Tag Archives: Ausbildung

»48 Stunden Neukölln« mit unseren Grafikdesign-Schüler*innen

Das Festival Junge Kunst NK »48 Stunden Neukölln« setzt auch in diesem Jahr seine Zusammenarbeit mit dem Lette Verein Berlin fort. Die Schüler*innen der Illustrationsklasse zweiten Ausbildungsjahr Grafikdesign zeigt ihre aktuellen Entwürfe zum Festivalthema „Buuuuum!“. Die Arbeiten waren über das vorletzte Juni-Wochenende 48 Stunden lang  als virtuelle Ausstellung auf der Festivalplattform zu sehen.

Die drei Gewinnermotive von Leander Zerwer, Leen Aoun, Hannah Lüneburg sind parallel in einer weiteren Ausstellung mit allen 70 Citylight-Postern von »48 Stunden Neukölln« Neukölln zu sehen.

Laura Stromp gewinnt mit »Origin« den Neuen BFF-Förderpreis

Laura Stromp, Foto: © Ingmar Björn Nolting

Laura Stromp, @spacegirlfromspace Fotografie-Absolventin 2020, hat den Neuen  BFF-Förderpreis in der Kategorie Angewandte Fotografie | Design gewonnen. Der Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e. V. |BFF hatte diesen Preis im Rahmen des BFF-Mentoring-Programms zusammen mit Olympus und dem Umweltfotofestival »horizonte zingst« ausgelobt. Der Neue BFF-Förderpreis kürt zum dritten Mal die besten jungen Nachwuchsfotograf*innen und stand dieses Mal unter dem Motto „elementar“. Insgesamt hatten sich mehr als 130 Personen um die Teilnahme beworben.

„Ich freue mich. Der Preis gibt mir die Sicherheit, dass mein Projekt auch von vielen Leuten gesehen wird. Ich glaube, dass es jetzt durch Corona auch eine neue Relevanz bekommen hat, da  die Kommunikation immer stärker über Bildschirme läuft. An dem Thema kann ich sicher auch in Zukunft noch weiter arbeiten“, so Stromp.

Das Projekt Origin

Die Zukunft – vielleicht sogar die Gegenwart? – von Dating und Partnerschaft in virtuellen Welten beschäftigt Laura Strompin ihrer Arbeit „Origin“. Als erzählerische Tableaus inszeniert sie Figuren in seltsam ungelenker Haltung an hochartifiziellen Orten. Obwohl physisch anwesend, scheinen die Personen ihre Aufmerksamkeit ganz auf ihre Existenz in alternativen Realitäten zu konzentrieren. Die Arbeit mit den Models, reale und virtuelle Locations, die Requisite, das Licht und die Post Production greifen perfekt ineinander, brechen mit unseren Sehgewohnheiten und lassen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Virtualität verschwimmen. (Sebastian Lux)

Hier geht es zum Magazin mit allen Wettbewerbsbeiträgen.

Die Fachjury

  • Thomas Gerwers / Publizist, Chefredakteur ProfiFoto
  • Sebastian Lux / Stiftung F.C.Gundlach
  • Linn Schröder /Professur für Fotografie,  HAW Hamburg, Department Design
  • Frank Stöckel / Fotodesigner, Vorstandssprecher des BFF, DGPh
  • Klaus Tiedge /Verleger, Kurator Umweltfotofestival »horizonte zingst«
  • Frances Uckermann / Kreativ-Direktorin

Preise | Förderinhalte

  • Auszeichnung „Der Neue BFF-Förderpreis“ für die beste Arbeit in drei Kategorien
  • Die drei Preisträger*innen erhalten vom BFF-Premiumpartner Olympus gestiftete Preise im Gesamtwert von über 8.000 Euro.
  • Alle Finalist*innen erhalten je ein Adobe Creative Cloud-Komplett-Abo, Jahreslizenz.
  • Die Arbeiten der Finalist*innen werden in einer eigenen Publikation vorgestellt.
  • Ausstellungspräsentation mit allen Finalist*innen.
  • Alle Finalist*innen erhalten auf Wunscheine kostenfreie BFF-Student-Mitgliedschaft.

