Tag Archives: Grafikdesign

»Kartoffeln und Design« Ausstellung im Rathaus Schöneberg

Analoge Kreation trifft digitale Gestaltung

27 Schüler*innen im ersten Ausbildungsjahr Grafikdesign präsentieren experimentelle Arbeitsergebnisse zum Thema  »Farbe und Form im Kontext«. Dafür wurden geschnitzte Kartoffeln und Äpfel verwendet. Diese wurden getrocknet und so in eine Gestaltung integriert, dass daraus fiktive Theaterplakate entstehen konnten.

Zu sehen sind die Exponate in den Räumen der Wirtschaftsförderung im Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin bis Ende November. Eröffnet wurde die Ausstellung durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am Dienstag, dem 04.06.19 um 19 Uhr.

Theaterplakate

Beschreibung der Vorgehensweise durch den betreuenden Lehrer Frank Schliebener:

Das Projekt wurde in 16 Unterrichtsstunden unter folgenden Aspekten realisiert.
1. Proportionsübung
Im ersten Schritt wurde die Kompetenz erworben, das menschliche Gesicht zeichnerisch in ausgewogenen Proportionen darzustellen.
2. Dreidimensionale Umsetzung
Aus Kartoffeln wurden Köpfe geschnitzt, welche drei menschliche Temperamente visualisieren sollten: Choleriker, Sanguiniker und Melancholiker.
Nach einer Woche Trocknungszeit der Objekte entwickelten sich die kleinen Skulpturen zu Urformen von Helden. Die archaisch anmutenden Antlitze spiegeln
Würde, Tiefe und Dramatik wider.
3. Kontext und Recherche
Es wurden passende literarische Texte ausgesucht, recherchiert und die charakteristischen Merkmale der Protagonisten analysiert und visuell destilliert.
4. Komposition
Ein jeweils geeigneter Charakterkopf wurde ausgewählt, fotografiert und durch Variantenbildung in Farbe und Form digital zu einem Theaterplakat komponiert.

Unsichtbares sichtbar machen

Aus den eigenen Händen schöpfen und dies mithilfe digitaler
Verarbeitung zu einem zeitgenössischem Produkt erheben. Dieser Gestaltungsprozess wird hier an den Ergebnissen der
Schüler*innen präsentiert.

Diese Schüler*innen der Klassen 21 a und 21 b stellen aus:

Leen Aoun |Vivien Böhme | Julia Cholewa | Lucas Christakopoulos |
Sven Dannenberg | Cevahir Dogan | Antonio Drwenzki | Larisa Jaite
|Maren Janowsky | David Jungnickel | Alexander Kerski | Lena Luedtke
| Hannah Lüneburg | Finn Michel | Nicola Nadebor | Anselm Polzin
|Karl Potrafki | Elvira Pshiply | Reto Elias Riha | Sebastian Rist
| Noa (Anna) Rosenberg | Sandra Salkunic | Maria Schäfer | Samira Schneider
|Yannik Wilke | Leander Zerwer

 

 

»Schindler und den Lette Verein Berlin verbindet das Thema Zukunft«

Exklusives Interview mit Frank Schach, Geschäftsführer Personal

 

Foto: Schindler

Die Firma Schindler Deutschland AG & Co. KG kooperiert seit 2013 mit dem Lette Verein Berlin. Nun findet zum fünften Mal der „Lette-Design-Award by Schindler“ auf dem Schindler-Campus statt, bei dem  insgesamt 15 beste Absolvent*innen aus den Ausbildungsgängen Fotografie, Grafik– und Modedesign des aktuellen Jahrgangs ausgezeichnet werden .

Warum unterstützen Sie den Lette Verein so großzügig?

Schindler und den Lette Verein verbindet viel mehr, als es im ersten Moment scheint. Beide blicken auf eine lange Tradition zurück – der Lette Verein wurde 1866, Schindler 1874 gegründet, zugleich sind beide auf die Zukunft gerichtet und arbeiten mit jungen Talenten. Wir wandeln uns gerade vom traditionellen Maschinenbauer hin zum digitalen Unternehmen und dieser Wandel ist nur mit innovativen Ideen und kreativen Menschen zu gestalten. Der Lette Verein leistet einen großen Beitrag, genau dieses Umfeld von Kreativität, Professionalität und Diversität zu schaffen, dass Berlin nicht nur für uns als Unternehmen so attraktiv macht.

