Virtueller Infotag – Medieninformatik | Interaktive Animation

Am Dienstag, den 13.04.2021 bietet der Ausbildungsgang Medieninformatik | Interaktive Animation einen virtuellen Infotag an. Sie wollen daran teilnehmen? Dann klicken Sie auf die hier hinterlegten Links, die Sie zu den Videokonferenzen in TEAMS führen. Dazu laden Sie sich am besten schon einmal vorab die App TEAMS herunter.

Die Links zur Teilnahme finden Sie hier unterhalb dieses Videos. Sie sind farblich abgesetzt.

15:00 – 15:25 Uhr: Rundgang durch die Abteilung
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Abteilungsleiterin Özlem Alcan-Drefahl zeigt zusammen mit dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, Frank Sandmann, live die Highlights der professionell ausgestatteten Arbeits- und Lernräume.

15:30 – 15:55 Uhr: Gaming
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Mit Oliver Kohlsdorf und Patrick Oswald

Die Gestaltung und Entwicklung von Computerspielen ist fester Bestandteil unserer Ausbildung. Innerhalb von eineinhalb Jahren, also drei Semestern, erlangen Sie vertiefte Kenntnisse wie das Modellieren, Texturieren und Animieren von 3D-Objekten mit Cinema4D. Begleitend zur Gestaltung erlernen Sie das Programmieren von Spielen in der Sprache C – Sharp, sowie den Umgang mit der Spiele – Engine Unity.

Im sechsten Semester entsteht in einem Abschlussprojekt Ihr spielbarer Prototyp. Diesen entwickeln Sie allein oder im Team, wobei Sie vorher wählen können, mit welchem Schwepunkt Sie das tun möchten. Sie entscheiden sich dann entweder für den Schwerpunkt Gestaltung oder Programmierung.

Unsere Lehrer Oliver Kohlsdorf und Patrick Oswald zeigen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Arbeitsergebnisse und beantworten live Ihre Fragen.

16:00 – 16:25 Uhr: Interaktive Installation und Vernetzung
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Mit Benjamin Hohnheiser

Interaktive Installationen und audiovisuelle Exponate kommen in Museen, bei Messen, Veranstaltungen und Ausstellungen zum Einsatz. Dabei werden die unterschiedlichsten Ein- und Ausgabegeräte miteinander vernetzt. Zum Beispiel Buttons oder Sensoren zur Bewegungserkennung als Schnittstelle zur Interaktion, Projektion als raumgreifende Gestaltungsmöglichkeiten oder Multitouch Displays als Ein- und Ausgabegerät in einem. Wir erkunden in dem angewandten Fach die vielfältigen Konzepte und Möglichkeiten multimedialer Installationen, entwickeln Inhalte, interaktive Schnittstellen und Prototypen.

 

Fotos: Alessandro Maggioni

Benjamin Hohnheiser gibt in dieser virtuellen Kurzpräsentation einen Einblick in das Thema und die Inhalte des Fachs und beantwortet live Ihre Fragen.

16:30 – 16:55 Uhr: Programmieren mit Java
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Mit Christian Roussel

Hier bekommen Sie einen Überblick auf die gesamten drei Jahre der Java­- Vermittlung während der Ausbildung. Im Vordergrund  steht dabei im ersten halben Jahr der Einstieg in die Welt der Programmierung, bei dem Hemmschwellen abgebaut und der Spaß am Coden vermittelt werden soll. Im weiteren Verlauf werden allgemeine Konzepte und Algorithmen vermittelt, die später auch in anderen Fächern wie Python, Android oder Unity gebraucht werden.

17:00 – 17:25 Uhr: Girls’-IT-Talk
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Mit Özlem Alcan-Drefahl

Dieses Angebot richtet sich besonders an junge Frauen, die bisher in diesem Beruf unterrepräsentiert sind. Frau Alcan-Drefahl berichtet, wie ihr Weg in die Informatik war und was für sie der besondere Reiz daran ist. Wenn Sie sich also für Computerspiele, 3D-Welten, Web-  & App-Programmierung interessieren oder auf der Suche nach einem spannenden technischen Beruf sind, sind Sie hier genau richtig. Frau Alcan-Drefahl erklärt die Details zur Ausbildung der Technischen Assistentin für Medieninformatik I Interaktive Animation und beantwortet live Ihre Fragen. Anmeldungen dazu an o.alcan@letteverein.berlin

 

»Ööööhm. Ja. Cool.« Boys’ Day 2021

Foto: Bellaniri Peguero

Der diesjährige Boys’ Day findet am Donnerstag, den 22.04.21 digital von 10-12 Uhr unter den Titel »Ööööhm. Ja. Cool.« statt und fokussiert sich auf die Aufstiegschancen für junge Männer im Ausbildungsbereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Der Boys’ Day bietet seit 2003 Orientierung in Berufen, die traditionell hauptsächlich mit Frauen besetzt sind.