Credits

01 seeds Model: Jessica Lampert @pollypallas
02 coding Models: Jula, Paulina, Sarah, Lisa
Assistent: Dennis Haase @8chtund8chtzig8ugen
03 Osmose Models: Alina, Lukas Preuss @lukaspreuss, Assistenten:
Marcel Eisenreich @eisenreichmarcel, Milena Wegner @amkzara
04 // 05 narcissiscm Models: Max Zimmermann @maxzimmermnn, Kaiqi Huang @kaikaikash, Assistent: Azura Eyvindir @azura__eyvindr, Make Up: Basil @prinzmakeup
06 Dreamer Model: Sophia Tiedemann @sophisticatedfee, Assistent: Dennis @8chtund8chtzig8ugen, Styling: Marianka Benesch @mariankabenesch
Visa: Evin @evinmuaberlin
07 habitat Models: Lina Keller @linutschkaa, Jan Espenscheid @crszcrsz
Visa: Janette Peters @janetteptrsmua, Styling: Marianka Benesch @mariankabenesch
08 Epilog Models: Tobi, Sally Ann @sally.ann
09 sample Assistent: Dennis Haase @8chtund8chtzig8ugen
10 vacuum //
11 toxic Assistents: Birk Alisch @birkalisch, Bennet Weidemann @bennet_weidemann, Falk Rode @flk_rde, Anna Gysin @anna_logie, Eladio Torres @eladiotorres_official, Visa: Evin @evinmuaberlin, Models: Julie Burkardt @julie.burkardt, Tonio Schneider @tonioschneider, postproduction: Paul Möricke @pablo_di_pauli

 

Portfolio | Arbeiten von Modeabsolvent*innen 2020

Illustration: Leonie Visca
Illustration: Leonie Visca

Hier sind Arbeiten des Abschlussjahrganges Modedesign 2020 zu sehen.
Sie stammen von 19 Schülerinnen und Schülern und sind im Rahmen verschiedener Unterrichte –  Zeichnen | Entwurf | Cad Design – in den vergangenen drei Jahren entstanden.

Zusätzlich dokumentieren die Fotos die besten Semestermodelle und Kollektionen als Ergebnisse in der Ausbildung. Diese Fotos wurden zum Teil von den Schüler*innen selbst und von Mitschüler*innen im Ausbildungsgang Fotografie gemacht.

 

 

Die hier präsentierte Auswahl von Arbeiten wird für die eigenen Portfolios der Absolvent*innen genutzt. Dieses entsteht immer im letzten Schuljahr und bildet die besten Arbeiten für Bewerbungszwecke im Anschluss ab.

 

 

 

Zerlegte Mikrowellen beim ersten »Lette Materials Lab«

Ende Januar 2020 hat zum ersten Mal im Lette Verein Berlin das »Lette Materials Lab« stattgefunden. In dem dreitägigen Workshop konnten 15  Neunt- und Zehntklässler aus Berlin-Brandenburg praktisch erleben, was es heißt Metallograph*in zu sein. Angeleitet wurden sie dabei von unseren Lehrkräften und Expert*innen aus dem europäischen Ausland. Um echte Präparate zur Untersuchung zu bekommen, wurden Altgeräte wie Mikrowellen und Messapparaturen zerlegt, anschließend nach den gängigen Verfahren geschliffen, poliert und geätzt, um fiktive Sachadensfälle unter dem Mikroskop zu analysieren.

Warum?

Die Idee, einen Workshop für Metallographie und Werkstoffkunde am Lette Verein anzubieten, wurde im Materials Camp des Lycee La Fayette in Clermont-Ferrand geboren. Gemeinsam mit Kolleg*innen der American Society of Materials (ASM) und ExpertInnen aus verschiedenen metallverarbeitenden Firmen Frankreichs betreuten imsere Lehrkräfte dort Gruppen von Schüler*innen, die die Grundlagen der Metallographie und der Werkstoffanalyse erschlossen.

Sie möchten sich für den nächsten Workshop 2021 anmelden?
Ihre Ansprechpartner*innen:

Karin Dressel, Gundula Jeschke und Michael Schleicher.

 

 

 

Das neue »Molekularbiologie Skills Lab« im Lette Verein

In der Abteilung, in der Medizinisch-technische Laborassistent*innen ausgebildet werden, wurde jetzt ein vollständig neu ausgestatteter Unterrichtsraum in Betrieb genommen: Das Skills Lab für Molekularbiologie.
Dieser Raum ist Anfang 2020 mit modernem Mobiliar eingerichtet worden und hatte zuvor über ein GRW Projekt mit PCR Cyclern, Gel Doc Systemen und weiterer Technik der Molekularbiologie ein Update erfahren.

Molekularbiologie ist ein Schwerpunktfach und wird mit einem hohen Stundenanteil theoretisch und vor allem praktisch im Skills Lab unterrichtet.

 

Die Molekularbiologie umfasst innovative Methoden, welche die Untersuchungsmöglichkeiten der vier Fachbereiche Hämatologie, Histologie | Zytologie, Klinische Chemie und Mikrobiologie erweitert. Die Molekularbiologie befasst sich mit der Struktur und Funktion von DNA, RNA und Proteinen. Wichtige Arbeitsfelder sind die Erforschung der Genexpression und Genregulation, um Krankheiten besser zu verstehen und die Wirkungsweise von Medikamenten zu verbessern.

