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Auf dem Weg zur Ikone: der Lette-Mehrwegbecher

DIe Schüler*innen, die den Mehrwegbecher auf den Weg gebracht haben. Foto: Andrea Rojas und Kolja Eckert
Die Schüler*innen, die den Mehrwegbecher auf den Weg gebracht haben. Foto: Andrea Rojas und Kolja Eckert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anfang Mai 2018 gibt der Lette Verein Berlin in seiner Mensa ausschließlich Mehrwegbecher und Porzellantassen aus. Zuletzt wurden monatlich rund 2500 Pappbecher ausgegeben. Der Wunsch nach einer langfristigen, umweltschonenden Lösung kam von den Schüler*innen im Lette Verein selbst. In der Weiterbildung für Betriebswirt*innen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement wurde dieses Thema dann zum Projekt.

Es wurden Firmen recherchiert, die individuell gestaltete Mehrweg-Becher “To go” anbieten. Sechs  davon wurden getestet, aber nur ein Becher konnte den Stresstest in der Spülmaschine und die besonders wichtige Frage nach der Deckeldichte sowie der Hitzeverträglichkeit bestehen.

Mit der Einführung der Lette- Mehrwegbecher geht der Lette Verein Berlin seinen Weg zur “Guten gesunden Schule” im Rahmen des gleichnamigen Berliner Landesprogramms konsequent weiter. Nach der Einführung von Snackautomaten ohne Energy-Drinks, dafür aber mit Bio-und Fairtrade-Produkten sowie dem Ausschank von Fairtrade-Kaffee in der Mensa, dem freundlichen Aufruf zu mehr Bewegung durch Treppennutzung und der Breitstellung eines  Wasserspenders ist dies ein weiterer Schritt auf diesem Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erhältlich in den Größen für 300 und 400 ml zum Preis von 3 Euro.
Bei den Schüler*innen sind sie sehr beliebt und machen sich auf den Weg zur Ikone, denn zur besseren Unterscheidbarkeit wurden sie bereits kreativ, individuell gestaltet.

 

 

 

Lette Design Award by Schindler 2018

Foto: Paul Magura

Der Lette Verein Berlin und die Schindler Deutschland AG & Co.KG verleihen zum vierten Mal den  »Lette Design Award by Schindler 2018«. Vier aus 15 Absolvent*innen der diesjährigen Abschlussklassen Foto-, Grafik– und Modedesign werden am Freitag, dem 29. Juni 2018 ausgezeichnet.
Vergeben werden hochwertige Sachpreise sowie bezahlte Kickstarterprojekte bei renommierten Firmen von früheren Lette-Absolvent*innen.
Vor der Preisverleihung entscheiden die Gäste über den Publikumspreis. Dieser besteht aus einem Preisgeld und einem bezahlten Auftrag der Firma Schindler. Der Award steht unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler.

 

Wir danken unseren Sponsoren:

 

Die Preise im Detail:

Kategorie Fotodesign:
Kickstarterprojekt bei Sebastian Treytnar mit der Kollek.tif
plus
Einkaufsgutschein von Foto MEYER zusammen mit SONY  im Wert von 1000 Euro

Kategorie Grafikdesign:
Kickstarterprojekt bei Florian Koppelow und Stefan Neumann, Geschäftsführer bei der Agentur Yousign
plus
Premium-Abo für das Design-Fachmagazin PAGE

Kategorie Modedesign:
Kickstarterprojekt bei Alexander Rothe, Make-Up Artist bei Armani Cosmetics
plus
Kickstarterprojekt bei Christian Kratzert vom Label Kratzert & Pahnke im Kostümatelier für die nächste Staffel der Tom Tykwer-Serie mit X-Filme „Babylon Berlin“ für SKY/ARD

Publikumspreis:
1000 Euro von Schindler
plus
ein Design-Auftrag angepasst jeweils an die Kategorie, die gewinnt

 

 

 

Das Fingerfood wird von Schüler*innen aus dem Lette-Ausbildungsbereich »Ernährung und Versorgung« unter der Anleitung von Eberhard Striegl zubereitet und serviert.