Schindler stiftet immer den Publikumspreis. Der Preis beinhaltet einen bezahlten Auftrag für die Firma Schindler. Wie bewerten Sie die bisherigen Ergebnisse?

Ich sehe die Ergebnisse jeden Tag vor mir, wenn ich in unserem Hauptgebäude im Schindler-Campus die einzelnen Etagen betrete oder unsere Kantine besuche. Überall gibt es dort von Lette-Preisträgern gestaltete Wände.

 

 

 

Besonders die historische Entwicklung des Schindler-Logos, die Grafikdesign-Absolvent Lucas Dauner großflächig an eine Wand unserer Kantine gemalt hat, finde ich imposant. Es versinnbildlicht die Kontinuität und den Wandel, die unser Unternehmen auszeichnen

Was sind Ihre persönlichen Highlights bei den Preisverleihungen gewesen?

Aus dieser Vielzahl von inspirierenden und kreativen Abschlussarbeiten jetzt eine besonders hervorzuheben, fände ich falsch. Schließlich zeichnen sich alle Arbeiten, nicht nur die prämierten, durch ein sehr hohes Niveau aus. Besonders gefreut hat mich allerdings, dass im vergangenen Jahr der Publikumspreis mal an eine Arbeit aus dem Bereich Modedesign gegangen ist, nachdem in den Vorgängerjahren immer grafische Arbeiten ausgewählt wurden. Darüber hinaus ist es für mich jedes Jahr wieder aufs Neue ein Highlight auch als Jury-Mitglied mitwirken zu dürfen.

 

Leonie Grebe, Foto: Victor Heekeren, Lette Verein Berlin

Wie wird die Verbindung zwischen Schindler und dem Bereich Kreativwirtschaft in den nächsten Jahren aussehen?

Wir wünschen uns auch für die Zukunft weitere Verbindungen zwischen unserem Unternehmen, Kreativbranche, Wissenschaft und Startup-Kultur. Ohne diesen Wissenstransfer wird langfristig niemand in der „Vuka“-Welt erfolgreich sein. Unsere Zusammenarbeit mit dem Lette Verein zeigt beispielhaft, wie fruchtbar so ein interdisziplinärer Austausch sein kann.

»48 Stunden Neukölln« mit unseren Grafikdesign-Schüler*innen

Das Festival Junge Kunst NK »48 Stunden Neukölln« setzt auch in diesem Jahr seine Zusammenarbeit mit dem Lette Verein Berlin fort. Die Schüler*innen der Illustrationsklasse zweiten Ausbildungsjahr Grafikdesign zeigt ihre aktuellen Entwürfe zum Festivalthema „Buuuuum!”. Die Arbeiten waren über das vorletzte Juni-Wochenende 48 Stunden lang  als virtuelle Ausstellung auf der Festivalplattform zu sehen.

Die drei Gewinnermotive von Leander Zerwer, Leen Aoun, Hannah Lüneburg sind parallel in einer weiteren Ausstellung mit allen 70 Citylight-Postern von »48 Stunden Neukölln« Neukölln zu sehen.

Foto-Grafik-Modedesign-Ausbildung

Im Lette Verein Berlin können Sie eine dreijährige Ausbildung in Fotografie, Grafik- und Modedesign absolvieren. Die Aufnahmeprüfungen finden immer im Frühjahr des Jahres statt. Sie finden die speziellen Voraussetzungen dafür auf den Seiten der Ausbildung, für die Sie sich interessieren unter “BEWERBUNG”. Sie sind auch hier in den Überschriften hinterlegt.

Fotografie

Grafikdesign

Modedesign

 

Die Gewinnerinnen »Lette Design Award by Schindler 2019«

Das sind die Gewinnerinnen Foto | Grafik | Mode
»Lette Design Award by Schindler« 2019.