In der Videokonferenz wird erläutert, was es dazu braucht, um professionell große Betriebe wie Krankenhausküchen, Hotelwäschereien oder Reinigungsfirmen zu leiten. Was kommt am Ende der Ausbildung als Assistent*in für Ernährung und Versorgung heraus und wohin kann die Reise beruflich gehen? Diese Fragen sollen hier beantwortet werden. So werden Lehrkräfte über die Anforderungen in der Ausbildung berichten und aktuelle Schüler*innen sowie Absolvent*innen erzählen, warum sie diese Ausbildung im Lette Verein absolvieren und welche Karriere sie damit gemacht haben.

Die Video-Konferenz findet in TEAMS statt.
Den Link zur Teilnahme finden Sie HIER.

Organisiert wird dieser Boys’ Day von den Studierenden in der Weiterbildung zu Betriebswirt*innen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement.

Aufnahmeprüfung Modedesign 2021

Das Bewerbungsverfahren wird 2021 ausschließlich online durchgeführt.

„Viva la Bloss“ by Eunike Rietz

Montag, 22.03.21: Start mit der Veröffentlichung der Hausaufgabe. Diese finden Sie hier.

Bis Montag, 19.04.21: Online-Abgabe der fertigen Hausaufgabe und der erforderlichen Anmeldeunterlagen per E-Mail an:

mod-bewerbung@letteverein.berlin

Sie bearbeiten die Hausaufgabe in vier Wochen und schicken die Ergebnisse als PDFs wieder an uns zurück. Nach einer internen Bewertung laden wir die etwa 40-50 Besten noch einmal zu einem Online-Interview ein.

Donnerstag, 10.05.21Zweite Runde der Aufnahmeprüfung mit Online-Interviews. 

Die Entscheidung über einen Ausbildungsplatz wird etwa Mitte Mai  getroffen. 

 


Weitere Infos zur Ausbildung finden Sie hier.

Bewerbungsverfahren Grafikdesign 2021 läuft

Das Bewerbungsverfahren Grafikdesign 2021 läuft.

Die Abgabefrist für die fertige Hausaufgabe ist am Montag, dem 22.03.21 abgelaufen. Nach Sichtung der eingereichten Unterlagen werden geeignete Bewerber*innen zum Aufnahmegespräch eingeladen.

Diese finden online am Mittwoch, den 21.04.21 und Donnerstag, den 22.04.21 statt.

Die Einladungen zu den Gesprächen gehen voraussichtlich in der Woche ab Montag, den 12.04.2021 per Mail heraus.

Digitalisierungsprojekt: »Berlin zeichnet Mode« – Modeschulen in Berlin

Sophie Hofmann betreut das Digitalisierungsprojekt für den Lette Verein Berlin

Im Archiv des Lette Vereins hat nun das Digitalisierungs- und Ausstellungsprojekt „Berlin zeichnet Mode – Modeschulen in Berlin” begonnen. Ziel ist es, die Mode in ihrer Entwicklungsgeschichte anhand von Modezeichnungen und -illustrationen der Lehrenden und Lernenden ihrer Zeit darzustellen. Das Projekt wird von digis Berlin gefördert und läuft bis Dezember 2021. Projektpartnerinnen sind die HTW, die Stiftung Stadtmuseum, die Kostümbibliothek und der Lette Verein Berlin.

Die Modezeichnungen, die an den beteiligten Institutionen derzeit erschlossen werden, umfassen einen Zeitraum von über 100 Jahren. Sie wurden von Schülerinnen und Schülern während der Modeausbildung gefertigt. Unter den Zeichnungen sind auch solche von Gerd Hartung, der als wesentlicher Begründer des Westberliner Stils der Modezeichnung gilt. Er lernte in den 1930er Jahren an der Reimann-Schule und lehrte ab den frühen 1980er Jahren am Lette Verein. Seine frühen Zeichnungen sind im Besitz des Stadtmuseums. Im Lette Verein wiederum sind viele Beispiele für Zeichnungen aus den 1950er bis in die 2000er Jahre erhalten.