Folgendes wird gereicht:

 

 

 

 

 

 

  • Estragon-Aprikosen mit Salatherzcreme
  • Drillinge in Salz gebacken, Sourcreme, gebeizter Lachs
  • Brezelknödel, Pulled Chicken, Apfel-Fenchel-Chutney
  • Auberginentartar, Kapernäpfel, sonnengereifte Tomate, Cracker
  • Brioche, Erdbeeren, Orangenzucker

Das Voting-Modul für den Publikumspreis wurde von Schüler*innen des Lette-Ausbildungsbereichs »Medieninformatik | Interaktive Animation« unter der Anleitung von Oliver Kohlsdorf entwickelt.

Moderation: Fabienne van Maanen, Schülerin im ersten Ausbildungsjahr zur Gafikdesignerin

Einlass zur Ausstellung der Projekte der 15 Nominierten ist ab 19 Uhr.
Beginn der Preisverleihung: 20 Uhr
Schindler Campus Berlin | Halle 2 | Schindler-Platz | 12105 Berlin

Fragen zu diesem Event beantwortet:
Frank Sandmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 030-21994-116
Mail: f.sandmann@lette-verein.de

 

Du hast keinen Plan, was nach dem MSA oder dem Abi kommen soll?
Nutze die „Lette-Experience“ vom Lette Verein Berlin. Wir sind ein Haus, in dem viele junge Menschen in verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Du begleitest in der „Lette-Experience“ einen Auszubildenden oder eine Auszubildende bis zu fünf Tage lang in der Berufsausbildung in unserem Haus und kannst dabei alle Fragen dieser Welt stellen. In folgenden Ausbildungsgängen kannst Du herausfinden, welcher Beruf für Dich Dein Traumberuf werden kann:

Und das geht so:

› Hotline anrufen: 030-21994-116 oder Mail schicken an:
Frank Sandmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, f.sandmann@lette-verein.de

› Du sagst uns, wann Du im Zeitraum Mai bis Juni 2018 Lust hast, uns kennen zu lernen und dann kann es losgehen.

 

» Man spricht hier auf Augenhöhe «

© Ruprecht Stempell
© Ruprecht Stempell

Bettina Fichtner ist seit Frühjahr 2018 neue Deutschlehrerin im Lette Verein Berlin und unterrichtet in den Ausbildungsgängen Ernährung und Versorgung, Metallographie, PTA und in den Willkommensklassen.

 

 

 

Wie ist Ihre Bilanz nach rund zwei Monaten im Lette Verein?

Ich empfinde es hier als sehr, sehr angenehm. Schon der Einstieg war besonders, weil es eine richtige Einarbeitung gab. Es ist toll, hier zu arbeiten, weil es überwiegend kleine Gruppen mit maximal 25 Schüler*innen sind, die ich unterrichte. So kann ich mich intensiver mit den individuellen Anforderungen beschäftigen. Eine spannende Besonderheit ist der Unterricht in den Willkommensklassen. Manche Schülerinnen müssen zunächst einmal die Buchstaben neu lernen. Ich habe großen Respekt davor, denn ich stelle mir vor, wie schwer es für mich wäre, zum Beispiel die Zeichen der persischen Sprache Farsi zu lernen.

Was reizt Sie an der Aufgabe, Deutsch zu unterrichten?

Es ist eine bereichernde Erfahrung, mit jungen Menschen zusammen zu arbeiten und sie auf dem Weg in die berufliche Zukunft zu unterstützen. Sprache ist ein hohes Gut, das die gesellschaftliche Position auch in beruflicher Hinsicht stärkt. Wenn man sie beherrscht, öffnet das viele Türen. Manche junge Menschen haben damit Schwierigkeiten. Ihnen dabei zu helfen, sich zu verbessern, macht mir Spaß.

Wie empfinden Sie die Atmosphäre im Lette Verein Berlin?

Die Kommunikationskultur gefällt mir hier sehr  gut. Egal, ob von Kolleg*in zu Kollege*in oder zu den Abteilungsleitungen, der Direktion oder der Schulleitung und auch die Kommunikation mit den Schüler*innen: Man spricht  auf Augenhöhe und der Umgang miteinander ist von großer Wertschätzung  geprägt.