 

Die Entschlüsselung der genetischen Informationen durch molekularbiologische Techniken ermöglicht nicht nur humangenetische Untersuchungen, sondern liefern hochreliable Ergebnisse bei der Klassifizierung von Tumoren, Erregeridentifizierungen und Bestimmungen von Resistenzen innerhalb kürzester Zeit. Die Palette der dabei angewendeten Methoden ist sehr umfangreich. Dazu gehören u.a. die PCR, Sequenzierung, Klonierungsversuche, Zellkulturtechniken, Blot-Techniken und Proteinnachweise.

Studienabbruch als Chance: »FUCKUP NIGHT BERLIN« im Lette Verein

v.l. Johannes Zillner, Virginia Bartocha, Prof. Ralf Kemmer
v.l. Johannes Zillner, Virginia Bartocha, Prof. Ralf Kemmer

Am Freitag, den 06.03.20 findet um 17 Uhr erstmals im Lette Verein Berlin die FUCKUP NIGHT BERLIN statt. In der Veranstaltung erzählen Johannes Zillner aus dem Ausbildungsgang Metallographie und Virginia Bartocha aus dem Ausbildungsgang Grafikdesign, warum sie ihr Studium abgebrochen haben.

Herr Zillner hat nach 13 Semestern an der Uni und einem Bachelor in Physik festgestellt, dass etwas in seinem Leben schief läuft. So kam er über Umwege zum Lette Verein und ist mit seiner Entscheidung rundum glücklich, auch wenn der Weg dahin nicht leicht war.

 

Frau Bartocha hat zuvor Biologie auf Lehramt studiert. Die Erwartungen, die an der Uni an sie gestellt wurden, haben sie irgendwann an der Sinnhaftigkeit ihres Studiums zweifeln lassen. So kam der Tag, an dem sie einfach zu Hause blieb und den Plan B überlegte. Aus Plan B wurde inzwischen Plan A: Grafikdesign im Lette Verein Berlin.

Darüber und über den Weg zum Glück berichten Johannes und Virginia in der ca. einstündigen Veranstaltung.

Moderiert wird die FUCKUP NIGHT BERLIN von Prof. Ralf Kemmer und Patrick Wagner. Weitere Informationen zu diesem Veranstaltungsformat, das von Queraufstieg Berlin mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales unterstützt wird, gibt es hier.

FUCKUP NIGHT BERLIN
Freitag, 06.03.2020 um 17 Uhr
Caféteria im Lette Verein Berlin
Viktoria-Luise-Platz 6
10777 Berlin

EINTRITT FREI

»Lette-History: Eine Akte kehrt zurück«

 

Am Donnerstag, den 27.02.20 werden eine Akte des preußischen »Ministeriums der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten« und einzelne Aktenblätter mit Korrespondenzen zwischen dem Lette Verein und dem Ministerium aus der Zeit 1885-1902, die sich im Besitz des Lette Vereins befinden, offiziell dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin übergeben. Dabei wollen wir den Fragen nachgehen: Um was ging es dem Lette Verein Ende des 19. Jahrhunderts und warum wandte er sich an das Kultusministerium? Wie wurden damals Informationen ausgetauscht und gespeichert?

Der 27.02. ist ein historisches Datum für den Lette Verein Berlin. 1866 wurde er an diesem Tag als „Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts“ gegründet. Somit findet diese Veranstaltung zum 154. Jubiläum unseres Hauses statt.

Im Gespräch:

Prof. Dr. Ulrike Höroldt, Direktorin
Geheimes Staatarchiv Preußischer Kulturbesitz
Jana Haase, Archivarin | Lette Verein Berlin

Begrüßung:

Petra Madyda, Direktorin der Stiftung Lette-Verein

Moderation:
Frank Sandmann, Referent für Öffentlichkeitsarbeit | Lette Verein Berlin

Beginn: 17 Uhr

Dauer:
ca. 40 Minuten, anschließend Get-Together bis 19 Uhr

»Lette-History: Eine Akte kehrt zurück«

Caféteria im Erdgeschoss
Donnerstag,  27.02.20 um 17:00 Uhr
Viktoria-Luise-Platz 6
10777 Berlin

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten an:
f.sandmann@letteverein.berlin oder 030-21994116

 

Das war die NEO. FASHION.2020 mit unseren fünf Besten

Alexander Michael Arnold, Leonie Grebe, Kira Zander, Jihun Ko, Eva Warmke: in dieser Reihenfolge zeigten unsere derzeit besten Modedesign-Absolventinnen- und Absolventen ihre Kollektionen auf der diesjährigen NEO.FASHION. im Rahmen der Berliner Fashion Week. Als einzige Nicht-Hochschule nahm der Lette Verein Berlin erstmals an der Graduates Show mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland teil.

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