Kategorie Fotografie

Si Wachsmann mit der Arbeit »Hidden lives«

 

 

 

 

 

Jury:

Frank Schumacher
Abteilungsleiter der Ausbildung Fotografie im Lette Verein Berlin
Regina Neukranz
Projekt & Event-Manager | Schindler Deutschland
Ina Schoof
Lette-Fotografie-Absolventin

Preise:

Bezahltes Kick-Starter-Projekt bei INA SCHOOF
Einkaufsgutschein von Foto MEYER | Lette-Foto-Absolvent zusammen mit SONY im Wert von 1000 Euro

»Hidden lives«

Nur wenige Minuten vom modernen und beschleunigten Leben Jerusalems und Tel Avivs entfernt scheint in den Gemeinden Mea She’arim und Bnei Brak die Zeit stehen geblieben. Das ultraorthodoxe Judentum prägt die Orte und Regeln: Frauen ist der Zutritt zu manchen Straßen verwehrt und Fotografie generell unerwünscht. Si Wachsmann schafft es dennoch, mit intimen Bildern einen Einblick in diese verschlossene, unbekannte und streng definierte Welt zu gewähren.

 

 


Kategorie Grafikdesign

Lena Müller mit der Buchgestaltung »Treffen mit Sara« für den Verein »Erinnern und VerANTWORTung e.V« Sie bekam sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis

 

 

 

 

 

 

 

Jury:

Michael Hentschel
Abteilungsleiter der Ausbildung Grafikdesign im Lette Verein Berlin
Jan Steeger
Head of Communications | Schindler Deutschland
Denise Spielmann
Lette-Grafikdesign-Absolventin | Senior Art-Director in der Agentur ZUM GOLDENEN HIRSCHEN

Preise | Jury:

Bezahltes Kick-Starter-Projekt bei der Agentur ZUM GOLDENEN HIRSCHEN
Premium-Abo Fachmagazin PAGE

Preise Hauptsponsor Schindler | Publikumspreis:

1000 Euro
Bezahltes Kickstarter-Projekt für Schindler Deutschland

 


Kategorie Modedesign

Juliane Längin mit der Kollektion »12×12«

 

 

 

 

 

 

 

 

Jury:

Martina Vogt
Abteilungsleiterin der Ausbildung Modedesign im Lette Verein Berlin
Cordula Jourdan
Geschäftsführung Technik & Qualität | Schindler Deutschland
Maria Gitelman |MICHALSKY BERLIN und Gökçe Ipek Göktaş | ZALANDO
Lette-Modedesign-Absolventinnen

Preise:

Bezahltes Kick-Starter-Projekt bei MICHALSKY BERLIN
Einkaufsgutschein ZALANDO

 

Die Bewerbungsphase Foto-Grafik-Modeausbildung ’19 läuft

Sie möchten sich im Lette Verein Berlin für eine Ausbildung als Fotograf*in, Grafikdesigner*in oder Modedesigner*in bewerben? Um aufgenommen zu werden, müssen Sie eine Bewerbungsmappe als eine Art Hausaufgabe anfertigen. Was darin enthalten sein soll, erfahren Sie an folgenden Terminen auf unserer Homepage:

Grafikdesign: Montag, 11.03.2019 – Abgabe der Bewerbungsmappen: 08.04.2019
Modedesign: Montag, 01.04.2019
Fotografie: Dienstag, 09.04.2019

 

Illustrationsprojekt mit Ralf Grauel »Die Welt in Fragen«

Grafikdesign-Schüler*innen, die im Sommer 2020 ihren Abschluss im Lette Verein Berlin machen werden, haben jetzt das Illustrationsprojekt »Die Welt in Fragen« für den bekannten Publizisten Ralf Grauel bearbeitet.
In Gruppenarbeiten wurden Illustrationshefte und Bücher zu einem Fragenkatalog gestaltet. Pro Gruppe ein Kapitel; jedes Kapitel ein großes Themengebiet: Aufbruch, Frauen, Geld, Gemeinschaft, Ideen, Laut & Leise, Mut, Orte, Ruhm, Streit, Wahrheit & Lüge und Zeit. Dieses Buchprojekt kann als Hommage an die berühmten »Fragebögen« von Max Frisch aus den 1970er-Jahren betrachtet werden.