Welche besondere Situation gab es für Sie in den ersten Wochen?

Im Ausbildungsgang Metallographie behandelten wir einen Text, in dem es um einen inneren Monolog einer Frau in einer Beziehungskrise ging. Textinterpretation. Ein bis dahin von mir als eher zurückhaltend wahrgenommener Schüler blühte förmlich auf. » Jetzt kann ich richtig nachvollziehen, was in der Frau los ist! «, rief er und war wie ausgewechselt. Die Beschäftigung mit dem Text hat ihm offenbar ganz neue Einblicke in die weibliche Psyche gegeben. Das war einer der für mich bisher stärksten Momente im Lette Verein.

 

 

Mit Lette nach Französisch Polynesien

 

Alexander Hildebrandt hat im Lette Verein Berlin die Ausbildung zum Assistenten für Ernährung und Versorgung absolviert. Mit Hilfe unserer Lehrkräfte und Erasmus Plus, dem Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, hat er die Möglichkeit, im St. Regis Bora Bora Resort im Restaurant “Lagoon” in Französisch Polynesien als Koch / Chef de Partie ein Praktikum zu absolvieren.

Wie sind Sie an die Stelle im Ausland gekommen?

Ich habe ein paar Anfragen an verschiedene Hotels auf Französisch Polynesien geschickt. Das St.Regis hat zugesagt. So einfach ging das.

Was haben Sie während des Praktikums bisher alles gemacht?

Ich habe viel Neues erlernt. In der Küche bin ich für alle warmen und kalten Vorspeisen zuständig. Wenn eine Vorspeise bestellt wird, bin ich dafür zuständig, sie schnellstmöglich und standardmäßig anzurichten. Ich lerne täglich neue Techniken, Arbeitsmethoden und Rezepte kennen. Die meisten meiner Arbeitskollegen stammen aus der Sterneküche und bringen mir vieles Neues bei.

Wie gefällt Ihnen dieser außergewöhnliche Auslandsaufenthalt?

Damit bin ich sehr zufrieden. Französisch-Polynesien gehört zwar zu Frankreich, hat aber eine komplett andere Kultur. Ich versuche so gut es geht, mich mit dieser Kultur zu beschäftigen und mich unter die Einwohner zu mischen. Ich gehe mit zum Fische fangen, manchmal auch im Restaurant essen und besichtige natürlich die Insel. Die Einwohner sind hier sehr offen und freuen sich immer, wenn ein Ausländer Interesse für ihre Insel und ihre Kultur zeigt.

 

Was würden Sie zukünftigen Erasmus-Stipendiaten mit auf den Weg geben?

Viele Probleme gibt es hier nicht. Die Sonne scheint täglich. Die Leute sind hier nett und entspannt und die Natur ist wunderschön. Eine der nicht so positiven Seiten ist, dass alles sehr teuer ist. Alle Produkte werden importiert und so wird der Einkauf meistens kostspielig. Beispiele: Sechser-Pack Bier = 13 Euro oder eine Flasche Cola = 4 Euro. Also verzichtet man hier auf ein paar kleine europäische Gewohnheiten und kauft lieber einheimische Produkte, wie lokalen Fisch, Kokosnüsse und Bier von hier.

Wie würden Sie diese Erfahrung zusammenfassen?

Zum Abschluss kann ich nur raten, sich auch einen so schönen Praktikumsplatz zu suchen. Die Arbeit ist zwar hart, das Klima nicht immer einfach und das Leben teuer, aber so eine Gelegenheit hat man nicht noch einmal im Leben.

Automatisch BIO und Fairtrade

“Wenn man einmal weiß, was in diesen Energy-Drinks drin ist, trinkt man die nie wieder”, so Marko Savic. Er muss es wissen, denn seit einem Jahr lässt er sich im Lette Verein Berlin zum Medizinisch-Technischen Laborassistenten ausbilden und nicht nur das. Seit Anfang Januar 2018 hat er ein Auge auf die neuen Automaten, die hier in der Cafeteria stehen.