Das Kooperationsprojekt möchte einen Beitrag leisten, diesen in Berlin vorliegenden kulturellen Bestand mithilfe von Digitalisierung zu wahren und für zukünftige Generationen frei nutzbar zu machen. Hartung stellte vor dem Hintergrund seiner Lehrtätigkeit am Lette Verein fest: „Wenn aber Tradition nicht interessiert und nur Gegenwärtiges und für das eigene Alter Entworfenes für wichtig gehalten wird, besteht die Gefahr, die große Vielfalt der Mode zu übersehen.“[1]

 

 

[1] Hartung, Gerd: Lehr(er)jahre heute. Ein halbes Jahrhundert im Modegeschehen, in: Katja Aschke (Hrsg.), Kleider machen viele Leute. Mode machen – aber wie?, Hamburg 1989, S. 81.

 

Premiere: Theater-Film-Video-Kostüm

Die erste Gruppe von Schüler*innen im Ausbildungsgang Modedesign hat jetzt ihre Ergebnisse im Rahmen der modularisierten “Customized Education” zum Thema Kostümdesign präsentiert. Gestartet hatte sie damit im August 2020. Alle Schüler*innen sind in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres.

 

»Biographische Spurensuche« – Lette Verein 1933-1945

Werkstatt zur Darstellung des Lette Vereins 1933-1945

Wie kooperierten der Lette Verein, seine Lehrerinnen und Schülerinnen mit der NS-Herrschaft? Welches Verhältnis hatten sie untereinander? Und wie hat sich der Lette-Verein zu den Verfolgten nach 1945 verhalten?
Zur Erforschung dieser Fragen wurde jetzt mit Fördermitteln des Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein erster Schritt gemacht. Dabei wurden drei Biographien besonders vertieft beleuchtet. Die Biographien von Carola Lohde, Magdalene Lüttge und Alice Rother.

 

Hören Sie in unserem Podcast LETT’S TALK Heike Stange | „Frauentouren“, die im Auftrag des Lette Vereins geforscht hat. Ergänzt werden in dieser Episode des Podcasts die Ergebnisse durch weitere Forschungsaspekte von Dr. Simone Ladwig-Winters | „Wir waren Nachbarn“ und Dr. Dayana Lau | Alice Salomon Archiv.
Moderation: Frank Sandmann | Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Lette Verein.

Die Macher*innen der Ausstellung

Die Ausstellung

Wenn Sie die Ausstellung besuchen möchten, melden Sie sich bitte bei Jana Haase:
j.haase@letteverein.berlin oder 030-21994155

 

Unsere Besten bei NEO.Fashion 21 digital

 

Sieben beste Absolventinnen und Absolventen der Modeausbildung im Lette Verein Berlin nehmen an der Neo.Fashion 21 digital teil. Besonderheit: Der Lette Verein ist bereits zum zweiten Mal als einzige Nicht-Hochschule dabei. Das Projekt Neo.Fashion gibt bis Mitte März über 70 jungen Designtalenten von elf Hochschulen aus ganz Deutschland die Möglichkeit, ihre Graduate-Kollektionen einem breiten öffentlichen Publikum, Fachpublikum der Mode- und Bekleidungsindustrie sowie der einschlägigen Fach- und Publikumspresse zu präsentieren.

NEO.FASHION. 2021 digital_Pressemitteilung

Der Lette Verein ist ab Montag, den 15.02.2021 um 16 Uhr dort zu sehen:

Youtube-, Facebook- und Instagram-Accounts von neofashion.de
Eine direkte Verlinkung ist uns aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Unsere Besten in alphabetischer Reihenfolge:

Isabella Caiati mit der Kollektion „60“ @bellacaiati

Meine Abschlussarbeit “60“ setzt sich aus insgesamt sechzig einzelnen, aufgrund von Mängeln aussortierten Kleidungsstücken zusammen, die mir von einem Ableger der Berliner Stadtmission, dem Textilhafen, zur Verfügung gestellt wurden. Durch verschiedene Falt- und Rolltechniken ergibt sich ein dekonstruiertes Outfit, welches so üppig und überladen ist, dass es in den Träger*innen ein Gefühl von Unzufriedenheit auslöst. Dies ist sinnbildlich zu sehen für das, was der unkontrollierte, von der Modeindustrie provozierte Konsum anrichtet – er schränkt uns ein und wird zur Bürde.