Beispiel
Ihre Aufgabe für die nächste Party: Mal nicht die Unterschiede zwischen Berlin, München und Hamburg diskutieren (auch nicht Köln)

Das spannende an dem Projekt war, als Illustrator*in die Fragen des Textes nicht zu beantworten, sondern den Leser aufzufordern, weiterzudenken.
Ziel der Kooperation mit Grauel Publishing ist, als Schüler*in von einem erfahrenen Verleger und Koordinator von Printprodukten für anspruchsvolle Kunden ein Feedback von außerhalb der Schule zu bekommen.


Ralf Grauel ist Wirtschaftsjournalist und Publizist. Er ist Erfinder und Herausgeber des Sachbuch-Bestsellers »Deutschland verstehen« und hat zehn Jahre u.a. als Autor für »brand eins« und »brand eins Wissen« gearbeitet. Davor als Reporter für das »Zeit Magazin«.  Arbeiten, die Grauel entwickelte, haben alle wichtigen nationalen und internationale Preise gewonnen: ADC Deutschland, BCM, DA&D, One Show, Fox, Mercury und German Design Award. Ralf Grauel ist Mitglied im Art Directors Club Deutschland.

 

Grafikdesign-Schülerin mit Gestaltung auf über 10.000 Buchcovern weltweit

Marta Moreno, Grafikdesign-Schülerin im dritten Ausbildungsjahr, ist die diesjährige Gewinnerin des Lette-internen Wettbewerbs um die Gestaltung der Buchcover von Neuerscheinungen im De Gruyter-Verlag.

 

 

“DIE ENTWÜRFE DER PREISTRÄGERIN MARTA MORENO VERLEIHEN DEN KATALOGEN IN 2019 UND 2020 WELTWEIT EIN ANSPRECHENDES UND AUFMERKSAMSTARKES GESICHT. IN EINER GESAMTAUFLAGE VON MEHREREN ZEHNTAUSEND WERDEN SIE ALS PRINTVERSION UND AUCH ONLINE EINGESETZT”, so der De Gruyter-Verlag.

Die Aufgabe, die von rund 30 Grafik-Design-Schüler*innen für den Wettbewerb zu bewältigen war, war folgende:

Entwicklung eines seriellen Bildkonzeptes für die Cover der De Gruyter-Vorschauen und Neuerscheinungsverzeichnisse 2019/2020

Entwickeln Sie für jedes Neuerscheinungsverzeichnis ein Motiv, das den jeweiligen Bereich abstrakt oder kronkret interpretiert, es jedoch auf keinen Fall symbolisch übersetzt wie beispielsweise das Thema Rechtswissenschaften durch Justitia, Theologie oder das Thema Religion durch ein Kreuz. Die Vorschauen präsentieren die Neuerscheinungen fachübergreifend. Entwickeln Sie hiefür eine eigene Bildsprache, die sich an dem Bildkonzept der Neuerscheinungsverzeichnisse orientiert. Eine Zusammengehörigkeit und der serielle Charakter müssen gewährleistet sein.

Ausgewählte Gestaltung von Marta Moreno

De Gruyter publiziert jährlich etwa 2.400 neue Bücher und Zeitschriften aus verschiedenen Fachbereichen. Diese Bereiche präsentieren ihre Bücher in einem eigenen Katalog/Neuerscheinungsverzeichnis.

 

 

 

#lette4me – Das Hashtag-Projekt

Schüler*innen im ersten Ausbildungsjahr zu Grafikdesigner*innen haben jetzt sehr gut abgeliefert. Im Unterrichtsprojekt unter der Leitung von Lisa Weiß wurden Varianten des Hashtags “#lette4me” zum Post auf den Lette-Instagram-Account angefertigt.

Die Aufgabenstellung:

Es ging um eine prägnante, typografische Internetkampagne, die
den Hashtag #lette4me bewirbt und das grafische Erscheinungsbild
des Instagram-Accounts prägt. Zu gestalten waren dafür die Glyphen # L E T 4 M, die benötigt werden, um den Hashtag zu schreiben. Dafür sollte pro
Schüler*in ein Gestaltungsprinzip entwickelt werden, das auf alle
diese Zeichen angewendet wird.
Die einzelnen Glyphen wurden auf ein quadratisches Format angelegt,
sodass die daraus entstehenden typografischen Bilder
als einzelne Posts oder als Gesamtbild, bestehend aus neun Kacheln,
auf Instagram gepostet werden können.