Angeboten werden neben Fairtrade-Kaffee auch Fairtrade- und Bio-Snacks in Kombination mit einigen gängigen Klassikern. Nur eben keine Energy-Drinks mehr. “Ich werde von den anderen Schüler*innen gefragt, wo die abgeblieben sind, aber so langsam gehen sie da mit und der Verkauf hat sich auf ein normales Niveau eingependelt. Der Renner ist übrigens eine Bio-Schokolade für 90 Cent.”

Dass Herr Savic quasi der “König der Automaten” ist, geht auf die Initiative von seiner Lehrerein, Frau Plaumann, zurück. Sie gehört zur Arbeitsgruppe “Lette Leben” im Rahmen des Berliner Programms “Gute gesunde Schule” und hatte dieses Jobangebot in ihrer Abteilung bekannt gegeben. Herr Savic verdient sich so etwas dazu. Zwei Stunden die Woche füllt er nun die Automaten auf und reinigt die Kaffeemaschine. Bezahlt und angeleitet wird er von Herrn Kaltenbach von der Firma Bussomat. “Wir freuen uns gerade zum Thema „BIO-Fairtrade am Automaten“ etwas beizutragen, sich gemeinsam mit der Jugend  zu diesem Thema auseinanderzusetzen. Nicht umsonst erhalten Sie Informationsmaterial zu diesem Thema direkt am Automaten”.

 

 

Wirtschaftsführerschein bestanden

Dipl. Kaufmann Martin Wappler unterrichtet seit November 2016 Wirtschafts – und Sozialkunde im Lette Verein Berlin. Im November 2017 haben neun seiner Schüler*innen aus dem dritten Ausbildungsjahr im Ausbildungsgang „Ernährung und Versorgung“ zum ersten Mal offiziell den „Wirtschaftsführerschein“ bekommen.

Herr Wappler, was ist der Wirtschaftsführerschein?

Es ist ein Zusatzangebot im Rahmen unseres Ausbildungsplans, das von den „Berliner Wirtschaftsgesprächen e.V.“ ins Leben gerufen wurde. Es ist ein Kompaktseminar, das an einem Samstag über acht Stunden geht. Diese Veranstaltung fand in der Hochschule für Wirtschaft und Recht in der Badenschen Straße, gleich um die Ecke vom Lette Verein, statt. Es musste abschließend ein Test absolviert werden, für den es das Zertifikat gab: den Wirtschaftsführerschein.

Was mussten die Schüler*innen dafür tun?

Es gab vier verschiedene Themenblöcke mit je eineinhalb Stunden zu vier verschiedenen Wirtschaftsthemen, die es zu bearbeiten galt: Einkauf und Logistik, Finanzierung, Marketing, Personalverwaltung.

Wozu ist dieser Wirtschaftsführerschein gut?

Entscheidend ist, dass den Schüler*innen hier ein anderes Setting geboten wird. Es ist alles anders, als in der ihnen bekannten Schulsituation. Es gibt neue Referent*innen, einen anderen Ort und einen anderen Zeitrahmen. Durch diese besondere Situation steigt die Aufmerksamkeit. Durch das Kennen lernen externer Fachleute und Praktizierenden aus der Wirtschaft gibt es einen anderen Blick auf das Thema Betriebswirtschaft mit all ihren Anforderungen. Die Referent*innen kamen dieses Mal unter anderem von der Berliner Sparkasse oder dem erfolgreichen Mittelstandsunternehmen „Collonil Schuhpflege“.

Welchen Teil nimmt das Fach Wirtschaft in der Ausbildung ein?

Derzeit sind es zwei Unterrichtsstunden in der Woche. Das Thema nehmen wir ab der Hälfte der dreijährigen Ausbildung auf und damit beschäftigen wir uns dann über eineinhalb Jahre.

Warum ist Ihnen die Teilnahme an solchen externen Veranstaltungen wichtig?

