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So viel verdient man nach der Ausbildung

 

 

Wer im Lette Verein Berlin eine der zehn Ausbildungen oder die Weiterbildung erfolgreich abschließt, verdient gutes Geld. In dieser Auflistung sind die  Gehälter dargestellt, die üblicher Weise gezahlt werden. Die hier angegebenen Zahlen sind grobe Darstellungen mit Stand 2020/21. Detailliertere Zahlen sind in den Seiteninfos der jeweiligen Ausbildungsgänge unter BEWERBUNG angegeben und hier verlinkt.

In alphabetischer Reihenfolge:

Chemie-Biologie

2300-2500 Euro
Öffentlicher Dienst: TVL E6-E9

Assistent*in für Ernährung und Versorgung

1500-2200 Euro
Öffentlicher Dienst: TVL E 5

Betriebswirt*in für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

3500-4500 Euro
Öffentlicher Dienst: TVL E 8

Fotografie

Durchschnittlich 2000-5000 Euro
Nach oben offen.

Grafikdesign

Durchschnittlich
1500-5000 Euro

Medieninformatik

Knapp 2500 Euro
Verhandlungssache

Metallographie

2000-3500 Euro

Modedesign

Sehr variabel wegen vielfältiger Betätigungsfelder:
1600-8600 Euro

MTA-Labor

Durchschnittlich knapp 2500 Euro

MTA-Radiologie

Knapp 3000 Euro
Öffentlicher Dienst: TVL E 9a
Freie Wirtschaft meist mehr.

PTA

2200-2800 Euro

 

 

 

 

Mit Lette ins Ausland: „Bringt Dich weiter“

Darleen Eckmiller mit Lette und Erasmus + in Irland

Darleen Eckmiller hat im Rahmen ihrer Ausbildung Medieninformatik| Interaktive Animation ein sechswöchiges Praktikum in einer kleinen Firma in Irland gemacht, die sich hauptsächlich auf 3D Animation und VR spezialisiert hat. Möglich gemacht hat das der Lette Verein Berlin zusammen mit Erasmus+.

Wie sind Sie an diese Stelle im Ausland gekommen?

Angefangen hat alles damit, dass uns schon im ersten Semester gesagt wurde, dass wir am Ende unseres zweiten Jahres ein Praktikum absolvieren müssen und dass es uns erlaubt ist, dies auch im Ausland zu absolvieren. Als das Ende des zweiten Ausbildungsjahres näher kam, habe ich mich mit der für Deutschland zuständigen Stelle für das Programm Erasmus+ in Verbindung gesetzt. Hierzu muss man sagen, dass es verschiedene Arten von Auslandspraktika gibt. Es gibt einerseits ein auf Erasmus+ zugeschnittenes Auslandsaufenthaltspaket, das alles für Teilnehmer organisiert: Unterkunft, Ausbildungsfirma und Sprachkurse. Andererseits gibt es auch ein so genanntes Freemover-Programm, in dem man diese Dinge selbst organisiert, aber finanziell unterstützt wird. Da ich damals noch keine Kontakte und Erfahrungen damit hatte, entschied ich mich für die erste Variante.

Was haben Sie während Ihres Praktikums alles gemacht?

Das erste Mal allein leben und dann auch noch im Ausland war natürlich erst beängstigend, dann aufregend und schließlich normal. Man lernt sehr viele kleine alltägliche Dinge und gewinnt vor allem Selbstbewusstsein. Da ich das organisierte Programm gewählt hatte, wurde mir vieles erleichtert. Sprachlich und beruflich hat mir der Aufenthalt sehr weitergeholfen, vor allem dadurch, dass ich mir im Nachhinein im Klaren war, wo meine Fähigkeiten sind und was ich beruflich will. Zudem schadet es nie, Einblicke in Firmen zu gewinnen. Die Firmen sind die Orte, an denen man die wichtigsten Lektionen lernt. Das war zumindest meine Erfahrung.

Wie zufrieden waren Sie mit dem Auslandsaufenthalt?

Ein Auslandsaufenthalt hilft, die Angst vor der Sprache zu verlieren. Oft denkt man viel zu viel darüber nach, was man falsch machen könnte und macht es dann deswegen gar nicht. Diese Angst zu überwinden, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man lernen kann.

Was würden Sie zukünftigen Erasmus- Stipendiaten mit auf den Weg geben?

Man sollte den Kontakt mit der deutschen Erasmus+ Stelle durchgängig aufrechterhalten. Kümmert man sich regelmäßig darum, wird der Rest ziemlich einfach. Ich kann jedem nur empfehlen diese Erfahrung zu machen, weil sie dir später auf so viele unterschiedliche Arten hilft und dich weiterbringt.