. Der cleane, funktionale Charakter wird bewusst gebrochen: gro├čfl├Ąchige, abstrakte ÔÇťBemalungenÔÇŁ der Modelle wurden in expressivem Duktus integriert. Der Mix aus Bauspachtelmasse und Acrylfarbe gibt dem Ganzen eine raue und aufregende Textur, die sich st├Ąndig ver├Ąndert, indem sie br├Âckelt und bricht.

Lino Pflug mit der Kollektion ÔÇ×Charming Man/In BloomÔÇť @LinolinLino

Das Verarbeiten nat├╝rlicher Textilien und organisch inspirierter Oberfl├Ąchengestaltungen hat sich im Laufe meiner Modedesign-Ausbildung zum zentralen Aspekt meiner Arbeiten entwickelt. Die Serie ÔÇ×Charming Man/In BloomÔÇť setzt sich aus den zwei Abschlusskollektionen meines letzten Ausbildungsjahres zusammen. Beide Arbeiten basieren auf meiner Verbundenheit zur Natur und hinterfragen dabei bewusst g├Ąngige, gender-typische Gestaltungskonventionen. In ihren Grundfarben gegens├Ątzlich, erg├Ąnzen sich die Outfits zu einer ausgewogenen Kollektion.

Eunike Rietz mit der Kollektion ÔÇ×Viva la BlossÔÇť @byeunike

Die Kollektion ÔÇťViva la BlossÔÇŁ ist die Darstellung vom sch├Ânen Zerfall in der Natur. Mich hat die besondere ├ästhetik von verwelkenden Blumen fasziniert: das Kr├Ąuseln und Einrollen ihrer Bl├╝tenbl├Ątter, das Verblassen der Farben und das damit verbundene Hervortreten der Blattadern, die sich in einem zarten Gewirr durch das Gewebe des Blattes winden. Die Besonderheit dieser Strukturen habe ich in skulpturalen Kleidern nachempfunden. In ausladenden, bl├╝tenartigen Formen und mit feinem Draht verst├Ąrkt, stellen sie eine Versinnbildlichung der floralen Sch├Ânheit und des ewigen Kreislaufs von Entstehen und Vergehen dar.

Alicia Schikowski mit der Kollektion ÔÇ×InvolucrumÔÇť @schikows

 

Das Gef├╝hl von Geborgenheit, Wohlergehen und Bequemlichkeit ist die Grundidee von ÔÇ×InvolucrumÔÇť. Umh├╝llt von opulentem Mega-Strick erf├╝llt sich diese Sehnsucht nach Schutz und Zuflucht vor der kalten, rauen Au├čenwelt. Volumin├Âse Pullover, Capes und Accessoires wurden aus jeweils vier Kilo schweren Garnkn├Ąueln aus naturfarbener Merinowolle von Hand gestrickt. Das Garn hat einen Durchmesser von etwa f├╝nf Zentimetern. In Kombination mit gro├čz├╝gigen Palazzo-Hosen in verschiedenen Braunt├Ânen richtet sich die Kollektion an diejenigen, die ihre Wintermomente nicht nur zu Hause erleben, sondern auch mit in den mobilen Alltag nehmen und dabei in einem einzigartigen Kleidungsst├╝ck auffallen m├Âchten.

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