Es ist entscheidend, zu erläutern, WOZU die Kenntnisse in Betriebswirtschaft, wie zum Beispiel der Baustein Marketing, gebraucht werden und nicht nur, WIE einzelne Bausteine funktionieren. Die Rückmeldungen zu dem „Wirtschaftsführerschein“ haben mich bestätigt: Die Schüler*innen fanden diese Veranstaltung super und fühlten sich auch aufgewertet. Darum sind diese Sonderveranstaltungen auch für die Zukunft vermehrt geplant. So werden wir auch weiterhin mit unseren Schüler*innen den „Wirtschaftsführerschein“ machen.

Fachhochschulreife ablegen: Chemie-Biologie | Medieninformatik | Metallographie

In diesen Berufsausbildungen können Sie die Fachhochschulreife ablegen:

Hier geht es direkt zu den Berufsausbildungen, in denen Sie die Fachhochschulreife ablegen können.

Chemie-Biologie
Ernährung und Versorgung
Medieninformatik|Interaktive Animation
Metallographie und Werkstoffanalyse

Hier direkt online bewerben.

Nicht zu wissen, was kommt, macht mich glücklich

 

Eberhard Striegl ist neuer Lehrer im Ausbildungsbereich Ernährung und Versorgung im Lette Verein Berlin. In Jena geboren, in einer Gastronomiefamilie aufgewachsen, Ausbildung zum Koch, Chef eines eigenen Catering-Unternehmens und Absolvent der Weiterbildung zum Betriebswirten für Ernährungs- und Versorgungsmanagement im Lette Verein Berlin.

 

Im September 2017 ging es für Sie als Lehrer los. Wie fühlt sich das an?

Aufregend! Mir macht es Spaß, in meinen zwei Klassen aus dem Berufsqualifizierenden Lehrgang /BQL in Nahrungszubereitung und Verbraucherlehre zu unterrichten. Insbesondere die Klasse, die aus Schülerinnen unserer Willkommensklassen besteht, ist sehr ehrgeizig. Sie brauchen die persönliche Betreuung, sonst gelingt das nicht. Ich hatte auch schon ein Erfolgserlebnis: ein Schüler nahm in der zweiten Woche freiwillig sein Basecap im Unterricht ab und sagte am Ende der Doppelstunde „Wie – schon zu Ende?“

Was treibt Sie an?

Es ist schön, zu sehen, wie sich hier Biographien entwickeln. In meiner Zeit als Student der Weiterbildung hatte ich im Lette Verein oft Gelegenheit, wesentlich jüngere Schüler*innen auch aus der Ausbildung zu Assistent*innen für Ernährung und Versorgung kennen zu lernen. Da waren einige dabei, bei denen ich sehen konnte, dass da etwas sehr Positives entsteht. So wurde aus manchem zunächst scheinbar hoffnungslosen Fall nach der dreijährigen Ausbildung eine gestandene Persönlichkeit mit einem sehr guten Abschluss und oft auch noch einem sehr guten MSA.

Sie sind familiär geprägt.

Ich bin quasi am Stammtisch groß geworden. Meine Eltern hatten eine Gaststätte und so weiß ich, wo da der Hammer hängt. Ich brenne für die Küche und die Gastronomie. Mich reizt an diesem Job, dass es kein klassischer „Nine-to-Five-Job ist“, wo man schon ein Jahr im Voraus weiß, wann und wo man Urlaub machen kann. Nicht zu wissen, was kommt, macht mich glücklich.

Fairtrade im Lette Verein Berlin

Ab sofort wird in der Mensa vom Lette Verein Berlin ausschließlich Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. “Ich freue mich, dass wir das jetzt umsetzen können und der Verkaufspreis dennoch stabil bleibt. Es war mir ein Anliegen und dank der Unterstützung von IDEE Kaffee ist es möglich, den etwas höheren Einkaufspreis in meine Gesamtkalkulation zu integrieren”, so Petra Förster, Leiterin der Küche im Lette Verein.

Zu Spitzenzeiten gehen bis zu 120 Tassen am Tag über den Tresen. “Die Pump-Thermoskannen fassen 2,2 Liter und halten bis zu neun Stunden warm, aber meist ist die Kanne schon nach einer halben Stunde leer.” Kein Wunder, kostet der große Becher Kaffee für Schülerinnen und Schüler ganze 80 Cent.