Alina Choukri mit der Kollektion„off your face!“ @miss_choukri_underground

„off your face!“ überhöht und transzendiert surreal die menschlichen Sinnesorgane der bewussten Wahrnehmung und Artikulation: Augen, Ohren, Mund. Durch Vergrößerung, Vervielfältigung und Überhöhung hin zu einer traumhaft-psychedelischen Wirkung von Silhouetten und Dekor stellt die Kollektion konventionelle Vorstellungen von Bekleidung, Mode und auch deren herkömmliche erotischen Signale in Frage.

Johann Ehrhardt mit der Kollektion„Phobia“ @johann_ehrhardt

Die Kollektion „Phobia“ thematisiert die Angst vor Insekten und die damit einhergehenden negativen Emotionen. Die Outfits stehen in einem Spannungsverhältnis unterschiedlicher Wahrnehmungen. Sie sollen, von weitem betrachtet, positiv wirken. Schaut man genauer hin, könnten die Oberflächen des am Körper verlaufenden Latex’ im Mix mit gerissenem, groben Mullstoff, Assoziationen zu Spinnweben, Kokons oder Insektenflügeln und somit negative Reaktionen hervorrufen.

Vivien Lenhard mit Kollektion „Underestimation“ @vivonixx

Klein und schmächtig – Attribute, mit denen ich oft assoziiert werde und die dennoch nicht auf mich zutreffen. Unterschätzung und Fehleinschätzung begleiten mich schon immer. Und gerade deshalb soll diese Kollektion auffallen, sichtbar und stark sein. Inspiriert von Trenchcoats sowie groben, derben Formen und Strukturen ist “Underestimation” eine Kollektion von Mänteln und Longwesten mit voluminöser Weite und Überlänge. Überdimensionierte Taschen, Accessoires und  Koppelverschlüsse runden das Bild ab. Der cleane, funktionale Charakter wird bewusst gebrochen: großflächige, abstrakte “Bemalungen” der Modelle wurden in expressivem Duktus integriert. Der Mix aus Bauspachtelmasse und Acrylfarbe gibt dem Ganzen eine raue und aufregende Textur, die sich ständig verändert, indem sie bröckelt und bricht.

Lino Pflug mit der Kollektion „Charming Man/In Bloom“ @LinolinLino

Das Verarbeiten natürlicher Textilien und organisch inspirierter Oberflächengestaltungen hat sich im Laufe meiner Modedesign-Ausbildung zum zentralen Aspekt meiner Arbeiten entwickelt. Die Serie „Charming Man/In Bloom“ setzt sich aus den zwei Abschlusskollektionen meines letzten Ausbildungsjahres zusammen. Beide Arbeiten basieren auf meiner Verbundenheit zur Natur und hinterfragen dabei bewusst gängige, gender-typische Gestaltungskonventionen. In ihren Grundfarben gegensätzlich, ergänzen sich die Outfits zu einer ausgewogenen Kollektion.

Eunike Rietz mit der Kollektion „Viva la Bloss“ @byeunike

Die Kollektion “Viva la Bloss” ist die Darstellung vom schönen Zerfall in der Natur. Mich hat die besondere Ästhetik von verwelkenden Blumen fasziniert: das Kräuseln und Einrollen ihrer Blütenblätter, das Verblassen der Farben und das damit verbundene Hervortreten der Blattadern, die sich in einem zarten Gewirr durch das Gewebe des Blattes winden. Die Besonderheit dieser Strukturen habe ich in skulpturalen Kleidern nachempfunden. In ausladenden, blütenartigen Formen und mit feinem Draht verstärkt, stellen sie eine Versinnbildlichung der floralen Schönheit und des ewigen Kreislaufs von Entstehen und Vergehen dar.

Alicia Schikowski mit der Kollektion „Involucrum“ @schikows

 

Das Gefühl von Geborgenheit, Wohlergehen und Bequemlichkeit ist die Grundidee von „Involucrum“. Umhüllt von opulentem Mega-Strick erfüllt sich diese Sehnsucht nach Schutz und Zuflucht vor der kalten, rauen Außenwelt. Voluminöse Pullover, Capes und Accessoires wurden aus jeweils vier Kilo schweren Garnknäueln aus naturfarbener Merinowolle von Hand gestrickt. Das Garn hat einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern. In Kombination mit großzügigen Palazzo-Hosen in verschiedenen Brauntönen richtet sich die Kollektion an diejenigen, die ihre Wintermomente nicht nur zu Hause erleben, sondern auch mit in den mobilen Alltag nehmen und dabei in einem einzigartigen Kleidungsstück auffallen möchten.

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